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Der "Königsjodler"-Klettersteig
Der gesamte Grat im Gegenlicht, gesehen von der Straße unterhalb der Erichshütte.
Nach gut anderthalb Stunden Zustieg ist auf einem markanten Sattel der Einstieg zum "Königsjodler" erreicht.
Verlockend: der kleine Abstrecher auf eine Bilderbuch-Felsnadel nahe am Einstieg.
Mit dem Griff ins Seil und guten Reibungstritten fallen die Anfangspassagen nicht allzu schwer.
Der Spreizschritt am Jungfrauensprung ist für Menschen, die größer als 1,60 Meter sind, leicht machbar.
Die luftige Dreiseilbrücke am Kranabetter-Steg über die Teufelsschlucht ist nichts für Angsthasen.
Am mächtigsten der acht Teufelstürme wird abwärts traversiert.
Und weiter geht es über die Lehner-Traverse hinunter zum Sailerriss.
BIs 2023 schwebte man mit Hilfe eines "Flying Fox" am Saller Riss über die Kluft hinweg. Der Flying Fox wurde mittlerweile aus Sicherheitsgründen abgebaut. Die Stelle muss nun mit einem kurzen Abstieg umgangen werden kann.
Ständiges Auf und Ab auf dem Weiterweg. Man sollte sich die Zeit nehmen, die grandiose Aussicht zu genießen.
Über das Teufelshörndl und den luftigen Brücknergrat erreicht man die Dientner Schneid.
Es folgt die ebenfalls luftige Bosch-Promenade, die zwar gut versichert ist, aber trotzdem gute Moral voraussetzt.
Nach dem Kummetstein und dem Aufschwung "Franzls Fantastica" geht es über Altschnee Richtung Matrashaus.
Das Matrashaus thront auf einem imposanten Sockel, dem Hochkönig.
Der Abstieg erfolgt über den Normalweg zum Arthurhaus. Von dort mit dem Wanderbus zurück zum Dientner Sattel.













