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zurück zu "Video: Wie wird der Eispickel richtig befestigt?"

Eine Übersicht von Pickelkopf bis -dorn

Eispickel: Das müsst ihr wissen

Aus welchem Material sollte der Pickel bestehen? Wähle ich einen T- oder B-Pickel?
Pickelkopf
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Pickelkopf

Der Pickelkopf eines Hochtoureneispickels ist nicht aus Aluminium oder ähnlichen ultraleichten Metallen. Ein Eispickel muss auch "Zug" haben, und das geht nur, wenn er ein gewisses Gewicht hat. Pickelköpfe aus Chrom-Molybdän-Stahl sind extrem robust und haltbar und haben das nötige Gewicht. Der Pickelkopf ist gut geformt, wenn man ihn so greifen kann, dass die Haue nach hinten zeigt.

Pickeldorn
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Pickeldorn

Bei Leichtpickeln wird heute oft nur noch der Schaft schräg abgeschnitten und fertig ist der Pickeldorn. Das ist für einen soliden Hochtourenpickel leider nicht die geeignete Spitze. Zum einen wird sie bei Kontakt mit Fels sehr schnell stumpf, zum anderen vereisen Schnee- oder Eispfropfen darin leicht, wenn man den Pickel in den Schnee gesteckt hat. Ein Pickeldorn aus solidem Stahl (vgl. Pickelkopf) "beißt" auch bei hartem Eis und wird nicht so schnell stumpf. Außerdem sollte ein Pickeldorn ein Loch haben, in das man für bestimmte Sicherungstechniken einen Karabiner einhängen kann.

Normkonform?
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Normkonform?

Eispickel haben gemäß Norm eine Kategorisierung in T-Pickel und B-Pickel. Bei T-Pickeln (technische Pickel) muss der Schaft 400 kg halten, bei B-Pickeln (Basis-Pickel) nur 250 kg. Für normale Gletschertouren sind B-Pickel ausreichend. Eine größere Sicherheitsreserve hat man natürlich bei T-Pickeln, besonders wenn man mal über den Pickel sichern will (oder muss).

Schaft
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Schaft

Der Schaft von modernen Eispickeln ist aus Aluminium. Beim Schaft ist das im Gegensatz zum Pickelkopf auch sinnvoll. Bei vielen Pickeln ist der Schaft mittlerweile leicht gekrümmt. Das haben die Hersteller von den Geräten für das Eisklettern übernommen. Das ist für einen normalen Eispickel kein Muss, es ist aber auch nicht hinderlich. Eine Gummierung am Ende des Schaftes sorgt für einen besseren Grip, wenn man mal über kurze Passagen die Schaftzugtechnik (Hand unten am Pickel) anwenden muss.

Handschlaufe
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Handschlaufe

Ja oder nein? Das ist eigentlich viel mehr die Frage als die nach der Art der Handschlaufe. Denn geht man in steilem Gelände, muss der Pickel oft von einer Hand in die andere wechseln (der Pickel gehört in die bergseitige Hand). Und da ist eine Handschlaufe sehr hinderlich. Aber wer Angst hat, den Pickel zu verlieren, sollte eine Handschlaufe benutzen. Die gibt es für alle Pickel, wenn nicht serienmäßig, so doch im Zubehör.

Pickellänge
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Pickellänge

Die richtige Pickellänge gibt es nicht. Es kommt vor allem darauf an, was man mit dem Pickel machen möchte. Für einfache Hochtouren wird ein Pickel länger gewählt als für sehr anspruchsvolle Touren. Da man aber meist von allem etwas macht, ist man mit der goldenen Mitte meist gut beraten. Und die liegt heute bei Hochtourenpickeln zwischen 55 und 65 Zentimetern, natürlich auch in Abhängigkeit von der Körpergröße.

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