Sichern in Mehrseillängenrouten – Teil 1

Alpinklettern: So klappt's mit Standplatzbau und Sicherungsmanagement

Beim Klettern von Mehrseillängenrouten ist ­effizientes Sicherungsmanage­ment essenziell. Wir stellen eine ­Standardmethode für die ­meisten Situationen vor. Alternative Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen beschreiben wir in der nächsten Ausgabe.

Alpinklettern: Standplatz bauen und Sicherungsmanagement
© picture alliance / imageBROKER

Standplatzbau in Mehrseillängenrouten: Sicher und effizient

Draußen am Fels zu klettern ist anders als an künstlichen Wänden: Sicherungspunkte, deren Abstände und Qualität nicht genormt sind, Fels mit unklarer Festigkeit oder Bewuchs sowie Orientierungsaufgaben erfordern zusätzliche Kompetenzen und Maßnahmen. Dennoch funktioniert das Sichern meist ähnlich wie in der Halle – mit Halbautomat am Körper vom Boden weg.

Mehrseillängenrouten (MSL) sind allerdings noch einmal anders: Die Orientierung ist komplexer, Zu- und Abstiege fordern Kondition, Zeitplanung und eine gute Wettereinschätzung. Vor allem ein Punkt wirft viele neue Fragen auf: das seillängenweise Sichern im Vor- und Nachstieg sowie der dafür nötige Standplatzbau. Denn wer Konzepte aus dem Klettergarten gedankenlos ins MSL-Gelände überträgt, kann schnell in gefährliche Situationen geraten. 

<p>Sicherung über den Fixpunkt.</p>

Sicherung über den Fixpunkt.

© Birgit Gelder
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<p>Wackelig: Sensoboard Lite </p>

Wackelig: Sensoboard Lite 

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<p>Universell: Odin Pro Shield Jacket</p>

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<p>Kompakt: Hubba Hubba HD 1 </p>

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Text von Andi Dick

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