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zurück zu "14. Januar 1897: Wie Zurbriggen die Erstbesteigung des Aconcagua gelang"

Zahlen und Fakten

Helden der Berge: Alpinpioniere im 19. und 20. Jahrhundert

Klickt euch durch die Slideshow rund um Helden der Berge von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts.
König Ludwig II. (1845 – 1886)
© IMAGO / Heinz Gebhardt
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König Ludwig II. (1845 – 1886)

Zwar hat König Ludwig II. keineswegs mit tollkühnen Erstbesteigungen auf sich aufmerksam gemacht, doch er hatte eine tiefe Leidenschaft für die Berge. So kam der bayerische Märchenkönig nicht wie sein Vater Maximilian II. für die Hochgebirgsjagd ins Gebirge, sondern um die von ihm so gesuchte Freiheit und Ruhe zu finden. Mit den Jahren flüchtete der naturverbundene König immer mehr in seine abgeschiedenen Hütten und Schlösser, die er inmitten großartiger Gebirgslandschaften errichten ließ. Besonders geschätzt hat er dabei die Ammergauer Alpen.

Mit König Ludwig auf Bergtour: Königstouren in Bayern

Hans Dülfer (1892 – 1915)
© Fritz Schmitt: Hans Dülfer/commons.wikimedia.org
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Hans Dülfer (1892 – 1915)

Künstler am Klavier und im Kalk: Hans Dülfer war einer der besten Felskletterer vor dem Ersten Weltkrieg. Durch seine ungewöhnliche Kletterbegabung gelangen dem jungen Dülfer in nur vier Jahren etwa 50 Erstbegehungen – vor allem im Rosengarten und im Kaisergebirge. Seine Routen durch die Fleischbank-Ostwand und durch die Totenkirchl-Westwand zählen heute noch zu den großen Kletterklassikern. Berühmt wurde Dülfer außerdem durch die Erfindung des Schrägabseilens und durch den nach ihm benannten Dülfersitz – den bis in die 60er-Jahre meistverwendeten Abseilsitz. 

Emilio Comici (1901 – 1940) Previous Next
Emilio Comici (1901 – 1940)

Ähnlich wie Hans Dülfer war auch der Stil des wohl berühmtesten Dolomitenkletterers der 30er-Jahre von Eleganz und Ästhetik charakterisiert. Emilio Comici bewies sein außerordentliches Talent, indem er schon damals den VI. Schwierigkeitsgrad in den ganz großen Dolomitenwänden meisterte. Zu seinen bekanntesten Erstbegehungen zählt die Nordwand der Großen Zinne im Jahr 1933.

Hermann Buhl (1924 – 1957) Previous Next
Hermann Buhl (1924 – 1957)

Am Rande des Möglichen: Mit 14 Jahren begann der Innsbrucker Hermann Buhl im Karwendel zu klettern, mit 19 durchstieg er die Westwand der Maukspitze im Wilden Kaiser, die vermutlich damals schon den VII. Grad streifte. Es folgten schwierige Begehungen an den großen Nordwänden der Alpen, bis ihn die hohen Berge in den Bann zogen: Mit der Erstbesteigung des 8125 Meter hohen Nanga Parbat im Alleingang wurde Buhl 1953 weltberühmt. Vier Jahre später, kurz nach dem Gipfelerfolg am Broad Peak, den er mit minimaler Ausrüstung im Alpinstil bestieg, kam er durch einen Wechtenbruch an der Chogolisa ums Leben.

Lionel Terray (1921 – 1965) Previous Next
Lionel Terray (1921 – 1965)

Der französische Bergsteiger machte sich mit extremen Routen in den Alpen sowie mit der Erstbesteigung des Fitz Roy einen Namen. Gleichzeitig war er 1950 an der Seite von Louis Lachenal und Maurice Herzog Teilnehmer der ersten Achttausender- Expedition zur Annapurna. Zwar blieb ihm der Gipfel verwehrt, doch er rettete beim Abstieg seinem Seilpartner Lachenal das Leben.

Reinhard Karl (1946 – 1982) Previous Next
Reinhard Karl (1946 – 1982)

Was als Flucht vor seinem ungeliebten Job als Mechaniker begann, machte den Heidelberger Reinhard Karl zu einem der erfolgreichsten deutschen Alpinisten: Er prägte nicht nur die Freikletterbewegung maßgeblich, sondern eröffnete 1977 mit den Pumprissen die erste Alpenroute im VII. Grad und stand als erster Deutscher auf dem Gipfel des Mount Everest. Dabei wurde Reinhard Karl auch als Literat bekannt, der es wie kein anderer verstand, seine Leidenschaft in Wort und Bild festzuhalten.

Voytek Kurtyka ( * 1947) Previous Next
Voytek Kurtyka ( * 1947)

Seine Willensstärke und Leidensfähigkeit stellte der polnische Bergsteiger nicht nur bei der ersten Winterdurchsteigung der bis zu 1000 Meter hohen Trollwand in Norwegen unter Beweis. Neben vielen Erstbegehungen in der Hohen Tatra und den Alpen, zog es Kurtyka immer wieder auf anspruchsvolle hohe Berge im Hindukusch oder Himalaja, die er im Alpinstil bestieg. Mehrfach lehnte er die Annahme des Piolet d’Or ab, weil er das System wilder Wettbewerbe, die der Feind der wahren Kunst seien, niemals unterstützen wollte. Erst 2016 akzeptierte er die Ehrung.

Kurt Albert (1954 – 2010)
© picture alliance
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Kurt Albert (1954 – 2010)

Wohl kein anderer Kletterer verschob die Grenzen des Freikletterns so sehr wie Kurt Albert. Schon mit 17 Jahren durchstieg er große Nordwände wie den Walkerpfeiler an der Grandes Jorasses, verschrieb sich dann aber nach einem Besuch im Elbsandstein voll und ganz dem Gedanken des Freikletterns. So prägte Kurt Albert mit der Rotpunkt-Begehung, also dem sturzfreien Durchstieg ohne Hilfsmittel, eine neue Ära des Klettersports. In diesem Stil erschloss er einige der schwierigsten Extremklassiker in den Alpen, blieb aber genauso fasziniert von Bigwall-Expeditionen in die entlegensten Ecken der Welt. Am 26. September 2010 stürzte Kurt Albert an einem Klettersteig ab und erlag seinen Verletzungen.

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