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Familien-Traum Patagonien
Die Farben eines Sommers in Patagonien. In diesem Fall am (auf dem Foto nicht sichtbaren, aber nahen) Ufer des Lago Argentino, unweit des weltberühmten Gletschers Perito Moreno in El Calafate.
Jules auf dem Weg in den ungewöhnlich warmen und trotzdem kaum an die zehn Grad heranreichenden Lago de los Très direkt unter dem Fitz Roy, El Chaltén, Argentinien.
Pressen und verzweifelt Halten bis der Schwung den Körper wieder Richtung Felsen treibt.
Die Wiederentdeckung der Feuchtigkeit auf dem Weg aus der endlosen Steppe Argentiniens über die Carreterra Austral und den Lago General Carrera (im Bild) hin zu den Regenwäldern des Pazifiks. Chile.
Dieser Eigenbau überquert gerade im Wind des nahen Pazifiks das gut 300m breite Delta des Rio Palena kurz vor Puerto Marin. Chile.
Erst nach einer guten Viertelstunde konnte ich diese Südbuche (Lenga) mit ihren kleinen, harten Blättern und ihrer zwischen Grau und Rot wechselnden Rinde wieder verlassen. Bariloche, Argentinien.
Zwei kleine Abenteurer im satten Gegenlicht des Rio Chubut, Piedra Parada, die sich, oft in Abwesenheit anderer Spielkameraden, zu unserer Freude während der Reise gegenseitig immer lieber werden.
Der endlose Sommer geht und Schnee schiebt sich von Chile her über die Anden nahe Esquel, hier an der Laguna Zeta. Aliénor, ihres Zeichens 18 Monate zuvor im nördlichen Herbst in einer Jurte geboren, zeigt sich unbeeindruckt ob der ersten Kälte.
Oft alpinistisch wenig brauchbar, dafür aber farbig gibt sich das Gestein der Anden im Allgemeinen. Hier auf dem Weg über den 3500m hohen Paso los Libertadores vor Santiago de Chile.
Den Jahreswechsel verbringen wir in denkwürdigere Atmosphäre an den Ufern des Lago Llanquihue unter dem Cerro Osorno in einer Landschaft, die stark an die bayerischen Voralpen erinnert, wie sie vor ein- bis zweihundert Jahren gewesen sein müssen. Dünn besiedelt und wunderschön.
Willkommen im rauen Patagonien und einem Wind, dem die unbändige Weite der Pampa keinen Riegel mehr vorzuschieben weiß. Willkommen in der Einsamkeit des "sur extremo", des äußersten Südens Argentiniens, hier irgendwo auf der Ruta 40 bei Facundo.
Nach drei Wochen Traverse bis Mitte Dezember über den Atlantik, sind wir im Nationalpark Monte Léon in den ersten Tagen des neuen Jahres wieder auf dem Weg zu seiner hier pinguinreichen Küste. Jules reitet und späht nach dem lokalen Puma, Jeanne trägt unseren Sohn über die Abdrücke der Raubkatze hinweg.
Als windig, verhangen und kühl und kein Ort für eine Familie hatte man uns El Chaltén beschrieben. Baden bei knapp 30 Grad, keinem Lüftchen und unter einem in diesen Wochen gewissermaßen nudistischen Fitz Roy waren die Realität. Hier die Laguna Capri auf dem Hochplateau unter den Gletschern der 3000er.
Stellt die landwärts gerichtete Seite der Insel Chiloé den (von Süden kommenden) Wiedereinstieg in die Zivilisation dar, so bleibt die offene Ozeanküste im Westen, was man von Patagonien erwartet: Wild und natürlich.
Eine der ganz wenigen veritablen Fotosessions unserer Reise mit früh Aufstehen, fotografischen "Spezialeffekten" und der fast schon typischen Kulisse der drei Torres del Paine, Chile. Beinahe alle anderen Bilder entstanden aus dem Handgelenk oder sogar dem Busfenster. Manche Teile dieser Erde können einfach leichter als andere so auf den Sensor gebannt werden, wie sie sind.
Das Glück unsere Kinder ein Jahr lang fast jeden Augenblick um uns zu haben: Mit Lachen und Weinen, Gehen lernen und Sprechen, Springen, Klettern und Malen. Mit Jules ersten Worten auf Spanisch und Aliénors ungebrochen guter Laune. Hier an der Laguna Amarga, an den Toren des Nationalparks Torres del Paine, Chile.
250 Jahre auf den Rippen und nicht mehr viel mehr davon übrig als diese. Dieses Schiff der englischen Handelsflotte ruht in der Magellanstraße zwischen Festland und Feuerland.
Die letzte Woche vor dem Heimflug und eine der wenigen außerhalb Patagoniens. Nördlich von Santiago de Chile wird die Küste felsig und boulderig. Hier schnuppern wir in Zapallar nur ein bisschen an dem angeblich unendlichen Potenzial, das sich vor allem ab Coquimbo entfaltet.
Wie ein Gebiss aus Salz bleckt der Lago Sarmiento, ein See ohne Abfluss, im Nationalpark Torres del Paine sein Ufer über dem tiefblauen Wasser.


















