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Von eiskalt bis kristallklar: Die 21 schönsten Badeseen der Alpen
Der Wildseelodersee (1847 m) in den Kitzbüheler Alpen ist während der letzten Eiszeit entstanden und bis zu 14 Meter tief. Wer will, kann sogar mit dem Ruderboot eine kleine Runde drehen und sich danach auf der wunderbaren Terrasse des Wildseeloderhauses die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.
Klein, aber oho! Der Seeleinsee (1809 m) im Hagengebirge ist nur 110 Meter lang und rund 50 Meter breit. Er wird von Regen- und Schmelzwasser gespeist und besitzt keinen natürlichen Zu- oder Abfluss. Die beliebten Wandertouren "Kleine Reibn" und "Große Reibn" führen direkt am Ufer vorbei.
Zwischen Lechtaler Alpen und Mieminger Bergen gelegen, ist der Blindsee ein wahres Juwel nahe der vielbefahrenen Fernpassstraße. Der See ist seit 1813 in Privatbesitz der Familie Mantl. Die Vorfahren der Familie ersteigerten Blind-, Mitter- und Weißensee samt aller Fischereirechte vom bayerischen Königshaus für insgesamt 165 Gulden.
Der Badersee (766 m) im Wetterstein misst auch an den heißesten Tagen nie mehr als elf Grad. Im See befindet sich eine Nixe, die man im kristallklaren Wasser in der Nähe der Felseninsel bewundern kann, wenn man mit einem Ruderboot hinausfährt. Der Legende nach hat König Ludwig II. eine Nachbildung der geheimnisumwobenen Tänzerin Lola Montez im See versenken lassen. Baden verboten!
Wie ein grüner Edelstein liegt der Gufelsee (2281 m) zwischen Parzinn- und Kogelseespitze. In der Nähe des Sees können oft Steinböcke beobachtet werden, die nur wenig Scheu zeigen. Der Weg hinauf zum tiefblauen Gufelsee ist allerdings steil und anspruchsvoll.
Bayerns tiefster (bis 192 m) und wohl auch bekanntester See liegt auf 603 m Höhe. Wie ein Fjord mutet der Königssee mit seinem smaragdgrünen, klaren Wasser eingebettet in die umliegende Berglandschaft der Berchtesgadener Alpen an. Der Königssee zählt zu den saubersten Seen Deutschlands. Bereits seit Kaisers Zeiten darf der See ausschließlich mit Elektro- oder Ruderbooten befahren werden. SUPen verboten!
Der smaragdgrüne Stuibensee (1922 m) im Wetterstein hat keine oberirdischen Zu- oder Abflüsse. Der Karsee wird ausschließlich von unterirdischen Quellen gespeist. Am Stuibensee sieht man in der Regel viele Gämsen, aber auch Steinadler und Bartgeier verirren sich nicht selten hierher. Also: Sich auf dem Rücken treiben lassen und Augen auf den Himmel richten.
Der Tappenkarsee (1762 m) in den Radstädter Tauern ist einer der größten Gebirgsseen der Ostalpen. Er hat eine hervorragende Wasserqualität, in der sich Seesaiblinge ausgesprochen wohlfühlen. Der Sage nach lebte hier einst ein Lindwurm, der das Vieh der Bauern riss. Die Bauern füllten eine Kuhhaut mit Moos und gaben ihr die Form einer lebendigen Kuh. Im Innern versteckten sie ein Paket Schießpulver. Als der Lindwurm die falsche Kuh fraß, explodierte der Drache.
Der Spiegelsee (1860 m), eigentlich Mittlerer Gasselsee, hat seinen Namen aufgrund der beeindruckenden Spiegelung des Dachsteinmassivs auf seiner Wasseroberfläche erhalten. Seine flache Struktur macht ihn im Sommer anfällig für Austrocknung. Das Schwimmen im See ist nicht erlaubt.
Der Vierwaldstätter See gehört zu den beliebtesten Reisezielen in der Schweiz. Der verwinkelte Alpenrandsee erstreckt sich über die vier Kantone Luzern, Schwyz, Uri und Unterwalden und erinnert ein bisschen an eine Fjord-Landschaft. Seine sehr gute Wasserqualität und das föhnbedingte milde Seeklima mit Wassertemperaturen zwischen 19 und 25 °C machen ihn zum idealen Ausflugsziel für Alt und Jung.
Der Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen bietet nicht nur ein Traumpanorama mit Zugspitzblick, sondern eignet sich auch ideal zum Tretbootfahren oder für eine Erkundung mit dem SUP zu einer der acht im See gelegenen Inseln. Aber Vorsicht: Auch im Hochsommer hat das Wasser erfrischende 20 bis 22 °C. Darüber hinaus ist das Wettersteingebirge ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren.
600 Meter über dem Gardasee liegt der Ledrosee (Lago di Ledro). Kristallklares Wasser – umringt von dichten Bergwäldern und grünen Wiesen mit vier Badebuchten – macht diesen See zu einem wahren Kleinod der Erfrischung. Der zweifellos schönste Weg hinauf zum Ledrosee führt mit dem Rad oder zu Fuß von Riva del Garda über die alte (inzwischen autofreie) Ponalestraße in das Dörfchen Molina di Ledro am See.
Der Walchensee oberhalb von Kochel ist mit knapp 190 Metern einer der tiefsten und größten Alpenseen Bayerns. Den schönsten Blick auf den Walchensee bekommt man von Herzogstand und Heimgarten. Sein smaragdgrünes Wasser bietet beste Bademöglichkeiten und die gute Thermik zieht sowohl Wind- und Kitesurfer als auch Segler an. Dank guter Sichtweite ist er auch ein Eldorado für Taucher. Der Walchensee wird zusätzlich zur Energiegewinnung genutzt und speist den tiefer gelegenen Kochelsee.
Einer der bekanntesten Schweizer Bergseen oberhalb von Kandersteg im Kanton Bern ist der Oeschinensee. Der zum erweiterten UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch zählende See wird aus den Gletscherbächen von den Dreitausendern der Doldenhorn-Blümlisalpgruppe gespeist. Besonders beeindruckend sind die Tiefblicke auf den See von der Panoramaroute Heuberg oder der Passwanderung Hohtürli.
Eingebettet zwischen Ehrwalder Sonnenspitze im Westen, dem Vorderen Drachenkopf im Süden und dem Vorderen Tajakopf im Osten zählt der malerische Seebensee auf 1.657 Metern mit dem Bilderbuchpanorama zu den schönsten Bergseen Tirols. Er ist auch Ausgangspunkt für den schweren Tajakante-Klettersteig und liegt kurz unter der Coburger Hütte.
Mit seinen bis zu 28 °C warmen Wasser im Sommer zählt der Kalterer See zu den wärmsten Alpen-Badeseen - kein Wunder bei einer maximalen Tiefe von nur vier Metern. Der See ist ein wahres Paradies für Segler, Windsurfer und Schwimmer. Auch Tret- und Ruderboote können hier ausgeliehen werden. Seine Lage in den Südtiroler Weinberge im Süden von Kaltern macht ihn zu einem beliebten Badesee in Norditalien.
Idyllisch im Naturpark Fanes-Sennes gelegen und mit freiem Blick auf den Seekofel (2.810 m) ist der Pragser Wildsee inzwischen ein Social-Media-Hotspot par excellence. Fast 200.000 Instagram Posts des Sees gibt es derzeit. Und täglich kommen neue hinzu.
Gelegen auf einer Höhe von 1.813 Metern, macht der Schrecksee seinem Namen alle Ehre. Ganze 14 Grad beträgt die durchschnittliche Wassertemperatur im Sommer (Stand 2022). Dafür punktet der bayerische Bergsee mit einer sensationellen Lage und fantastischen Panorama. Von HInterstein in den Allgäuer Alpen gelangt man in 3 Stunden zum Schrecksee und genießt dabei den Blick tief ins Tannheimer Tal hinein.
Der größte See in Tirols wird umrahmt von Karwendel und Rofangebirge. Sein tiefes Blau lädt zwar zum Baden ein, doch Vorsicht, die Wassertemperatur steigt auch im Sommer nur selten über 20 °C. Auf Grund seiner optimalen Windverhältnisse für Segler, Kiter und Windsurfer ist der See vor allem bei Aktiv-Wassersportlern beliebt - aber auch Angler und Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten.
Der etwas kleinere Nachbarsee vom Attersee vor allem durch seine vielfältigen Wassersportmöglichkeiten bekannt. Bei Seetemperaturen bis zu 27 °C wohl auch kein Wunder! Die schroffen Felswände von Schafberg, Schober und Drachenwand, die das Gewässer einbetten, sorgen für ein eindrucksvolles Panorama.
In der prächtigen Naturkulisse der Gailtaler Alpen im Südwesten Kärntens liegt auf 930 Metern der Weißensee. Der zählt zu den schönsten Tauchrevieren der Alpen. Eine Besonderheit des fjordähnlichen Sees ist sein nahezu unverbautes Ufer. Fun Fact am Rande: Im Jahr 1986 wurden am Weißensee Szenen für den James Bond Film "Der Hauch des Todes" gedreht.
Der Stausee im Isarwinkel ist weit weniger beliebt wie seine Nachbarn Walchensee oder Tegernsee - völlig zu Unrecht. Im Süden hebt sich hinter dem See die imposante Berglandschaft des Karwendels empor und bietet ein eindrucksvolles Panaorama. Seine weitgehend unberührten Ufer sind ideal zum Abkühlen nach einer schweißtreiben Bergtour oder langen Radtour auf dem Isarradweg, der direkt am Sylvensteinsee vorbeiführt.





















