Nützliches Bergwissen

Soulfood aus den Alpen: Essbare Wildpflanzen

Über 1500 verschiedene Wildpflanzen wachsen in den Alpen und können mit ihren Nährstoffen punkten. Welche Pflanzen entlang des Wanderwegs kann man eigentlich essen? Wir verraten es euch!

Welche Wildpflanzen kann man eigentlich essen? Wir sagen es euch!
© Imago / Blickwinkel

Soulfood aus den Alpen: Essbare Wildpflanzen

Superfood in den Alpen: Über 1500 verschiedene Wildpflanzen wachsen vom Tal bis in die hohen alpinen Lagen. Dabei sind sie nicht nur günstiger, sondern haben auch 20 bis 30 Mal mehr Nährstoffe als gekaufte Kräuter aus dem Supermarkt. Mit der Brennnessel hat wahrscheinlich schon jeder brennende Bekanntschaft gemacht. Der schlechte Ruf ist aber gar nicht unbedingt gerechtfertigt. Warum? Lest es in der Slideshow!

Oregano kennen die meisten von uns als leckeres Pizza-Gewürz. Aber kennt ihr auch Dost? Das ist die heimische Wildform des beliebten Oregano und wächst an sonnigen Waldrändern bis auf 2000 Meter Höhe. Mehr zum dazu in der Galerie:

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Kann ich die essen? 8 essbare Wildpflanzen

Welche Pflanzen entlang des Wanderwegs kann man eigentlich essen? Wir verraten es euch!

Text von Andrea Gabriel

2 Kommentare

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Anna @ Bruno

DANKE, Bruno!
Du sprichst mir aus der Seele.

Bruno

Es gibt noch weitere Heilpflanzen! Z.B.:
Edelweiß besitzt entzündungshemmende, antioxidative und antimikrobielle Wirkungen
Enzian wird wegen seiner stark bitter schmeckenden Wurzeln in der Heilkunde verwendet, um die Verdauung zu fördern, den Appetit anzuregen
Dieser vermutlich gutgemeinte Artikel hat auch zu erwähnen vergessen, daß man seine Büchse mitnehmen soll, da Schneehuhn, Reh und junge Gams unbelastet mit Antibiotika sowie schmackhafter sind und daher mit obengenannten Pflanzen bestens harmonieren!
Der geneigte Leser weiß, worauf ich hinaus will: Ich als letzter Romantiker des 21. Jh. halte es eher mit Goethe, der sich an der Blumenvielfalt (in den Bergen) erfreut und nicht alles herausreißen muß, was irgendwie schmackhaft ist. Meine romantischen Gefühle werden auch durch viele Hinweistafeln unterstützt, keine Pflanzen zu entnehmen.
Aber ich will auch Angriffsfläche für Opponenten bieten - natürlich nahm ich schon die eine Him- oder Brombeere zu mir und ich fluchte auch, wenn es anstelle eines Weges ein Brennnesselfeld zu durchqueren galt. Trotzdem bitte ich alle Bergfreunde - lasst die Blumen stehen und vermeidet, diese zu zertreten. Nicht nur die großen Erscheinungen in dieser herrlichen Welt machen das Gesamtbild aus, sondern auch die kleinen Sachen. Bruno