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Schritt für Schritt: Absamer Klettersteig
Start am Bettelwurfeck am Eingang des Halltals, die Durchfahrt ist für Privatautos gesperrt. Am Wochenende verkürzen Taxidienste und ein Shuttlebus den Zustieg.
Durch lichten Wald geht es auf einem Schuttstrom dem Einstieg entgegen. An einer Verzweigung hält man sich links.
Jenseits des Waldes schlängelt sich der Zustieg durch ein grobblockiges Schotterkar.
Der Einstieg ist erreicht: Helm und Klettersteigset kommen nun zum Einsatz. Auch der Partnercheck darf nicht fehlen.
Die ersten etwas steileren Meter am Steig – optimal zum Aufwärmen.
Schon nach wenigen Metern geht es ans Eingemachte: An einer plattigen Wand wartet die Schlüsselstelle.
Im langen Quergang vor der zweiten Schlucht warten Passagen B/C. Der Tiefblick ins Halltal verrät schon eine gewisse Ausgesetztheit.
Eine wackelige Seilbrücke überquert die zweite Schlucht. Wegen Steinschlaggefahr ist hier Eile geboten.
An einem Turm warten hintereinander die Überquerungen von zwei Klemmblöcken. Dank der schattigen Lage ein feiner Rastplatz.
Oberhalb steiler Abbrüche ist so mancher luftige Schritt zu meistern. Aber hier oben überschreiten die Schwierigkeiten selten den Grad B.
Nach einer Nase und einem Köpfl scheint der Klettersteig geschafft. Aber es folgen noch einige versicherte Stellen …
… doch für eine ausgedehnte Rast ist dank der geschützten Lage hier ein günstiger Platz.
Nach der Schlusswand ist das Ende des Steigs erreicht.
Beim teilweise sehr steilen Schlussaufstieg zur Hütte blickt man schon über das Inntal hinweg in die Stubaier Alpen.
Von Juni bis Oktober werden die Gäste an der Bettelwurfhütte mit Speis und Trank verwöhnt. Die Aussicht gibt’s auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Weite Teile des Abstiegs von der Hütte führen durch steiles, schuttbedecktes Terrain und verlangen Trittsicherheit und Konzentration.
Gegen Ende des Abstiegs wird ein Schuttkar erreicht. Auch hier herrscht Steinschlaggefahr und der Helm kommt noch einmal zum Einsatz.
Das letzte Licht: Ankunft im Halltal nach einer wirklichen langen Tour.

















