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Südgrat der Zsigmondyspitze
Die Ziffern vor den Bildunterschriften sind durchschnittliche Zeitangaben, ab der Berliner Hütte startet die Zeit wieder bei 0:00, da man dort übernachtet. Da die Zsigmondyspitze eine hochalpine Kletterei ist, muss man entsprechend akklimatisiert und im IIIer-Gelände sicher und schnell unterwegs sein. Achtung bei Vereisung, besonders in der Westflanke! Ausreichend Zeit für den Abstieg und das Abseilen einplanen!
1. Tag: Mit dem Bike entlang des Zemmbaches in den hinteren Zemmgrund. Meist bei moderater Steilheit.
Ankunft bei der Berliner Hütte. Eine traumhafte Lage gegenüber von Großem Möseler, Turnerkamp & Co.
2. Tag: Der Schwarzsee ist bei Fotografen bekannt. Der Grund lässt sich bei der spiegelnden Wasseroberfläche und der Umgebung gut erahnen.
In der Feldscharte ist der Zustieg geschafft. Ab hier beginnt die Kletterei. Materialdepot möglich.
Gleich zu Beginn zeigt ein Wändchen auf, was man draufhaben sollte. Wer sich hier schwer tut, sollte umkehren.
Nach einigen Klettermetern auf der Kante (oder leicht westlich davon) muss man ein paar Meter absteigen, um auf das markante Band zu gelangen, auf dem man in die Westflanke quert.
Am Endes des auffälligen Bandes geht es wieder in Gegenrichtung diagonal hoch zum Grat.
Aus der Scharte am Grat (Standplatz rechts der Scharte) auf der Ostseite ein paar kürzere Aufschwünge erklettern.
Die letzten Meter zum Gipfel. Die Kletterei über die Gipfelplatte ist schön, sieht von unten allerdings schwieriger aus als sie tatsächlich ist.
Geschafft: Der Gipfel der Zsigmondyspitze ist ein toller Aussichtsberg und bei entsprechendem Wetter auf jeden Fall eine lange Gipfelrast wert.
Zwei Mal abseilen über die Gipfelwand in die Scharte und weiter am Grat bleibend auf die Schulter.
Der größte Teil ab hier kann abgeklettert oder abgestiegen werden.
Zurück in der Feldscharte und am Materialdepot. Ab hier den Markierungen folgend wie beim Aufstieg zurück auf den Weg 522.
Der Schwarzsee, diesmal von oben. Wer hart gesotten ist, kann zur Abkühlung in dem See baden gehen.
Jetzt noch vom See die letzten Höhenmeter runter zur Hütte. Wasser gibt es hier mehr als genug zu trinken …
Zurück an der Berliner Hütte. Nach einer kurzen Pause geht es in 40 Minuten zum Fahrad und dann ab ins Tal.

















