Branchentreff

Berghaus im Porträt: Alpinismus im Blut

Seit fast sechs Jahrzehnten steht Berghaus für alpine Kompetenz, technologische Pionierarbeit und langlebige Ausrüstung für ambitionierte Bergsportler und Outdoor-Enthusiasten.

Bis ans Limit: Berghaus ist der Ausrüster für extreme Bedingungen und Expeditionen. 
© Berghaus

Berghaus: Expeditionskleidung für Alpinisten

Bergsteigen war schon immer die DNA der britischen Traditionsmarke aus Newcastle im Nordosten Englands. 1966 zunächst als Sportgeschäft unter dem Namen „LD Mountain Centre“ von den beiden Bergsportlern Peter Lockey und Gordon Davison gegründet, war Berghaus bereits ab den 1970er-Jahren führend in der Entwicklung von Expeditionsbekleidung. 

Im Jahr 1986 entstand die erste EXTREM Kollektion mit Klassikern wie der Trango Jacket, die u.a. durch die Expeditionen von Sir Chris Bonington weltweit bekannt wurde. Die Kollektion festigt zu jener Zeit mit technisch durchdachten Produkten den Ruf von Berghaus als Marke für Alpinisten und schreibt mit Leo Houlding und dem damaligen Berghaus-Athleten Alexander Huber Berg­sportgeschichte. Der Grundsatz damals wie heute: Getestet von Athleten unter extremen Bedingungen – entwickelt für ambitionierte Bergsportler.

<p>Die Produkte der Berghaus-EXTREM Serie sind für die härtesten Bedingungen am Berg gemacht.   </p>

Die Produkte der Berghaus-EXTREM Serie sind für die härtesten Bedingungen am Berg gemacht.   

© Berghaus

Seit 1974: Revolutionäre Produkte

1974 präsentiert Berghaus Cyclops, den ersten Rucksack mit innenliegendem Tragesystem, und revolutioniert damit die gesamte Branche. 1977 geht Berghaus eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Gore ein und bringt mit der Mistral Jacket die erste Gore-Tex Jacke auf den europäischen Markt.

Berghaus EXTREM: Alpinismus & Leidenschaft für die Berge

Die EXTREM Serie ist bis heute die Benchmark für Performance und Innovation bei Berghaus – und das seit vier Jahrzehnten. „In der neuen Kollektion stecken 40 Jahre alpine Erfahrung und Entwicklungsarbeit“, erklärt Stephanie Demuth, Marketing Manager DACH Berghaus. 

„Das Ergebnis ist ein durchdachtes Bekleidungskonzept für Alpinisten und (Berufs-)Bergsteiger. Alle Produkte müssen auch bei harten Bedingungen und extremer Beanspruchung funktionieren – und zwar geschlechtsunabhängig. Deshalb unterscheiden wir zwar Passform und Schnitt, nicht aber Ausstattung oder Performance der Produkte.

<p>Sir Chris Bonington auf dem Gipfel des Mt. Everest. </p>

Sir Chris Bonington auf dem Gipfel des Mt. Everest. 

© Berghaus

Markenzeichen: Langlebig und robust

Seit 2022 ist das britische Unternehmen als B Corp zertifiziert. Zeitlose und strapazierfähige Produkte sollen eine lange Nutzung ermöglichen und so zu einem bewussteren Konsum beitragen. In der Produktion kommen verstärkt umweltfreundliche Stoffe und Technologien zum Einsatz, wie beispielsweise recycelte Materialien, Bio-Baumwolle, zertifizierte RDS-Daunen oder PFC-freie DWR-Behandlungen.

<p>Das Flaggschiff der neuen Kollektion ist die ultra-robuste Extrem Vanguard GTX Alpin-Kombi mit 3-Lagen GORE-TEX PRO Shell und 70 Denier Außenmaterial.</p>

Das Flaggschiff der neuen Kollektion ist die ultra-robuste Extrem Vanguard GTX Alpin-Kombi mit 3-Lagen GORE-TEX PRO Shell und 70 Denier Außenmaterial.

© Berghaus

Das Steckt im Namen: Von Hütte zu Haus

„Der Markenname Berghaus resultiert aus einem Übersetzungsfehler“, so Stephanie Demuth. „Aus dem englischen Begriff „Mountain Centre“ wurde keine „Berghütte“, wie von den Gründern eigentlich beabsichtigt, sondern ein „Berghaus“. Der deutschklingende Name hat zur Folge, dass bis heute viele davon überzeugt sind, dass Berghaus eine deutsche Berg­sportfirma sei. Who cares?

<p>Das Flaggschiff der neuen Kollektion ist die ultra-robuste Extrem Vanguard GTX Alpin-Kombi mit 3-Lagen GORE-TEX PRO Shell und 70 Denier Außenmaterial.</p>

Das Flaggschiff der neuen Kollektion ist die ultra-robuste Extrem Vanguard GTX Alpin-Kombi mit 3-Lagen GORE-TEX PRO Shell und 70 Denier Außenmaterial.

© Berghaus

Das Unternehmen hinter Berghaus

Seit 1993 gehört Berghaus zu Pentland Brands, einer britischen Holding mit Sitz in Edinburgh, die als privates Familienunternehmen geführt wird. Zur Gesellschaft gehören neben Berghaus Marken wie Endura, Ellesse, Speedo und Mitre. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter. Für Vertrieb und Marketing in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Pentland Brands Deutschland GmbH in Gmund am Tegernsee verantwortlich

<p>Repairhaus </p>

Repairhaus 

© Berghaus

Nachhaltigkeit: Reparieren statt wegwerfen

Getreu dem Motto „Designed to Last. Fixed for Free“ bietet Berghaus seit über 50 Jahren einen kostenfreien Reparaturservice an. Was sich reparieren lässt, wird in Deutschland vom Outdoor Service Team in Oranienburg bei Berlin wieder instandgesetzt. Kunden tragen lediglich die Versandkosten.

Mehr Infos zu Berghaus Produkten und deren Reparatur und Pflege gibt es unter: de.berghaus.com

Infografik
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2 Kommentare

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Joe Friend

'89 am Aconcagua erstmals über Xinjang bis Ant Artica Jacke und Hose immer noch da. Bestes Equipment!!

Kenneth

Meine Berghaus Extreme 7000 Gore-tex Jacke und Hosen habe ich in 1995 gekauft und verwende die noch heute. Nicht länger auf anspruchsvollere Touren aber immerhin sind die ja 30 Jahre alt. Das ist Qualität!