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zurück zu "Ötzi-Fund am 19.09.1991"

Wissenswertes rund um den Fund der Steinzeitmumie Ötzi

34 Jahre Ötzi-Fund: Zahlen, Daten, Fakten

Klickt Euch durch die Slideshow mit interessanten Zahlen und Fakten rund um den Fund der berühmtesten Gletschermumie.
34 Jahre Ötzi-Fund
© picture alliance / dpa / Robert Parigger
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Steinalt

Die 5300 Jahre alte Mumie ist der archäologische Jahrhundertfund: Denn sie ist älter als die des Pharao Tutanchamun und wurde quasi unversehrt im Eis konserviert. Bis zu ihrem Fund hatte es kaum Zeugnisse der Menschen jener Epoche gegeben – nun konnten die Forscher ihre Lebensweise rekonstruieren.

34 Jahre Ötzi-Fund
© IMAGO / Arnulf Hettrich
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Grenzgänger

Für Ötzi wurde die Staatsgrenze neu vermessen. Da die Gletscherleiche in der Grenzregion zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Provinz Südtirol gefunden wurde, erhoben beide Staaten Anspruch auf die wertvolle Mumie. Die Vermessung ergab, dass Ötzi genau 92 m und 56 cm neben der Grenzlinie auf dem italienischem Staatsgebiet gefunden worden war.

34 Jahre Ötzi-Fund
© MAGO / Everett Collection
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Name it

Die Gletscherleiche wird "Mann vom Tisenjoch" genannt, "Mann vom Similauen“ oder einfach nur "Mann aus dem Eis". Dennoch hat sich der Name "Ötzi" eingebürgert. Erfunden hat ihn der Wiener Journalist Karl Wendl, der aus "Yeti" und "Ötztal" den griffigen Namen "Ötzi" machte. Im Englischen lautet der Name "Iceman" oder "Frozen Fritz".

33 Jahre Ötzi-Fund
© picture alliance / dpa
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Mumien aus dem Drucker

Drei perfekte Doubles hat Ötzi seit 2016. Das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen nutzte die Bilder eines hochauflösenden Fotoscans, um die Kopien der Mumie im 3D-Drucker anzufertigen. Die Doppelgänger bestehen aus Harz-Schichten und wurden von einem Paläokünstler bemalt. Sie sind auf Wanderausstellungen im Einsatz.

33 Jahre Ötzi-Fund
© Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology
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Dunkel statt hell

Einer neuesten Studie zufolge soll Ötzi gar keine helle Haut und lange graue Haare gehabt haben. Da das Genom von Ötzi zu mehr als 91 Prozent von Zuwanderern aus Anatolien stammt, soll seine Haut viel dunkler als bisher angenommen sein. Darüber hinaus hatte er zum Todeszeitpunkt sehr wahrscheinlich eine fortgeschrittene Glatze.

33 Jahre Ötzi-Fund
© picture-alliance / dpa / Claus Felix
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Wer hat ihn gefunden?

Das Nürnberger Ehepaar Helmut und Erika Simon entdeckte am 19. September 1991 beim Abstieg von den Fineilspitzen über das Tisenjoch in den Ötztaler Alpen auf 3210 Metern zufällig eine braune, aus dem Eis ragende Leiche. Sie gingen davon aus, dass es sich um einen erfrorenen Bergsteiger oder Skitourengeher handelte, und meldeten den Fund bei der nächsten Berghütte. Welch sensationellen Fund sie gemacht hatten, erfuhren sie erst nach ihrer Rückkehr.

33 Jahre Ötzi-Fund
© picture alliance / Udo Bernhart
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Prominenz

Zwei Tage nach ihrem Fund hatte die Gletscherleiche gleich prominenten Besuch: Hans Kammerlander und Reinhold Messner befanden sich im Zuge ihrer Südtirol- Umrundung auf der Similaunhütte, als die Nachricht des Leichenfunds bekannt wurde. Reinhold Messner war wohl auch der erste, der die Leiche für einen archäologischen Fund und nicht wie anfangs angenommen für einen abgestürzten Bergsteiger hielt.

32 §ahre Ötzi-Fund
© IMAGO / agefotostock
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Inked

61 Tätowierungen wurden auf Ötzis Körper gefunden. Im Lendenbereich und auf der Brust parallele Linien, um den rechten Fußknöchel Streifen, an Knie und Ferse Kreuze. Sie bestehen aus Kohlenstaub, der in kleine Wunden eingerieben wurde. Sie waren wohl kein Schmuck, sondern sollten Schmerzen lindern, liegen sie doch über verletzten oder abgenutzten Gelenken des Eismanns.

33 Jahre Ötzi-Fund
© picture alliance / ZB / Jens Kalaene
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Money, Money, Money

Nach 19 Jahren Rechtsstreit mit der Südtiroler Landesregierung bekam die Familie Simon 2010 endlich 175.000 Euro Finderlohn für die Gletscherleiche zugesprochen – sechs Jahre nach dem Tod von Helmut Simon.

33 Jahre Ötzi-Fund
© picture-alliance / dpa / ANSA
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Ötzis Leiden

"Der Mann aus dem Eis" war schon zu Lebzeiten nicht gerade bei bester Gesundheit: Er hatte Karies, verkalkte Gefäße, gebrochene Rippen und Darmparasiten. Bei der Bergung kamen "Verletzungen" dazu: Mit Pickel und Presslufthammer wurden Oberschenkel und Hüfte beschädigt. Der linke Arm brach, als der Bestatter versuchte, die Leiche in den Sarg zu pressen.

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