Eins A: Skitouren im Estergebirge
Das Estergebirge nördlich von Garmisch-Partenkirchen ist ein Eins-a-Skitourengebiet. Schneelage, Exposition, anspruchsvolles Gelände und langer Zustieg erfordern bei der Routenwahl aber ein feines Näschen, gutes Timing und eine gewisse Ausdauer. Doch es gibt auch ein paar göttlich geniale Ziele für Einsteiger!

Das Estergebirge: Skibergsteigen im Voralpenland @(zwischenHeadlineTag)>
Das ganze Voralpenland liegt dem Estergebirge zu Füßen und mit dem ersten Schnee stehen Sehnsuchtsziele wie Hohe Kisten, Bischof, Oberer Rißkopf und Hoher Fricken ganz oben auf der To-do-Liste ambitionierter Tourengeher. Doch so einfach lässt sich die Diva nicht auf ihre Häupter steigen, abgesehen von gnädigen Zielen wie dem Wank oder dem Simetsberg.
Die Annäherung ist erst einmal mühsam, denn die Zustiege über die Forstwege hinein ins Herz des Estergebirges sind weit und nur etwas für flammende Verehrer. Allein bis zur Esterbergalm ist man vom Parkplatz oberhalb von Garmisch-Partenkirchen gut und gerne schon mal knapp zwei Stunden beschäftigt. Und ehrlich gesagt gehen hier die Touren erst richtig los. Logistisch gesehen ein Desaster, denn die begehrenswerten Ziele wie Fricken, Bischof, Oberer Rißkopf und Krottenkopf sind dank ihrer südostseitigen, steilen Hänge im Hochwinter oft lawinengefährlich. Da hilft nur der verdammt frühe Vogel.

Einfacher, aber schöner Aufstieg über die ehemalige Skipiste zum Wank – im Hintergrund die Esterbergalm.
Göttliche Touren im Spätwinter@(zwischenHeadlineTag)>
Manchmal lohnt es sich zu warten, bis der Firn im Februar und März kommt. Dann können die Verhältnisse dort fantastisch sein. Die Betonung liegt auf "können", denn oft reicht im Spätwinter die Schneelage nicht mehr aus. Aber wenn alles zusammen passt – Timing, Schneelage und Bedingungen –, dann sind die Touren einfach göttlich. Makellose Hänge mit vielen Varianten sind hier die Göttergabe. Besonders Gesegnete wagen sich an die Überschreitung des Gebirgszugs vom Hohen Fricken bis zur Hohen Kiste. Ein Abenteuer, das den ganzen Skibergsteiger fordert.
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