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zurück zu ""Lasst die Warmduscher im Tal": Das Ergebnis unserer Umfrage"

Die zwölf besten Berghütten

12 Hüttentipps für jede Jahreszeit!

Wir präsentieren zwölf ausgewählte Traumhütten. Eine passende Hütte für jeden Monat im Jahr. Für Skitouren, Schneeschuhtouren und Winterwanderungen oder zum Wandern, Bergsteigen und Klettern. Bei unserer Auswahl ist für jeden Geschmack eine passende Hütte dabei!
Lindauer Hütte – Rätikon (1744 m, DAV)
© Andreas Strauß
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DIE WILDE: Lindauer Hütte

Ein Tal wie aus dem Bilderbuch, hoch gelobt und das zu Recht.

Wo im Sommer Kühe weiden und Tag für Tag Scharen von Wanderern und Ausflüglern in Richtung Berg pilgern, wird es im Hochwinter etwas ruhiger. Und das, obwohl die Kulisse des Gauertals mit den Drei Türmen dann noch imposanter ist.

Direkt unter diesen Paradebergen steht die Lindauer Hütte: leicht erreichbar, für Winterwanderer wie Rodler ein herrlicher Tagesausflug und für Tourengeher ein traumhafter Stützpunkt. Ausreichend Schnee und sichere Verhältnisse vorausgesetzt (Passagen sind über 40 Grad steil), ist der Große Drusenturm die Tour der Touren!

Amberger Hütte – Stubaier Alpen (2135 m, DAV)
© Andreas Strauß
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DIE KLASSISCHE: Amberger Hütte

Die Stubaier Alpen als Skitourengebiet preisen? Das hieße Eulen nach Athen tragen. Meist liegt auch im Hochwinter schon ausreichend Schnee für die weiten Kare und die teils noch vergletscherten Berge über der Amberger Hütte.

Kuhscheibe, Daunkopf, Schrandele, Schrankogel – klangvolle Namen und echte Klassiker mit großem Panorama und langen Abfahrten. Hinterher bei einem Kaffee vor der Hütte sitzen, sich die Wintersonne ins Gesicht scheinen lassen und den nächsten Tag planen.

Längst haben auch Rodler und Wanderer die Amberger Hütte als empfehlenswertes Ziel entdeckt und genießen den Blick ins weite, fast liebliche Tal sowie auf den Dreitausender-Reigen rings herum.

Spannend und abwechslungsreich im Sommer: Wer einen langen, ausgesetzten und hochalpinen Kletterklassiker sucht, wird im Gebiet der Amberger Hütte an der Wilden Leck fündig. Am besten zwischen Juli und September.

Postalm – Hohe Tauern (1699 m, privat)
© Andreas Strauß
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DIE KLEINE: Postalm

Mitten im Nationalpark Hohe Tauern steht im Obersulzbachtal die Postalm. Ein privates Schutzhaus, optisch gar nicht so klein, aber mit 29 Plätzen von gemütlicher Übernachtungskapazität und fast luxuriöser Ausstattung.

Im Spätwinter spielt die Hütte dann ihre Joker aus: Zufahrt durchs stellenweise schon frühlingsgrüne Tal und eine tolle Lage für die herrlichen Firnskitouren in der Venedigergruppe. Je nach Gusto wählt man zwischen mittelschwer und schwierig, zwischen 1600, 1700 und 2000 Höhenmeter Aufstieg.

Gletschererfahrene Tourengeher schreiben sich dann Schlieferspitze, Großen Geiger oder Großvenediger ins Tourenbuch und genießen zur Feier des Tages anschließend einen warmen Apfelstrudel und ein erfrischend kühles Radler auf der Hüttenterrasse.

Capanna Corno Gries – Tessiner Alpen (2338 m, SAC)
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DIE BESONDERE: Capanna Corno Gries

Wäre das Tessin ein Mensch, streckte es dort die Hand zum Wallis und ins italienische Piemont, wo die Capanna Corno Gries steht.

Vor rund zehn Jahren löste der Neubau die ursprüngliche Hütte ab. Seitdem sitzt auf dem alten Steinquader ein Holztrapez und zieht unweigerlich die Augen der Wanderer auf sich. Raumschiff oder Würfelzucker? Ein wenig verrückt und sehr modern! Jedenfalls ein Grund, um die eine Stunde über die Blumenwiesen am Nufenenpass hinaufzuwandern.

Bei schönem Wetter genießt man den Kuchen auf der Sonnenterrasse. Bei schlechter Witterung sitzt man bestens geschützt im rundum verglasten Gastraum, der zwischen Quader und Trapez liegt – nicht nur deshalb ist die architektonisch besondere Hütte eine Reise wert!

Triglav-Hütte – Julische Alpen (2515 m)
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DIE VERPFLICHTENDE: Triglav-Hütte

Hier muss man gewesen sein, als echter Slowene mindestens noch sicherer denn als echter Bergsteiger.

Die Triglav-Hütte steht am Rand des großen Karstplateaus unter dem namen-gebenden Berg. Als höchster Gipfel Sloweniens ist der Triglav ein höchst attraktives Ziel und keineswegs einfach. Schon der Hüttenanstieg ist lang und abenteuerlich, führt er doch auf über rund fünf Stunden durch teils versichertes Steilgelände. Der erste Blick auf die Triglav-Hütte ist daher meist von einem Stoßseufzer begleitet.

Zum Gipfel sind es keine 400 Höhenmeter mehr. Hat man die erst mal gemeistert, liegen einem die Julischen Alpen zu Füßen. An guten Tagen sieht man bis hinüber zum italienischen Stiefel. Dafür kann man auch mal die 339 anderen Hüttenübernachter ertragen.

Franz-Fischer-Hütte – Niedere Tauern (2018 m, ÖAV)
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DIE GEMÜTLICHE: Franz-Fischer-Hütte

Schnuckelig klein und von sehr heller und moderner Bauweise hat die Franz-Fischer-Hütte einen hohen Wohlfühlfaktor. Für Familien mit Kindern und Berggenießer gibt es im weitläufigen Almgebiet um die Hütte einige Seen, die sogar zum Baden einladen.

Auch für Gipfelstürmer und Weitwanderer ist der Tisch gedeckt: vom Hüttenberg Stierkarkopf bis zum Mosermandl und zur  Alpenquerung bis nach Nizza ist alles möglich. Dass die Blumenwiesen intakt bleiben und sich die Murmeltiere weiterhin wohl fühlen, dafür sorgt der Naturparkstatus des Riedingtals.

Rifugio Vittorio Emanuele II. – Grajische Alpen (2735 m, CAI)
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DIE KÖNIGLICHE: Rifugio Vittorio Emanuele II.

Ein Viertausender soll es sein? Eine Hochtour, nicht zu schwierig, aber mit grandioser Fernsicht? Erwartungen, die der Gran Paradiso hoch über dem Aostatal erfüllt.

Und für diesen Bergsteigertraum ist das Rifugio Vittorio Emanuele II. genau die richtige Hütte. Benannt nach dem italienischen König, der für den Erhalt des Steinbockbestands bekannt war, ist das Rifugio vor allem Stützpunkt für den Gran Paradiso. Natürlich sind aber auch einige andere Hochtouren von dort aus möglich.

Mit etwa 130 Plätzen ist die Hütte von stattlicher Größe. Sobald die zahlreichen Tagesgäste den Zwei-Stunden-Abstieg angetreten haben, sind die internationalen Alpinisten unter sich und können Alpenglühen, Sternenhimmel sowie am nächsten Tag das Gipfelerlebnis genießen.

Rifugio Gianetti – Bergell (2534 m, CAI)
© Andreas Strauß
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DIE ALPINE: Rifugio Gianetti

Zwei wunderschöne Bergsilhouetten bilden die Kulisse für das Rifugio Gianetti hoch oben im wilden Val Porcellizzo: Piz Badile und Piz Cengalo.

Überhaupt: Der Bergeller Granit mit seinen glatten Wänden, scharfen Graten, weißen Quarzadern und großen Kristallen ist herrlich anzusehen. Und Kletterer können es kaum erwarten, seinen perfekten Linien zu folgen. Stoff für große Alpintouren gibt es reichlich. Bergsteiger und Wanderer legen die Köpfe ehrfürchtig in den Nacken.

Meist ist das Rifugio gut besucht, denn für Badile-Besteiger über den Normalweg oder die Nordkante ist die Übernachtung praktisch ein Muss. Auch für die Wanderer auf dem Sentiero Roma, einer sechstägigen, anspruchsvollen Hüttentour, ist die Hütte erste Wahl. Ein Bergsommer ohne Gianetti? Unmöglich!

Rifugio Contrin – Dolomiten (2016 m, A.N.A.)
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DIE LUXURIÖSE: Rifugio Contrin

Für die Dolomiten gibt es viele gute Gründe, für das Fassatal erst recht und für die Marmolada, den höchsten Gipfel der Dolomiten, sowieso.

Das Rifugio Contrin ist gemeinsam mit dem Rifugio Falier eine der beiden Hütten, die abseits der Liftanlagen und noch mit "beiden Beinen im Grünen" stehen. Vor allem für eine Besteigung der Marmolada über den Westgrat ist sie somit bestens gelegen. Es sind aber auch viele Tagesgäste, die den einfachen Anstieg, die sonnige Terrasse und das gute Essen zu schätzen wissen.

Wer länger bleibt, erlebt in den Tälern ringsum und auf den Gipfeln "Dolomiten pur" und in den teils neu renovierten Zimmern Luxus pur. Einsteiger ins Hüttenleben und alte Hasen wissen das gleichermaßen zu schätzen. Im September ist die Hauptreisezeit in Italien vorüber und die Luft wird klar – Zeit für das Rifugio Contrin!

Refuge du Lac Blanc – Savoyer Voralpen (2352 m)
© picture alliance/Bildagentur-online
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DIE AUSSICHTSREICHE: Refuge du Lac Blanc

Aiguille du Chardonnet, Aiguille Verte, Les Drus, Grandes Jorasses, die Nadeln von Chamonix, Mont Maudit, Montblanc – alles reiht sich am Refuge du Lac Blanc auf.

Die großen Gipfel der Montblanc-Gruppe veranstalten hier ihr Schaulaufen. Benannt ist die Hütte nach dem Lac Blanc, einem von vielen Seen, die auf den südostseitigen Wiesenterrassen eingelagert sind. Doch als wäre das noch nicht genug, ist dieses Berghaus auch noch einfach zu erreichen und liegt im Naturpark Aiguilles Rouges.

Schmetterlinge segeln hier über die Blumenwiesen, Murmeltiere fressen sich den Bauch voll und Steinböcke lassen sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ein richtiges Paradies!

Tegernseer Hütte – Bayerische Alpen (1630 m, DAV)
© Andreas Strauß
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DIE LUFTIGE: Tegernseer Hütte

Genialer kann eine Hütte kaum liegen – zumindest nicht in den Bayerischen Voralpen. Roß- und Buchstein sind zwei Felsgipfel im Westen des Tegernsees und die Tegernseer Hütte sitzt in der kleinen Scharte adlerhorstartig dazwischen.

Wanderer erreichen sie von der flacheren Nordseite, Kletterer über eine der südseitigen Routen. Und wen eine kurze versicherte Passage nicht schreckt, der steigt durch die Roßsteinflanke auf.

Das Tolle: Selbst in der Saure-Gurken-Zeit Ende Oktober hat dieser Voralpentraum noch länger offen, als die meisten Berghäuser weit und breit. Denn auf der Tegernseer Hütte beginnt die Winterruhe erst am ersten November-Wochenende. Bis dahin kann man auf der Südterrasse noch den herrlich klaren Herbsthimmel und den Sonnenuntergang genießen – bei Weißbier oder Kuchen. Und die Aussicht von Roß- oder Buchstein herab ist ebenfalls das ganze Jahr über schön.

Bochumer Hütte – Kitzbüheler Alpen (1430 m, DAV)
© Andreas Strauß
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DER GEHEIMTIPP: Bochumer Hütte

Ein Dutzend Leihrodel wartet am Hüttenparkplatz auf den Rücktransport. Während sich in den Städten die Parkhäuser mit Geschenkekäufern füllen, fallen in den östlichen Kitzbüheler Alpen ein paar Flocken aus den Wolken – fluffiger Schneenachschub für die Rodelbahn von der Bochumer Hütte.

Anfang des 19. Jahrhunderts als Unterkunft für die Bergleute der Kupferbergwerke dort oben gebaut, ist die Kelchalm bzw. Bochumer Hütte heute ein Ganzjahresziel für Wanderer. Außerdem bekommt sie im Winter zusätzlich regelmäßig Besuch von Tourengehern sowie Rodlern.

Und dafür eignet sich der Dezember perfekt: Denn die Hüttenlage ist sonnig, das Haus gut bewirtschaftet, vergleichsweise ruhig und auch die Landschaft ringsum ist sehr schön!

Im Sommer beitet sich die Hütte als Startpunkt für eine Rundwanderung über Laubkogel, Rauber und Saalkogel oder eine Wanderung auf Gamshag und Kleiner Schütz an.

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