Eine durchdachte und funktionierende Belüftung ist ganzjährig von Vorteil. Dabei sollten die Öffnungen aber nicht zu groß sein, sonst können unter Umständen Steinsplitter eintreten. Hat ein Helm wenig oder keine Belüftung, schwitzt man signifikant mehr.
Alle Bergsport-Helme haben eine Art der Größenverstellung. Am beliebtesten ist inzwischen das Einstellrad. Das ist zwar um Nuancen schwerer als ein Steckoder Clipsystem, aber auch deutlich komfortabler.
Das Herzstück eines Helms: Das Innenleben muss auf den (individuellen) Kopf passen. Gleichzeitig versuchen die Hersteller es leicht und dünn zu halten. Wer beim Aufsetzen Druckstellen spürt, sollte gleich zu einem anderen Modell greifen. Die Druckstellen werden sicherlich nicht besser! Und es gibt Helme, die angenehm sitzen - garantiert!
Vielleicht eine Kleinigkeit, aber eine wichtige: Der Kinnriemen sollte sich relativ leicht verstellen lassen, damit man ihn am Stand lockern kann, ohne ihn ganz zu öffnen. Ist der Verschluss unter dem Kinn und nicht auf der Seite, ist eine weiche Abdeckung der Schnalle sinnvoll. Diese sollte aber irendwie fixiert sein, sonst geht sie früher oder später verloren.
Hartschale oder InMold? Beides hat Vorteile und Nachteile. Reine Hartschalenhelme gibt es fast nicht mehr, meist ist es eine Kombination aus Hartschale und Styroporkern. Hartschalenhelme haben den Vorteil, dass sie mechanisch stabiler sind. Bei intensiver Nutzung muss man aber davon ausgehen, sich nach drei bis fünf Jahren einen neuen anschaffen zu müssen.