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Zahlen & Fakten aus der Bergwelt

Marke Eigenbau: Große Erfindungen im Bergsport

Klickt Euch durch die Slideshow mit Wissenswertem rund um die großen Erfindungen im Bergsport.
<p>Der deutsche Bergsteiger Otto Herzog nutzt um 1910 als erster einen <strong>Karabinerhaken</strong> beim Klettern – bis dahin hantieren nur Feuerwehr und Handwerker mit Schnappkarabinern. Sie ersten Modelle sind schwer und unpraktisch. 1921 folgt der erste Karabiner speziell für Kletterer – mit stolzen 130 Gramm. Ab 1940 werden in Südkalifornien und Frankreich Leichtmetall-Karabiner geschmiedet. Dieses Material setzt sich jedoch erst allmählich durch.</p>
© picture alliance / Zoonar
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Der deutsche Bergsteiger Otto Herzog nutzt um 1910 als erster einen Karabinerhaken beim Klettern – bis dahin hantieren nur Feuerwehr und Handwerker mit Schnappkarabinern. Sie ersten Modelle sind schwer und unpraktisch. 1921 folgt der erste Karabiner speziell für Kletterer – mit stolzen 130 Gramm. Ab 1940 werden in Südkalifornien und Frankreich Leichtmetall-Karabiner geschmiedet. Dieses Material setzt sich jedoch erst allmählich durch.

<p>Der britische Alpinist Oscar Eckenstein soll 1908 zehnzackige <strong>Steigeisen</strong> erfunden haben. Er gab so der Eckensteintechnik zum Steigen in 35 Grad steilem Eis den Namen. Bergbauern, Holzarbeiter und Jäger kennen schon lange hufeisenförmige Steighilfen aus eisernen Dreizacken. In einem Stück geschmiedet wurden sie jedem Schuh einzeln angepasst. Ab 1910 wird die Zweiteilung mittels Gelenk eingeführt und ab 1935 die herausragende Frontalzacken.</p>
© picture-alliance / ASA
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Der britische Alpinist Oscar Eckenstein soll 1908 zehnzackige Steigeisen erfunden haben. Er gab so der Eckensteintechnik zum Steigen in 35 Grad steilem Eis den Namen. Bergbauern, Holzarbeiter und Jäger kennen schon lange hufeisenförmige Steighilfen aus eisernen Dreizacken. In einem Stück geschmiedet wurden sie jedem Schuh einzeln angepasst. Ab 1910 wird die Zweiteilung mittels Gelenk eingeführt und ab 1935 die herausragende Frontalzacken.

<p>Bis ins 20. Jahrhundert hinein ist die Hanffaser das bevorzugte Rohmaterial für Seile. Obwohl Hanf etwas reißfester ist als andere Pflanzenfasern, sind die Fähigkeiten dieser Seile recht begrenzt: Bei Kälte werden sie steif, sie dehnen sich kaum und irgendwann fangen sie zu faulen an. Um 1940 entstehen in den USA die ersten Nylonseile. 1953 erfindet die deutsche Firma Edelrid das <strong>Kernmantelseil</strong>. Es ist eine Revolution der Sicherheitsausrüstung: Ein geflochtener Mantel schützt den Kern aus gedrehten Polyamidsträngen vor Feuchtigkeit, Abrieb und UV-Strahlung.</p>
© Bildagentur-online/Blend Images
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Bis ins 20. Jahrhundert hinein ist die Hanffaser das bevorzugte Rohmaterial für Seile. Obwohl Hanf etwas reißfester ist als andere Pflanzenfasern, sind die Fähigkeiten dieser Seile recht begrenzt: Bei Kälte werden sie steif, sie dehnen sich kaum und irgendwann fangen sie zu faulen an. Um 1940 entstehen in den USA die ersten Nylonseile. 1953 erfindet die deutsche Firma Edelrid das Kernmantelseil. Es ist eine Revolution der Sicherheitsausrüstung: Ein geflochtener Mantel schützt den Kern aus gedrehten Polyamidsträngen vor Feuchtigkeit, Abrieb und UV-Strahlung.

<p>1936 verliert Vitale Bramini aus Mailand sechs Kameraden bei einem Bergunglück. Der Grund: Schuhe mit glatten Ledersohlen und ohne Isolierung. Der Italiener forscht, kooperiert mit dem Reifenhersteller Pirelli. 1937 meldet er die wasser- und winterfeste Gummisohle zum Patent an. Heute produziert <strong>Vibram </strong>Sohlen mit dem markanten gelben Achteck für zahllose Hersteller und Sportarten.</p>
© imago/argum
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1936 verliert Vitale Bramini aus Mailand sechs Kameraden bei einem Bergunglück. Der Grund: Schuhe mit glatten Ledersohlen und ohne Isolierung. Der Italiener forscht, kooperiert mit dem Reifenhersteller Pirelli. 1937 meldet er die wasser- und winterfeste Gummisohle zum Patent an. Heute produziert Vibram Sohlen mit dem markanten gelben Achteck für zahllose Hersteller und Sportarten.

<p>Bei einem Aufenthalt in Utah kommt der amerikanische Elektroingenieur John G. Lawton mit Lawinenforschern ins Gespräch. Das lässt ihn nicht los: 1968 meldet er das erste <strong>Lawinen-Verschütteten-Suchgerät</strong> zum Patent an. Es heißt SKADI (nach der germanischen Göttin der Jagd, des Schnees, des Eises und des Skilaufs), sendet und empfängt auf der Frequenz von 2,275 Kilohertz mit einer Reichweite von 25 Metern. Das erste Barryvox kommt 1974 auf den Markt, es hat 80 Meter Reichweite.</p>
© picture alliance / Jakob Gruber
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Bei einem Aufenthalt in Utah kommt der amerikanische Elektroingenieur John G. Lawton mit Lawinenforschern ins Gespräch. Das lässt ihn nicht los: 1968 meldet er das erste Lawinen-Verschütteten-Suchgerät zum Patent an. Es heißt SKADI (nach der germanischen Göttin der Jagd, des Schnees, des Eises und des Skilaufs), sendet und empfängt auf der Frequenz von 2,275 Kilohertz mit einer Reichweite von 25 Metern. Das erste Barryvox kommt 1974 auf den Markt, es hat 80 Meter Reichweite.

<p>Anfang der 80er-Jahre besteigt Fritz Barthel mit Freunden den Montblanc. Genervt von der schweren Ausrüstung setzt sich der Maschinenbaustudent in seinen Hobbykeller und erfindet die <strong>Pin-Bindung</strong>. Sie kommt ohne Platte und Rahmen aus, weil zwei "Nägel" die Schuhspitze fixieren. 1984 meldet er das Patent für die "Low Tech" an und bringt sie mit dem Hersteller Dynafit auf den Markt. Heute ist sein System der Standard bei Skitourenbindungen.</p>
© IMAGO / Westend61
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Anfang der 80er-Jahre besteigt Fritz Barthel mit Freunden den Montblanc. Genervt von der schweren Ausrüstung setzt sich der Maschinenbaustudent in seinen Hobbykeller und erfindet die Pin-Bindung. Sie kommt ohne Platte und Rahmen aus, weil zwei "Nägel" die Schuhspitze fixieren. 1984 meldet er das Patent für die "Low Tech" an und bringt sie mit dem Hersteller Dynafit auf den Markt. Heute ist sein System der Standard bei Skitourenbindungen.

<p>1891 soll die niederländische Kletterin Jeanne Immink den ersten <strong>Abseilgurt</strong> genäht haben – doch ihre Erfindung verdrängt das damals übliche "Seil um die Hüfte" nicht, trotz der Verletzungsgefahr bei Stürzen. 1959 entwickelt der Alpinist und Bergfilmer Lothar Brandler einen Klettergurt – ein Patent auf die Urform meldet er jedoch nicht an. In den 60er-Jahren stellen die Briten Alan Waterhouse, Paul Seddon und Tony Howard einige Klettergurte her, gründen die Firma Troll und beliefern 1970 die britische Annapurna South Face Expedition.</p>
© picture alliance/dpa
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1891 soll die niederländische Kletterin Jeanne Immink den ersten Abseilgurt genäht haben – doch ihre Erfindung verdrängt das damals übliche "Seil um die Hüfte" nicht, trotz der Verletzungsgefahr bei Stürzen. 1959 entwickelt der Alpinist und Bergfilmer Lothar Brandler einen Klettergurt – ein Patent auf die Urform meldet er jedoch nicht an. In den 60er-Jahren stellen die Briten Alan Waterhouse, Paul Seddon und Tony Howard einige Klettergurte her, gründen die Firma Troll und beliefern 1970 die britische Annapurna South Face Expedition.

<p>Seit jeher wickeln sich die Menschen Lederstreifen um die Füße, um sie vor Kälte zu schützen. Die Gletscherleiche "Ötzi" trägt strohgefütterte <strong>Bergschuhe</strong>. Genagelte Haferlschuhe sind bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Standard. Nach dem Ersten Weltkrieg entstehen in den Dolomiten Schuhmacherbetriebe wie La Sportiva oder Scarpa. Seit der 70er-Jahren machen wetterfeste Kunststoffe die Schuhe leichter und ergonomischer, die je nach Anwendung in einer Skala von A bis D klassifiziert werden.</p>
© IMAGO / Cavan Images
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Seit jeher wickeln sich die Menschen Lederstreifen um die Füße, um sie vor Kälte zu schützen. Die Gletscherleiche "Ötzi" trägt strohgefütterte Bergschuhe. Genagelte Haferlschuhe sind bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Standard. Nach dem Ersten Weltkrieg entstehen in den Dolomiten Schuhmacherbetriebe wie La Sportiva oder Scarpa. Seit der 70er-Jahren machen wetterfeste Kunststoffe die Schuhe leichter und ergonomischer, die je nach Anwendung in einer Skala von A bis D klassifiziert werden.

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