Starke Sache: Diese Frauen haben den Alpinismus verändert@(zwischenHeadlineTag)>
Starke Frauen – starke Taten: Die eine bekam wegen kameradschaftlichen Verhaltens einen Berg geschenkt, die andere besteig einen Berg mit aufgemaltem Schnurrbart, um das Frauenwahlrecht einzufordern. Seit die Menschen anfingen auf Berge zu steigen, waren Frauen mit dabei. Anfangs jedoch meistens im Schatten der Männer.
Doch auch außerhalb der westlichen Welt gibt es immer mehr weibliche Gesichter im Bergsport. Vor allem in Ländern ohne Bergsporttradition, stehen diese Alpinistinnen oft für Gleichberechtigung sowie den Bruch mit den traditionellen Werten.
Wir haben für euch bemerkenswerte Fakten und Persönlichkeiten zusammengestellt, die in die Berggeschichte eingingen:



















2 Kommentare
Kommentar schreibenEine schöne Auflistung von großartigen Bergsteigerinnen, denen jeder Respekt zu zollen ist. Den Titel halte ich aber für gewagt. Sicherlich lassen sich die Stationen weiblicher Emanzipation auch sehr gut im Bergsport nachvollziehen wie jede andere gesellschaftliche Entwicklung. Die Punkte, an denen Frauen den Alpinismus auf eine höhere Stufe gehoben haben, sind aber ehrlicherweise sehr dünn gesät, sofern überhaupt vorhanden. Evtl. Lynn Hill.
Nach dieser vielleicht "patriarchalischen" Einleitung mag folgendes verwundern: Ich gehe eigentlich nur mit Frauen auf Tour, weil mir das Männergehabe so auf den Geist geht. Am Parkplatz meint gleich zu jeder, dass er heute der Geilste ist und sprintet los wie ein Stier. Solche Männercombos überhole ich regelmäßig schon auf halber Strecke. Der Vorteil von weiblichen Tourenpartnern ist hingegen die oft hohe Zähigkeit, jedenfalls solange sie hinterher gehen können, vor allem bei Skitouren. Ich erinnere gut die Situation mit einer Partnerin, mit der ich von der Martin Busch Hütte (Winterraum) zuerst auf den Similaun, dann auf die Fineilspitze und weiter zum Hochjochhospiz runter bin. Hier Frage, ob sie noch den Übergang zur Vernagthütte über die Guslarspitze schaffen würde. "Ja klar". Im letzten Abendlicht wird der Gipfel erreicht und ich bin nach gut 2000 Hm Spurarbeit echt platt. Bitte sie, die die bessere Skifahrerin (eigentlich fast Weltcup-Niveau) ist, nun in der Abfahrt einmal die Führung zu übernehmen. Ihre Antwort "Des ist aber sehr steil. Ich trau mich net." Ich: "Was? Es wird ja auch flacher, wenn ich zuerst fahre oder wie?" Ich weiß heute noch, dass ich das genau so gesagt habe.
Wer ist den Steilhang wohl zuerst abgefahren?
Bevor jemand fragt: Der Steilhang war außer etwa 40 Grad Neigung unproblematisch, keine genuine Absturzgefahr, was ich schon vorher wusste. Aber jeder weiß, dass es bei schlechtem Licht besser ist, hinter jemandem zu fahren und daher war es einfach schon ein starkes Stück, mir diese Erleichterung zu verweigern. "Na, i hob Angst!" Ja danke. Dafür koche ich dir auf der Hütte dann noch eine Suppe...
Ich war schon mit vielen Frauen unterwegs - konditionell schwächeren und solchen, die an -in meinen Augen unsinnigen - Skimo-Events teilnehmen und auch echten Bergsteigerinnen. Was ich noch nie erlebt habe, ist, dass diese in kritischen Momenten das Ruder übernommen haben.
Das macht mir grundsätzlich nichts aus, weil ich auch das Selbstverständnis habe, "Ich bin in der Verantwortung, ich kenn mich aus, ich bin der Chef". Aber bei vielen Frauen würde ich mir wünschen, dass sie sich SELBST nicht als Anhängsel verstehen, sondern als gleichwertige Partner mit gleichwiegender Verantwortung.
Toller Artikel. Zum Teil fehlen die Namen. Eine weitere außergewöhnliche polnische Alpinistin Krysztina Palmowska. Die Geschichte des Frauenbergsteigens wäre eine geile Netflix-Serie. Schön dass wir heute zusammen auf den Gipfeln stehen und uns gegenseitig mit unseren Fähigkeiten unterstützen