Bei jeder Ski- und Hochtour müssen sie zwingend ins Gepäck: Stirnlampen. Aber auch bei Bergtouren sind die kleinen Helfer nützlich. Gerade dann, wenn man im Abstieg ungeplant länger braucht, als gedacht. Oder wenn man des Nachtens den Weg aus dem Matratzenlager zum Klo sucht. Wir verraten euch, worauf es bei Stirnlampen ankommt!
Billige Gummibänder, die nach wenigen Tagen Gebrauch schlabbrig sind, findet man vor allem an einfachen Lampen. Für das Stirnbandgummi ist eine einfach zu bedienende Größenverstellung mit einem weiten Verstellbereich wichtig (für den Gebrauch mit Helm!), ferner ein hochwertiges Material mit nicht zu schmalem Gummiband.
Batterie oder Akku? Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Batterien sind teurer, aber man kann auf eine Tour Ersatzbatterien mitnehmen. Akkus sind preiswerter, sind sie jedoch leer, steht man im Dunkeln. Optimal sind Lampen, die man sowohl mit Akkus als auch mit Batterien betreiben kann.
Bei vielen modernen Stirnlampen sind die Batterien im vorderen Gehäuse integriert. Das ist okay, sofern die Lampe nicht zu viele Batterien hat. Drei AAA- oder zwei AA-Batterien sind das Maximum, sonst ist die Gewichtsverteilung extrem schlecht und die Lampe rutscht schnell von der Stirn. Erfolgt die Stromversorgung durch mehr Batterien, muss ein extra Batteriefach her, entweder am Hinterkopf oder ein externer Behälter.
Welches ist der optimale Lichtkegel? Das kommt auf die Helligkeit der Lampe und auf den Einsatzzweck an. Kleine und kompakte Lampen haben entweder nur einen universellen Lichtkegel oder aber zwei LED-Leuchten. Die eine ist auf hell und weit ausgelegt, die andere auf weniger hell und breit. Oder aber die Hersteller arbeiten mit Streufiltern. Ohne Filter hat man einen hellen Spot, mit Filter einen weniger hellen, dafür aber einen weit ausgeleuchteten Nahbereich.
Besonders der An- und Ausschalter der Lampe sollte sich einfach bedienen lassen und so platziert sein, dass man ihn auch auf Anhieb findet bzw. erfühlt. Schon beim Kauf kann man durch sorgfältiges Prüfen merken, ob die Ausführung der Schalter eher "einfach" ist oder ob der Schalter auch nach zwei Jahren noch störungsfrei arbeiten wird. Außerdem sollte die Lampe vor versehentlichem Anschalten im Rucksack gesichert sein.