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Skitouren rund um Ruhpolding
Start der Tour zur Haaralmschneid ist in der Urschlau.
Nach den ersten kurzen Steilstücken kommt eine der schneetechnischen Schlüsselpassagen des Sommer- und Aufstiegswegs zur Haaralmschneid an einer Engstelle über dem Bach.
Hat man diese Passage gemeistert, geht es auf dem Steig zunächst gemütlich weiter.
Ja, wo geht‘s eigentlich lang? Eines ist jedenfalls klar: Ruhpolding liegt unter einer schönen Neuschnee-Decke.
Schnee von unten und noch mehr Schnee von oben – immer nur her damit. Auf dem Alemgelände der Haaralmen.
Faceshot kurz unterhalb der Haaralmen: Powder so fein wie frisch gefallen – und das war er auch.
Das verspricht ein sehr feiner Tag zu werden: Morgendliche Wolkenstimmung am Rauschberg…
… und die ersten (nicht warmen!) Sonnenstrahlen am Fuße des Unternbergs mit Blick auf den Haßlberg.
So kalt wars: Drei Meter lange Eiszapfen am Gasthaus Seehaus – dem Start der Tour auf die Hörndlwand.
Neuer Tag, neue Tour: Der Aufstieg zur Hörndlwand verläuft lange Zeit gemächlich steigend (wenn man nicht abkürzt) auf der Forststraße.
Erst weiter oben – im Bereich der Branderalm muss man in steilerem Spitzkehrengelände durch den Buchenwald aufsteigen.
Um 11.30 kämpft die Sonne noch gegen die letzten Nebelschwaden im mittleren Ostertal…
… und hat um 11:39 den Kampf gewonnen – Sonne satt. Sebastian (ganz oben) und Claudia kämpfen hingegen noch: Sie müssen spuren.
Der Blick zurück hinab in den weiten Kessel des Ostertals. Am rechten Bildrand erkannt man noch die letzten Bäume des Buchenwalds.
Schneidig! Der Blick geht nach Süden – Richtung Loferer Steinalpen.
Nach dem Ausstieg aus dem Ostertal erreicht man die Hochfläche zwischen Gurnwandkopf und Hörndlwand…
… wo man sich nach Osten wendet und die letzten Höhenmeter auf dem Rücken zum Skitourengipfel der Hörndlwand aufsteigt – den Gurnwandkopf hinter sich lassend.
Den Sommergipfel der Hörndlwand könnte man in kurzer Gehstrecke von Osten her umgehen und besteigen.
Aber Claudia und Sebastian bevorzugen die Brotzeitpause am einigermaßen windgeschützten Wintergipfel.
Traumblick zum Gurnwandkopf und dem Wilden Kaiser im Hintergrund.
Leider hat die Traumsonne nicht mehr für die Abfahrt durchs Ostertal gereicht. Dafür bieten die Felswände der Hörndlwand guten Kontrast.
Dennoch genießt Claudia bei maximalen Tempo den massenhaften Schnee am unteren Ende des Ostertals – wo die Sicht trotz Hochnebels wieder etwas besser wird.





















