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Schritt für Schritt: Stüdlgrat Großglockner
Die Ziffern vor den Bildunterschriften sind durchschnittliche Zeitangaben, ab der Stüdlhütte startet die Zeit wieder bei 0:00, da man dort ja übernachtet. Da der Stüdlgrat eine hochalpine Kletterei in großer Höhe ist, muss man entsprechend akklimatisiert und im IIIer-Gelände sicher und schnell unterwegs sein. Abbruchmöglichkeiten gibt es nach dem Einstieg in den Fels nicht mehr. Achtung bei Vereisung! Dann können plattige Passagen heikel werden! Ausreichend Zeit für den Abstieg einplanen!
Nahe des Lucknerhauses. Das Ziel fest im Blick: der Großglockner mit dem Stüdlgrat links.
Am Ziel der ersten Tagesetappe. Die Stüdlhütte im Nationalpark Hohe Tauern, optimaler Startpunkt für den Grat.
Tag 2: Für die 1000 Höhenmeter auf den Gipfel starten wir in der Dämmerung. In der Stüdlhütte herrscht allgemeine Aufbruchsstimmung.
Am Teischnitzkees wird erst einmal angeseilt. Ein paar Gletscherspalten gibt es hier allemal.
Endlich am Grat. Oberhalb der Luisenscharte geht es in den Fels. Die ersten 400 Höhenmeter hat man hier bereits geschafft.
Bis zum Frühstücksplatz ist der Grat geneigt, mit Blockpassagen und Gehgelände im I. und II. Schwierigkeitsgrad.
Nach dem Frühstücksplatz (3550 m) zeigt der Stüdlgrat sein Gesicht: Jetzt gibt’s viel Luft unter den Sohlen und griffige Blöcke für die Hände.
Ab und zu führt die Route direkt auf der Gratkante entlang. Gehgelände gibt es nun kaum mehr.
Eine Verschneidung im III. Grad ist mit Drahtseil abgesichert – für viele Begeher trotzdem eine Schlüsselstelle.
Welch Himmelsleiter! In Gipfelnähe wird klar, weshalb der Stüdlgrat als schönster Glockneranstieg gilt.
Warmer, plattiger Fels, ein Drahtseil als Hilfe: das Finale, bevor es noch kurz über Blöcke zum Gipfel hinaufgeht.
Geschafft: der Großglockner! Fernsicht von Regensburg bis in die Poebene.
Doch noch nicht geschafft: Der Blick vom Gipfel auf den Abstieg mit der Oberen Glocknerscharte und dem Kleinglockner (I – II) lässt einiges erwarten.
Kletterei im I. und II. Grad steht beim Anstieg zum Kleinglockner auf dem Programm.
Ganz schön luftig: der Normalweg zwischen Kleinglockner und Leitl.
Blick zurück auf das Glocknerleitl: Blankeis und lose Steine erschweren oft den Durchstieg durch diese Engstelle.
Der Abstieg von der Adlersruhe verläuft über einen gut versicherten Steig hinab auf das Ködnitzkees. Auch hier gibt es nochmal einige Gletscherspalten.

















