Bilder vom Boulderweltcup
Bereits in der Früh drängen sich die Zuschauer um Sitzplätze beim Halbfinale. Im Verlauf des Tages war die Veranstaltung komplett ausgebucht. Etwa 5000 Besucher fieberten am 19. August mit den Kletterern dem Finale entgegen.
Jan Hojer stellt seine Fähigkeiten unter Beweis und meistert die Schlüsselstelle eines schwierigen Überhang-Boulders…
… und topt diesen schließlich in kraftvollen Zügen mit technischen Raffinessen unter tosendem Applaus.
Derzeit drittbester Boulderer der Welt: Der Russe Aleksei Rubtsov erklimmt nach Hojer ebenfalls den Boulder. Für einen Weltcup-Podiumsplatz hat es für ihn diesmal dennoch nicht gereicht.
Die 18-jährige Janja Garnbrett aus Slowenien gleitet mit ihren 47 Kilogramm die Wand regelrecht empor. Das Leichtgewicht sicherte sich beim Weltcup den ersten Platz bei den Damen.
Besonders beeindruckende Klemmtechniken zeigten die Athleten bei den überhängenden Bouldern.
Stasa Gejo (Serbien) und Janja Garnbret (Slowenien) sichten die Boulder für das Europafinale der Damen. Sie besprechen, welche Technik über welchen Weg zum Top führt. Beim anschließend spannenden Duell geht die Slowenin knapp in Führung und setzt ihre Konkurrentin damit auf den zweiten Platz.
Die zweimalige deutsche Meisterin Monika Retschy verkündete vor versammeltem Publikum ihren Rücktritt aus dem Profisport und wurde gebührend verabschiedet. Die sympathische 25-jährige möchte sich nach ihrer aktiven Kletterkarriere auf ihr Sportstudium konzentrieren und bleibt der Szene als Trainerin erhalten.
Die Sieger der Europameisterschaft bei den Herren:
1. Platz: Jan Hojer (D)
2. Platz: Alexander Megos (D)
3. Platz: Anze Peharc (Slowenien)
Die Sieger der Europameisterschaft bei den Damen:
1. Platz: Janja Garnbret (Slowenien)
2. Platz: Stasa Gejo (Serbien)
3. Platz: Petra Klingler (Schweiz)
Jan Hojer freut sich hinter der Bühne über das Publikum, dass ihn lautstark bejubelt.
Im Weltcup-Finale tritt Jan Hojer gegen vier Kontrahenten aus Japan an und dem derzeitig Führenden im Weltranking Jongwon Chon aus Südkorea. Hier sehen die Finalisten zum ersten Mal die Boulder, die sie in der Endrunde des Weltcups in München erklimmen sollen.
Auch in der finalen Vorbereitung tauschen sich die Kletterprofis über die Besteigungsmöglichkeiten aus. Hier überlegt Jan Hojer, wie er diesen Bouldergriff am effektivsten einsetzen wird.
Die Stimmung war bei diesem Event mitreißend. Die Zuschauermenge hat bei jedem Boulder mitgefiebert und die Athleten lautstark unterstützt.
Die amerikanische Athletin Alex Puccio wurde von den Moderatoren als „Die Frau mit dem breiten Kreuz“ angekündigt. Die durchtrainierte Sportlerin erreichte beim Weltcup den fünften Platz.
Die Schweizerin Petra Klinger errang bei der Europameisterschaft den dritten Platz bei den Damen und schaffte es beim Weltcup immerhin auf den sechsten Platz.
Dieser Boulder verlangte einen enormen Sprung, den die Slowenin Janja Garnbret souverän meisterte.
Das Publikum muntert Stasa Gejo auf, die bei einem Boulder zwar die schwierige Schlüsselstelle meisterte, aber dann kurz vor dem Top den Halt verlor und stürzte.
Doch bereits kurz darauf bewies sie ihr Bouldertalent, indem sie den extrem schwierigen Einstieg überwinden konnte, an dem andere Konkurrentinnen scheiterten.
Schließlich topte sie diesen Boulder und freute sich sichtlich über ihren Erfolg.
Alex Puccio überlegt, wie sie den vor ihr liegenden Boulder besteigen könnte.
Mit bemerkenswerter Technik und unglaublicher Kraft klettert sie sich schließlich bis zum Top.
Die Weltrangbeste Shauna Coxsey (England) hatte mit diesem Boulder ebenfalls keine Probleme. Die, letztes Jahr als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen geadelte Britin, gewann letztes Jahr den Weltcup und wurde dieses Jahr Zweitplatzierte. Bei der Europameisterschaft besetzte sie den vierten Platz.








![<p>Die Sieger der Europameisterschaft bei den Herren:</p><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><p>1. Platz: Jan Hojer (D) </p><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><p>2. Platz: Alexander Megos (D) </p><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><p>3. Platz: Anze Peharc (Slowenien) </p>](https://derivates.alpin.de/image/fetch/h_600,q_auto:best/https%3A%2F%2Fmediadb.alpin.de%2Fcms%2FAlpinGallery%2F81%2F15881%2FDSC_3660-20170823085028.jpg)













