Schritt für Schritt: Tajakante
An der markanten Informationstafel zur Tajakante zweigt ein kleiner Pfad in Richtung Klettersteig ab.
Nach einer kurzen Rast geht es in voller Klettersteig-Montur in die Vertikale …
… wo gleich unter der markanten Tanne der erste Aufschwung wartet, an dem kräftig zugepackt werden muss.
Von Felsriegel zu Felsriegel führt uns das Stahlseil über griffigen Kalk an der Kante entlang …
… und somit direkt über dem luftigen Abgrund hoch über dem Seebensee.
Steile Kletterpassagen wechseln immer wieder mit kurzen flachen Stücken ab …
… aber die Aussicht auf die wilde Landschaft genießen wir doch lieber erst bei der Rast am Plateau auf halber Strecke.
Über einzelne Felsblöcke erreichen wir bald ungesichertes Gehgelände, wo ein schmaler Pfad zum felsigen Gipfelaufschwung führt.
Auch dieses obere Stück ist sehr abwechslungsreich, aber vor allem die Aussichten werden immer spektakulärer.
Der Notausstieg kurz vor dem Gipfel führt über Bänder direkt zum Normalweg.
Dann entgeht einem aber ein schöner Tanz über steile Platten …
… sowie der grandiose Blick auf das Wettersteingebirge und die Mieminger Kette vom Gipfel des Vorderen Tajakopfes.
Im Abstieg verzaubern die einzigartige Farbe des Drachensees und die märchenhafte Gebirgslandschaft rundum.
Der Normalweg ist an einigen Stellen mit einem Drahtseil versichert, trotzdem sind noch Konzentration und Trittsicherheit gefragt.
Auf der Coburger Hütte können wir uns nach dieser wunderschönen Tour kulinarisch verwöhnen lassen.














