Wenn die Routennamen am Einstieg angeschrieben sind, ist es mit einem guten Führer nicht allzu schwierig, sich zurechtzufinden. Aber das ist noch lange nicht überall der Fall. Dann heißt es, einen Führer richtig lesen zu können und Gespür zu entwickeln.
Oben mit oder oben ohne? Die Verwendung eines Helms ist ganz sicher nicht falsch - höchstens mal lästig. Die Entscheidung muss jeder für sich treffen und hängt natürlich auch vom Gelände über dem Klettergarten und dem Felscharakter ab.
Klar, auch Kunstgriffe können sich drehen. Aber dass draußen nicht jeder Griff fest ist und auch mal ausbrechen kann, gehört zum Charakter des Kletterns am Naturfels. Also: erst abklopfen, dann belasten.
Verlockend, aber nicht sinnvoll: Wer auf Graspolster tritt, hat danach dreckige, wenn es dumm läuft, auch noch feuchte Sohlen. Ein Abrutschen auf den nächsten Tritten im Fels ist dann vorprogrammiert. Gleiches gilt für feines Geröll und Sand.
Puh, ganz schön weiter "run out" (Hakenabstand)! Hier sollte man tunlichst nicht mehr stürzen. Wer sich eine Route von unten aufmerksam ansieht, sollte solche "Schwachstellen" erkennen. Es passiert aber auch durchaus, dass man an Haken vorbeiklettert.
Ordnung ist das halbe Leben. Das gilt besonders beim Klettern. Wer sein Material so chaotisch am Gurt hat wie auf dem Bild, wird in brenzligen Situationen Schwierigkeiten bekommen. Ordentlich...