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Schritt für Schritt: Südliche Wetterspitze
Die Ziffern vor den Bildunterschriften sind durchschnittliche Zeitangaben (Gesamtzeit). Sehr lange Tour mit alpinem Charakter, die durchgehend Konzentration erfordert. Seilfreies Steigen in ausgesetztem Schrofengelände, ein sehr guter Orientierungssinn sowie der Umgang mit mobilen Sicherungen sind Grundvoraussetzungen für diese Unternehmung. Auf stabiles Wetter achten, da ein Rückzug aufgrund der hohen Steinschlaggefahr extrem schwierig ist.
Vom Fahrweg zur Ehrwalder Alm links auf einen Forstweg abzweigen. An der Biegung hinter der kleinen Alm …
… auf einen Pfad nach rechts abzweigen. Dem Rücken folgend hinauf, bald weglos über Stock und Stein …
… bis über Schutthänge und leichtes Schrofengelände der Wandfuß erreicht wird.
Ab hier wird es zunehmend felsiger. Die Suche nach dem ersten Bohrhaken wurde schon für manchen zur Odyssee.
Der erste Bohrhaken bringt Erleichterung, ab hier ist die Wegfindung mit einem guten Topo problemlos.
Mit dem großen Kamin der sechsten Seillänge beginnen die schwierigen Kletterpassagen.
Die Querungen der Bänder in Seillänge 11 und 13 sollten aus Zeitgründen und wegen Steinschlaggefahr seilfrei (oder am kurzen Seil simultan) geklettert werden.
Der im Kletter-Topo gekennzeichnete brüchige Block wird im Bogen umklettert …
… bevor man durch einen schmalen Kamin ein kurzes Steilstück überwindet …
… um den berühmten Reitergrat zu erreichen, einen exponierten, schmalen Grat, der ins Schrofengelände unter dem Gipfel hinaufzieht.
Kurz vor dem Gipfel ist bei so viel Luft unter den Füßen aufrechtes Gehen gar nicht so einfach.
Selbst auf den letzten Metern ist noch volle Konzentration angesagt.
Am Gipfel wartet eine gigantische Aussicht. Nach dem luftigen Weg zum Abseilhaken geht es in einer langen Abseilfahrt zum Zugspitzplatt hinunter.














