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Die Arnspitzen-Überschreitung
Konditionstest gleich zu Beginn: Von Ahrn geht es 600 Höhenmeter in Serpentinen zum Zwirchkopf hinauf.
Einmal oben, folgen wir vergleichsweise gemütlich dem aussichtsreichen Kamm in Richtung Arnplattenspitze.
Erste Kletterpassagen an der Arnplattenspitze – es muss sich niemand schämen, hier das Seil auszupacken.
Erster Gipfelsieg!
Willkommen im alpinen Gelände, denn jenseits der Arnplattenspitze ist Schluss mit den Markierungen.
Mit genügend Erfahrung ist das Abklettern der steilen Platte dennoch das reinste Vergnügen.
Teilweise ausgesetzt und durch dichte Latschen geht es weiter in Richtung Mittlere Arnspitze.
Am Felsvorbau der Mittleren Arnspitze gilt es, über ein Band den leichtesten Weg empor zu suchen.
Eine schwierigere Kletterstelle wartet erst am Gipfelfels der Mittleren Arnspitze, wo ein paar ausgesetzte Kletterzüge gute Nerven verlangen.
Über dem Steilabbruch an Latschen entlang hangeln ist noch lange nicht die letzte Hürde der Überschreitung.
Auf dem Gipfel der Mittleren Arnspitze ist zwar schon Halbzeit, aber die Schlüsselstelle der Tour steht kurz bevor.
Nach kurzem Abklettern vom Gipfel führt ein ausgesetztes Band in eine steile Rinne.
Das leichte Schottergelände endet an einem Felsabbruch, der nach links durch eine Querung umklettert wird.
Ab hier folgt man dem ausgesetzten Kamm bis zur Großen Arnspitze hinüber.
Am Plateau des Nebengipfels, auf dem das Gipfelkreuz steht, liegt einem der obere Isarlauf zu Füßen.
Der Rückblick auf den Gipfelkamm der Arnspitzen bleibt mit unvergesslichen Erinnerungen verbunden.
Steil, aber gut ausgetreten, geht es über den Normalweg hinab zur Arnspitzhütte …
… die aufgrund ihrer herrlichen Lage zu einer Rast einlädt.

















