Soulfood aus den Alpen: Essbare Wildpflanzen
Superfood in den Alpen: Über 1500 verschiedene Wildpflanzen wachsen vom Tal bis in die hohen alpinen Lagen. Dabei sind sie nicht nur günstiger, sondern haben auch 20 bis 30 Mal mehr Nährstoffe als gekaufte Kräuter aus dem Supermarkt. Mit der Brennnessel hat wahrscheinlich schon jeder brennende Bekanntschaft gemacht. Der schlechte Ruf ist aber gar nicht unbedingt gerechtfertigt. Warum? Lest es in der Slideshow!
Oregano kennen die meisten von uns als leckeres Pizza-Gewürz. Aber kennt ihr auch Dost? Das ist die heimische Wildform des beliebten Oregano und wächst an sonnigen Waldrändern bis auf 2000 Meter Höhe. Mehr zum dazu in der Galerie:








9 Kommentare
Kommentar schreibenUwe - na, dann bin ich ja beruhigt, daß das Zeugs überall in Europa wächst, da muß die notleidende Bevölkerung nicht ins Gebirge fahren, um diese Pflanzen kurz vor dem Verhungern abzumähen; wobei 2 der genannten Pflanzen laut Artikel nur in den Alpen vorkommen, aber das Zeugs kann ja auch weg, wächst wieder nach. Weterhin muß ich Ihnen vergewissern, daß ich auch ohne Verzierung meiner Speisen mit diesen Blumen das Leben genieße, es schmerzt mich daher, wenn Sie dies nicht können, falls gerade keine Blumen zur Verfügung stehen.
Das Edelweiß habe ich daher berechtigt aufgeführt, da es die genießenden Menschen als Ersatz nehmen können, sollten sie gerade keine anderen Pflanzen zur Hand haben. Stellen Sie sich diese Not vor! Da ist es wichtig, auf anderes zurückgreifen zu können, um nicht lebensunlustig zu werden.
Bruno
PS Nebenbei, die zahlreichen Hinweistafeln, welche die Entnahme verbieten, wurden nicht von mir aufgestellt.
Meine Güte, früher war hier mal ein recht abgeklärtes Volk unterwegs aber das Niveau ist mittlerweile auch nicht besser als auf fb. Lieber @Bruno: Im Artikel genannte Kräuter sind in ganz Europa ( und nivht nur in BY, BW oderNRW) zuhauf in Massen zu finden, wenn man diese nutzt ist es gut... wie schon Jahrhunderte vorher auch. Abträglich ist eher deine Nennung von Edelweiß, pp. weil diese recht selten und nur in den Alpen vorkommen.
Einfach mal locker bleiben und das Leben genießen. Den erhobenen Zeigefinger könnt ihr - wenn es unbedingt sein muss, eurem Nachwuchs antun.
Herr oder Frau Humorlos: die Aufkleber kann man sich bestellen. Haben wir bei uns im Büro auch herumliegen.
@Heiner Dilger BW: Wenn ich nochmal auf irgendeinem Alpengipfel diesen grindigen "Nett hier, aber waren Sie schon einmal in Baden-Württemberg"-Aufkleber lesen muss, vergesse ich mich... Ich war schon einmal dort. Und danke der Nachfrage, reicht mir. Muss ich nicht wieder haben. Für mich gilt seither: Essen -> Remagen -> Darmstadt -> Pforzheim -> Suttgart.
Das haben wir für die Kinder auch gerne gemacht als wir in heimischen Gefilden unterwegs waren, so als eine Art Spiel. Jetzt, da die Kinder älter sind wollen sie das nicht mehr. Schade, dass ich mich dadurch schon bedroht fühle. Aber ich mache weiter.
Nett hier, aber bei uns in Baden Württemberg haben wir eine nicht minder reichaltige Kräuter- und Pflanzenwelt.
Danke Bruno, nett und konstruktiv
DANKE, Bruno!
Du sprichst mir aus der Seele.
Es gibt noch weitere Heilpflanzen! Z.B.:
Edelweiß besitzt entzündungshemmende, antioxidative und antimikrobielle Wirkungen
Enzian wird wegen seiner stark bitter schmeckenden Wurzeln in der Heilkunde verwendet, um die Verdauung zu fördern, den Appetit anzuregen
Dieser vermutlich gutgemeinte Artikel hat auch zu erwähnen vergessen, daß man seine Büchse mitnehmen soll, da Schneehuhn, Reh und junge Gams unbelastet mit Antibiotika sowie schmackhafter sind und daher mit obengenannten Pflanzen bestens harmonieren!
Der geneigte Leser weiß, worauf ich hinaus will: Ich als letzter Romantiker des 21. Jh. halte es eher mit Goethe, der sich an der Blumenvielfalt (in den Bergen) erfreut und nicht alles herausreißen muß, was irgendwie schmackhaft ist. Meine romantischen Gefühle werden auch durch viele Hinweistafeln unterstützt, keine Pflanzen zu entnehmen.
Aber ich will auch Angriffsfläche für Opponenten bieten - natürlich nahm ich schon die eine Him- oder Brombeere zu mir und ich fluchte auch, wenn es anstelle eines Weges ein Brennnesselfeld zu durchqueren galt. Trotzdem bitte ich alle Bergfreunde - lasst die Blumen stehen und vermeidet, diese zu zertreten. Nicht nur die großen Erscheinungen in dieser herrlichen Welt machen das Gesamtbild aus, sondern auch die kleinen Sachen. Bruno