Update vom 02. Oktober 2025 | Jost Kobusch bei Unfall verletzt@(zwischenHeadlineTag)>
Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch hat sich bei einem Unfall an der Hand verletzt. Ein Ausrutscher an einem Zaun führte zu einem tiefen Schnitt zwischen Ring- und Mittelfinger. Zunächst war unklar, ob Sehnen oder Nerven betroffen waren. Nach zwei Tagen im Krankenhaus in Albertville und Chambéry brachte eine Operation Entwarnung: Keine bleibenden Schäden, nur zahlreiche Stiche. In etwa drei Wochen soll die Hand wieder voll belastbar sein. Kobusch zeigt sich erleichtert und dankbar für die schnelle medizinische Hilfe und blickt optimistisch auf sein großes Ziel: den nächsten Versuch am Mount Everest im Winter 2026.
Nachricht vom 26. September 2025 | Jost Kobusch kündigt erneute Winterexpedition zum Everest an@(zwischenHeadlineTag)>
"Allein. Im Winter. Auf dem höchsten Berg der Erde. Das ist nicht einfach nur eine weitere Besteigung – hier gilt es, extremen Wind, Kälte und dünne Luft zu überleben. Es geht darum, die Grenzen menschlicher Belastbarkeit auszuloten." Mit diesen Worten kündigt Jost Kobusch auf Instagram sein Vorhaben an, erneut solo zum Westgrat des Mount Everest aufzubrechen.
Kobuschs Ziel ist es, die 2024 erreichte Höhe nochmals zu überbieten. Beginn der Expedition ist laut des Posts der 22. Dezember 2026. Der 33-Jährige will den erneuten Versuch filmisch dokumentieren und als Serie auf YouTube veröffentlichen. Zuletzt war der Bielefelder in der Wintersaison 2024/25 zum Everest aufgebrochen.
Dort hatte er am 27. Dezember 2024 das Ziel der damaligen Expedition erreicht: Im Alpinstil, solo und ohne Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff überschritt er 7537 Meter am äußerst anspruchsvollen Everest-Westgrat. Zuvor hatte der Alpinist angekündigt, die 7500-Meter-Marke knacken zu wollen.
"Im Winter kam ich am Westgrat weiter als jeder andere vor mir. [...] Ich konzentriere mich lieber darauf, wieder zu trainieren, meine Fähigkeiten auszubauen und ein besserer Alpinist zu werden, damit ich stärker zurückkomme", lautet das Fazit seiner letzten Expedition. Nun scheint er sich bereit zu fühlen, sich dem Berg im Winter 2026 erneut zu stellen.


11 Kommentare
Kommentar schreiben10 Kommentare. Wieviel Sponsorengelder bringt das ;-)
Ich wünsche ihm viel Glück und eine sichere Rückkehr, wie hoch auch immer er kommt. Die Zeiten ändern sich eben. Wer heute auf Sponsoren angewiesen ist, kann nicht seine Projekte nur in der Tageszeitung oder in Magazinen veröffentlichen.
Geehrter Felix, entschuldigen Sie meine zu kurze Antwort von gestern. Ich möchte und muß diese erweitern, damit Sie ggf. etwas besser verstehen, was einigen Bergkameraden an der Sache mißfällt. Da ich mich auch mit Psychologie ebenso lang wie mit Bergsteigen beschäftige, zu Ihrer Aussage Folgendes: Sie benutzen das Wort "Hater". Im Deutschen "Hassender". Hier begehen Sie einen Fehler, ich selbst hasse den Menschen Kobusch beim besten Willen nicht, da ich ihn nicht kenne, bestimmt ist er auch nicht hassenswert und ich wünsche ihm mit Herzen beste Genesung. Ich meine auch, die übrigen Schreiber hier hassen Hrn. Jobusch nicht. Es ist eher Unverständnis. Um das zu erklären, stellen Sie sich vor, ich, Bruno, kündige die Winterbesteigung der Eiger Nordwand an. Am Ende kommt dabei heraus, daß ich mit der Bimmelbahn durch selbige nach oben fuhr. Hassen würden Sie mich nicht für diese Ankündung, oder? Eher zumindest ein Schmunzeln. Gut, alpin.de schreibt nichts über mich. Was "Leistung anerkennen" anbelangt, Leistung ist wichtig, aber ich selbst freue mich, wenn Menschen an ihrer eigenen Tätigkeit Freude haben. Egal, was man macht. Aber ihr Hauptvorwurf, daß die sog. "Hater" "Neid und Selbsthass" haben und in psychologische Behandlung gehören, schießt über das Ziel ihrer Verteidigung und Zuneigung für Ankündigungen hinaus. Ich rede wieder fü mich selbst - nein, Neid ist bei mir nicht vorhanden. Ich schätze mich selbst ehrlich ein, daß ich im Winter (und auch im Sommer) nicht mehr auf den Eiger hochkomme. Wenn ich es versuchen würde, wäre das Selbstüberschätzung, die vermutlich zu meinem Ableben führen würde. Ich beneide daher niemanden, der dies macht und vor allem überlebt. Wgen der anderen bin ich traurig. Den Begriff "Selbsthass" zu erklären, erübrigt sich hier. Auch ohne auf den Everest und Eiger zu kommen, ist bei den anderen Unternehmungen, die ich mache, immer Freude dabei. Andere können es besser und ich freue mich für sie.
Aber um noch kurz bei der Psychologie zu bleiben - ich meine, daß Herr Kobusch da einen gewaltigen Fehler macht. Allein durch die Ankündigung setzt er sich derart unter Druck, daß ein Scheitern ausgeschlossen sein kann und er es versucht, bis... Und vorher etwas anzukündigen, was man machen will, ohne die gewisse Aussicht zu haben, etwas zu erreichen, kann man als Wunsch nach Anerkennung bzw. krankhaftes Geltungsbedürfnis interpretieren; um die Ursachen dafür zu kennen, müßte ich Hrn. Kobusch genauer kennen. Aus den Beiträgen, die ich las, geht in der Richtung wenig hervor.
Zuguterletzt für Sie - ein Ausdruck der Nichtzustimmung muß nicht aus Hass entspringen. Es kann auch einfach Kritik sein, und diese ist enorm wichtig. Hass und Kritik sind wirklich nicht ein und dasselbe. Aber ich weiß, daß leider heutzutage mit diesem englischen Begriff der Andere in einer Diskussion herabgewürdigt wird, was Schade ist. Das soll genügen, Bruno
Felix - was für eine Leistung? Ankündigen und Tippen auf den soziaen Kanälen? Eigentlich gilt immer, erst einmal machen, dann reden. Gruß Bruno
An alle Hater hier: bis jetzt hat er immer geliefert. Wieso kann man nicht einfach mal die Leistung anerkennen? Neid? Selbsthass? Wäre sicher mal eine schöne Studie für n'en Psychologen.
Warum werden meine Kommentare nicht veröffentlicht? Meinungsfreiheit ist bei Alpin wohl ein Fremdwort?! In meinen Kommentaren beleidige ich niemanden! Kobusch ist nun mal ein Meister der großen Sprüche und Ausreden.
Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg. Wäre eine tolle Sache, wenn ein Deutscher es als Erster schafft, den Everest solo im Winter zu besteigen.
Wirklich große Bergsteiger wie damals Messner, Habeler, Kammerlander usw. machten nicht schon vorher große Sprüche, sondern kündigten ihr Vorhaben kurz an und gingen erst nach erfolgreicher Besteigung an die Öffentlichkeit. Bei Kobusch ist es genau umgekehrt. Seit Jahren nur Sprüche und Ausreden. Seinen selbsternannten "Weltrekord" würden gute Bergsteiger als Aklimatisierung für größere Aufgaben nutzen. Ab 7500m beginnen erdt die Schwierigkeiten.
Messner hat recht - Kobusch wird niemals den Everst besteigen. Zumindest nicht im Winter ohne Sauerstoff im alpinen Stil. Aber seine Sponsoren müssen bei Laune gehalten werden!
Normalerweise gibt es doch bei Jost Kobusch an dieser Stelle immer einen Shitstorm. Die üblichen Schlagworte: Ankündigungsalpinismus, Reinhold Messner, …. Komisch, heute keine Reaktion der Leserschaft. ????
Kobusch ist ein Meister der großen Sprüche! Er wird den Everest niemals im Winter besteigen. Sein selbsternannter Weltrekord würden die richtig guten Bergsteiger als Aklimatisierung durchführen. Erst ab 8000 m wird es schwierig! Kobusch sollte erst liefern und dann reden! Er wird nie auf einer Höhe wie Messner und Co. sein.