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Schrittweise über das Ötztaler Matterhorn
Nach einem kurzen Aufschwung erreicht man das sanft geneigte Mittertal mit seiner unberührten Hochgebirgslandschaft.
Jenseits einer Bachquerung geht es an der Westseite empor in Richtung Maningkogel-Nordostgrat.
Man verlässt den Wanderweg zum Maningkogel und folgt dem Bergrücken an einem kleinen See vorbei nordseitig zum Einstieg.
Durch problemloses Gelände auf den Grat hinauf und dem leichtesten Weg folgend mit einem nordseitigen Schlenker zum Gehgelände an Schrofen (I – II).
In schöner Kletterei (II) am scharfen Grat entlang empor. Das Gelände wird zunehmend steiler, ausgesetzter und der Fels kompakter.
Über eine Felsstufe zum Stand unter einem kompakten Felsaufschwung, wo die erste Stelle IV wartet.
Die raue Felsplatte direkt am Grat hinaufklettern und zum Stand unter dem nächsten Felsaufschwung.
Die ersten Meter vom Stand weg sind steil und die Auswahl an Griffen und Tritten ist übersichtlich (IV), danach wieder leichter über gestuftes Gelände (III) zum Stand
Leichtes Gehgelände (I) führt zu einer Felsrampe, der man nach links folgt, um die ostseitigen Platten zu erreichen.
Dem leichtesten und gut abzusichernden Weg folgend durch gut gegliedertes Plattengelände ostseitig hinaufklettern (II).
In den Platten weiter oben die Kletterlinie mit Bedacht wählen, sonst kann es schnell schwerer werden (II).
Über gestuftes Gelände erreichen wir den Gipfel des Maningkogels (2897 m). Wer sich bis hierher schon schwer getan hat, kann nun über den Normalweg absteigen.
Nach einem kurzen Abstieg und einer Querung in die Scharte geht es über ein schmales, ausgesetztes Felsband zum Acherkogel Nordostgrat hinüber (II – III).
Der Einstieg am Acherkogel führt durch einen markanten Kamin, der oft feucht, aber dennoch gut zu klettern ist (III).
In feiner Kletterei (II+) einmal nord- und einmal ostseitig dem leichtesten Weg folgend hinauf.
Die großen Felsblöcke entlang des Grats werden umgangen oder überklettert (II).
Ziel erreicht! Am Gipfel des Acherkogels kommt Freude auf (3007 m).
Am Ende der abwechslungsreichen Gratkletterei wartet die verdiente Rast mit herrlicher Aussicht.
Wer zum Gipfelkreuz will, muss auf den etwas niedrigeren, vorgelagerten Signalkogel hinüberklettern.
Ein roter Pfeil in der Scharte zwischen Hauptgipfel und Signalkogel und rote Punkte entlang des Normalwegs markieren den Abstieg durch die Nordflanke.
Nach reichlich Schotter im Abstieg geht es durch das sanft geneigte Mittertal gemütlich zurück zum Längentalspeicher.




















