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zurück zu "12. Mai 1992: Wanda Rutkiewicz am Kangchendzönga verschollen"

Zahlen und Fakten rund um starke Frauen am Berg

Diese weibliche Ikonen des Alpinismus solltet ihr kennen!

Klickt Euch durch die Slideshow rund um starke Frauen in der Geschichte des Alpinismus.
<p>Die französisch-schweizer Alpinistin gilt als eine der großen Pionierinnen im Frauenalpinismus. Sie bestieg 1838 den Montblanc – zwar "nur" als 2. Frau nach Marie Paradis (sie stand 1808 als erste Frau auf dem höchsten Berg Europas), doch sie plante ihre Bergtour bis ins kleinste Detail. Für mehr Bewegungsfreiheit auf Tour ließ sie sich, entgegen allen gesellschaftlichen Konventionen, eine Pluderhose mit langem Mantel darüber schneidern. Oben angekommen, ließ sie erst mal die Champagnerkorken knallen.</p>
© Picture Alliance
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Henriette d’Angeville: *10.3.1794, †13.1.1871

Die französisch-schweizer Alpinistin gilt als eine der großen Pionierinnen im Frauenalpinismus. Sie bestieg 1838 den Montblanc – zwar "nur" als 2. Frau nach Marie Paradis (sie stand 1808 als erste Frau auf dem höchsten Berg Europas), doch sie plante ihre Bergtour bis ins kleinste Detail. Für mehr Bewegungsfreiheit auf Tour ließ sie sich, entgegen allen gesellschaftlichen Konventionen, eine Pluderhose mit langem Mantel darüber schneidern. Oben angekommen, ließ sie erst mal die Champagnerkorken knallen.

<p>Die amerikanische Bergsteigerin und Frauenrechtlerin Annie  Smith Peck malte sich 1912 einen <strong>Schnurrbart auf ihre Schutzmaske</strong> als sie den 6768 Meter  hohen Huascarán in den peruanischen Anden bestieg. Oben  angekommen hisste sie ein Banner mit der Forderung nach dem Frauenwahlrecht.  Das Bild wurde in die Wiener Zeitung "Das interessante Blatt" veröffentlicht.</p>
© Wikimedia Commons
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Suffragette américain

Die amerikanische Bergsteigerin und Frauenrechtlerin Annie Smith Peck malte sich 1912 einen Schnurrbart auf ihre Schutzmaske als sie den 6768 Meter hohen Huascarán in den peruanischen Anden bestieg. Oben angekommen hisste sie ein Banner mit der Forderung nach dem Frauenwahlrecht. Das Bild wurde in die Wiener Zeitung "Das interessante Blatt" veröffentlicht.

<p>Die Britin bestieg 1871 als erste Frau das Matterhorn. In weißem Flanellkleid und Alpenstock erreichte sie den Gipfel. Da der London Alpine Club von Gründung an keine Frauen als Mitglieder zuließ, trat Walker 1907 in den neu gegründeten Ladies’ Alpine Club ein, deren zweite Vorsitzende sie von den Jahren 1913 bis 1915 war.</p>
© Quellen Sondeep/Ap Photo/ East News, Jules Hébert
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Lucy Walker: *1836, †10.9.1916

Die Britin bestieg 1871 als erste Frau das Matterhorn. In weißem Flanellkleid und Alpenstock erreichte sie den Gipfel. Da der London Alpine Club von Gründung an keine Frauen als Mitglieder zuließ, trat Walker 1907 in den neu gegründeten Ladies’ Alpine Club ein, deren zweite Vorsitzende sie von den Jahren 1913 bis 1915 war.

<p>Bis 1880 überließ der Schweizer-Alpen-Club (SAC) die Entscheidung, Frauen aufzunehmen, den Sektionen. <strong>1907 wurden Frauen  dann generell aus dem SAC ausgeschlossen. </strong>Daraufhin gründeten 1918 mehrere Alpinistinnen in Lausanne  den Schweizer-Frauen-Alpen-Club (SFAC). Erst ab 1980 – also nach 73  Jahren – waren mit der Fusion des SAC und des SFAC Frauen offiziell "erlaubt". </p>
© IMAGO / Wilhelm Mierendorf
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SAC schließt Frauen aus

Bis 1880 überließ der Schweizer-Alpen-Club (SAC) die Entscheidung, Frauen aufzunehmen, den Sektionen. 1907 wurden Frauen dann generell aus dem SAC ausgeschlossen. Daraufhin gründeten 1918 mehrere Alpinistinnen in Lausanne den Schweizer-Frauen-Alpen-Club (SFAC). Erst ab 1980 – also nach 73 Jahren – waren mit der Fusion des SAC und des SFAC Frauen offiziell "erlaubt".

<p>Elizabeth Alice Frances Hawkins-Whitshed (1860-1934) – auch bekannt als “Lizzie Le Blond”- bestieg nicht nur erfolgreich den Montblanc, ihr gelangen unter anderen auch die Erstbesteigung des Ostgipfels am Walliser Bishorns (4135 m) und 29 Erstbesteigungen in den norwegischen Lyngen Alpen. </p><p>Bekannt wurde sie auch durch ihre Fotografien, die in zahlreichen Magazinen und Büchern für Bergsteiger abgedruckt wurden. Da der Londoner Alpine Club nur Männer akzeptierte, gründete sie 1907 kurzerhand den&nbsp;Ladies Alpine Club, dessen Vorsitzende sie viele Jahre war. Lucy Walker, die erste Frau auf dem Gipfel des Matterhorns, wurde später zweite Vorsitzende.</p>
© IMAGO / United Archives
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Elizabeth Alice Frances Hawkins-Whitshed: * 1860, † 27.07.1934

Elizabeth Alice Frances Hawkins-Whitshed (1860-1934) – auch bekannt als “Lizzie Le Blond”- bestieg nicht nur erfolgreich den Montblanc, ihr gelangen unter anderen auch die Erstbesteigung des Ostgipfels am Walliser Bishorns (4135 m) und 29 Erstbesteigungen in den norwegischen Lyngen Alpen.

Bekannt wurde sie auch durch ihre Fotografien, die in zahlreichen Magazinen und Büchern für Bergsteiger abgedruckt wurden. Da der Londoner Alpine Club nur Männer akzeptierte, gründete sie 1907 kurzerhand den Ladies Alpine Club, dessen Vorsitzende sie viele Jahre war. Lucy Walker, die erste Frau auf dem Gipfel des Matterhorns, wurde später zweite Vorsitzende.

<p>Eine ganz besondere Ehre wurde der Tirolerin Cenzi (Creszenz) von  Ficker 1903 zuteil. Ihr wurde vom georgischen Fürst Tarchan Dadschkeliani von  Swanetien der Berg Uschba im Kaukasus geschenkt. Bei dem Versuch den Süddgipfel des  Uschba erstzubesteigen, verzichtete sie auf den Gipfelerfolg, um einen verletzten  Kameraden zu retten. Der Fürsten war so beeindruckt, dass er <strong>ihr  den Berg schenkte</strong> – und ihr damit den Spitznamen "Uschba-Mädel" bescherte. Die  Schenkungsurkunde befindet sich noch heute im Alpinen Museum in München.</p>
© Wikimedia Commons
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Cenzi (Creszenz) von Ficker

Eine ganz besondere Ehre wurde der Tirolerin Cenzi (Creszenz) von Ficker 1903 zuteil. Ihr wurde vom georgischen Fürst Tarchan Dadschkeliani von Swanetien der Berg Uschba im Kaukasus geschenkt. Bei dem Versuch den Süddgipfel des Uschba erstzubesteigen, verzichtete sie auf den Gipfelerfolg, um einen verletzten Kameraden zu retten. Der Fürsten war so beeindruckt, dass er ihr den Berg schenkte – und ihr damit den Spitznamen "Uschba-Mädel" bescherte. Die Schenkungsurkunde befindet sich noch heute im Alpinen Museum in München.

<p>Gwen Moffat war <strong>die erste offiziell lizensierte  Bergführerin</strong> der Welt. 1953 erhielt sie mit 29 Jahren das britische Diplom. Die begabte Alpinistin schlug sich unter anderem auch als Gärtnerin,  Zimmermädchen, Steuerfrau auf Segelschiffen, Bardame und Kunstmodell durch. Brede  Arkless erhielt Anfang der 1960er-Jahre als <strong>erste Frau weltweit </strong>das  internationale Bergführerdiplom (UIAGM). Die geborene Engländerin widerlegte  zudem das Bild, dass sich eine Bergkarriere und Mutterschaft ausschließen: Sie  hatte 8 Kinder aus zwei Ehen. </p>
© UIAGM
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Gwen Moffat

Gwen Moffat war die erste offiziell lizensierte Bergführerin der Welt. 1953 erhielt sie mit 29 Jahren das britische Diplom. Die begabte Alpinistin schlug sich unter anderem auch als Gärtnerin, Zimmermädchen, Steuerfrau auf Segelschiffen, Bardame und Kunstmodell durch. Brede Arkless erhielt Anfang der 1960er-Jahre als erste Frau weltweit das internationale Bergführerdiplom (UIAGM). Die geborene Engländerin widerlegte zudem das Bild, dass sich eine Bergkarriere und Mutterschaft ausschließen: Sie hatte 8 Kinder aus zwei Ehen.

<p>Von Anfang an waren Frauen ebenso wie Männer an der  <strong>Geschichte des Alpinismus</strong> beteiligt. In der Öffentlichkeit vielleicht nur etwas  unsichtbarer als ihre männlichen Vertreter. 1887 listete die  französische Höhlenforscherin Gabrielle Vallot bereits 71 Frauen auf, die den berühmten  Montblanc bestiegen hatten.</p>
© picture alliance / akg-images
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Geschichte des Frauenalpinismus

Von Anfang an waren Frauen ebenso wie Männer an der Geschichte des Alpinismus beteiligt. In der Öffentlichkeit vielleicht nur etwas unsichtbarer als ihre männlichen Vertreter. 1887 listete die französische Höhlenforscherin Gabrielle Vallot bereits 71 Frauen auf, die den berühmten Montblanc bestiegen hatten.

<p>Die wohl bedeutendste Bergsteigerin Deutschlands stammt aus Frankfurt. Zusammen mit dem Bergführer Alexander Burgener bestieg sie 21 Viertausender. Ab 1909 kletterte sie führerlos unter anderem die Monte-Rosa-Ostwand und die Traversierung des Täschhorns mit Abstieg über den Teufelsgrat. Als sie 1913 eine andere Frau auf die Gipfel der Weißmiesgruppe führte, wurde der unliebsamen Konkurrentin nachts das Seil zerschnitten – vermutlich von einheimischen Bergführern</p>
© Quellen Sondeep/Ap Photo/ East News, Jules Hébert
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Eleonore Noll-Hasenclever: *4.8.1880, †18.8.1925

Die wohl bedeutendste Bergsteigerin Deutschlands stammt aus Frankfurt. Zusammen mit dem Bergführer Alexander Burgener bestieg sie 21 Viertausender. Ab 1909 kletterte sie führerlos unter anderem die Monte-Rosa-Ostwand und die Traversierung des Täschhorns mit Abstieg über den Teufelsgrat. Als sie 1913 eine andere Frau auf die Gipfel der Weißmiesgruppe führte, wurde der unliebsamen Konkurrentin nachts das Seil zerschnitten – vermutlich von einheimischen Bergführern

<p>Hettie Dyhrenfurth plante, organisierte und begleitete alle Expeditionen ihres Mannes Günter zum Baltorogletscher in Pakistan und zu den Achttausendern Hidden Peak und Kangchendzönga. 1934 stand sie auf dem Westgipfel des 7315 Meter hohen Sia Kangri und brach so den Höhenrekord der Frauen, den sie zwei Jahrzehnte lang halten sollte. Für die von ihnen organisierten Himalaja-Expeditionen bekam das Forscherehepaar bei der Sommer-Olympiade 1936 in Berlin Goldmedaillen zugesprochen – an der Verleihung nahm sie aus Protest gegen die Nazis nicht teil.</p>
© Quellen Sondeep/Ap Photo/ East News, Jules Hébert
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Hettie Dyhrenfurth: *16.11.1892, †28.10.1972

Hettie Dyhrenfurth plante, organisierte und begleitete alle Expeditionen ihres Mannes Günter zum Baltorogletscher in Pakistan und zu den Achttausendern Hidden Peak und Kangchendzönga. 1934 stand sie auf dem Westgipfel des 7315 Meter hohen Sia Kangri und brach so den Höhenrekord der Frauen, den sie zwei Jahrzehnte lang halten sollte. Für die von ihnen organisierten Himalaja-Expeditionen bekam das Forscherehepaar bei der Sommer-Olympiade 1936 in Berlin Goldmedaillen zugesprochen – an der Verleihung nahm sie aus Protest gegen die Nazis nicht teil.

<p>Helma Schimke zählte in den 50er- und 60er-Jahren zu den besten Bergsteigerinnen der Welt. </p><p>Die Architektin und Mutter von drei Kindern bestieg mit ihren Kletterpartnern unter anderem die Piz-Badile-Nordwand, die berüchtigte Buhl-Route an der Maukspitze im Wilden Kaiser und die Pallavicinirinne am Großglockner.</p>
© Quellen Sondeep/Ap Photo/ East News, Jules Hébert
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Helma Schimke: *16.2.1926, †17.4.2018

Helma Schimke zählte in den 50er- und 60er-Jahren zu den besten Bergsteigerinnen der Welt.

Die Architektin und Mutter von drei Kindern bestieg mit ihren Kletterpartnern unter anderem die Piz-Badile-Nordwand, die berüchtigte Buhl-Route an der Maukspitze im Wilden Kaiser und die Pallavicinirinne am Großglockner.

Paula Wiesinger: * 27.02.1907, † 12.06.2001
© King Albert Foundation
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Tausendsassa Paula Wiesinger

Paula Wiesinger kletterte mit ihrem Ehemann Hans Steger die schwierigsten Routen der Dolomiten. 1928 gelang dem Ehepaar die Erstbegehung des Nordpfeilers des Einserkofels über den "Weg der Jugend". In den 1930er Jahren führte sie zusammen mit ihrem Mann den belgischen König Albert I in den Dolomiten. Sie fungierte als Stuntdouble für Leni Riefenstahl in einem ihrer Bergfilme und wurde 1932 Weltmeisterin im Skiabfahrtsrennen in Cortina. In den 1950er Jahren übernahm sie die Dellai-Hütte auf der Seiseralm und machte daraus ein Alpinhotel, dass sie bis in hohe Alter selbst führte.

<p>Die Polin gilt als die erfolgreichste Höhenbergsteigerin ihrer Zeit. Sie etablierte reine Frauenseilschaften und Frauenexpeditionen. 1973 gelingt ihr als erster Frau eine Winterbegehung der Eiger-Nordwand. 1975 der erste ganz große Wurf: die Erstbesteigung des Gasherbrum III (7952 Meter) mit einer polnischen Gruppe – dies ist der höchste Gipfel, der je von einer Frau erstbestiegen wurde. </p><p>1985 steht sie mit einer Frauenseilschaft auf dem Nanga Parbat und 1987 auf der Shisha Pangma. Wanda Rutkiewicz ist seit 1992 vermisst, als sie versuchte, den Kangchendzönga zu besteigen, wo sie auf 8300 Metern das letzte Mal lebend gesehen wurde.</p>
© Quellen Sondeep/Ap Photo/ East News, Jules Hébert
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Wanda Rutkiewicz: *4.2.1943, †13.5.1992

Die Polin gilt als die erfolgreichste Höhenbergsteigerin ihrer Zeit. Sie etablierte reine Frauenseilschaften und Frauenexpeditionen. 1973 gelingt ihr als erster Frau eine Winterbegehung der Eiger-Nordwand. 1975 der erste ganz große Wurf: die Erstbesteigung des Gasherbrum III (7952 Meter) mit einer polnischen Gruppe – dies ist der höchste Gipfel, der je von einer Frau erstbestiegen wurde.

1985 steht sie mit einer Frauenseilschaft auf dem Nanga Parbat und 1987 auf der Shisha Pangma. Wanda Rutkiewicz ist seit 1992 vermisst, als sie versuchte, den Kangchendzönga zu besteigen, wo sie auf 8300 Metern das letzte Mal lebend gesehen wurde.

Catherine Destivelle: *24.07.1960
© picture alliance / dpa | Javier Blasco
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Piolet d’Or für Catherine Destivelle

Im Jahr 2020 erhielt Catherine Destivelle den Piolet d’Or für ihr Lebenswerk - die höchste Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen im Bergsport. Als erste Frau steht sie nun neben Walter Bonatti, Reinhold Messner, Kurt Diemberger und Jeff Lowe auf der Liste der Ehrenpreisträger. Destivelle gelangen unter anderem eine Solo-Winterbegehungen der Heckmair-Route am Eiger, des Walkerpfeilers an den Grandes Jorasses und der Bonatti-Route am Matterhorn. In den 1990-Jahren kletterte sie im x.Grad.

Oh Eun-Sun: * 05.03.1966
© picture alliance / dpa / Black Yak / Ho
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Höhenbergsteigen weiblich

Um den Titel "Erste Frau auf allen Achttausendern" lieferten sich die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner, die Spanierin Edurne Pasaban und die Südkoreanerin Oh Eun-Sun ein Rennen. Wobei zwei der Damen (Kaltenbrunner und Pasaban) nicht an einem "Rennen" teilnahmen, sondern einfach alle Achttausender der Erde besteigen wollten. Am 27. April 2010 stand Oh auf dem Gipfel des Annapurna und holte sich damit den Titel. Ihr Sieg bleibt bis heute umstritten, da nicht eindeutig bewiesen ist, ob sie 2009 wirklich auf dem Gipfel des Kangchenzönga stand. Kaltenbrunner erreichte ihren letzten Achttausender 2011. Sie war die erste Frau die alle 14 ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen hatte.

<p>Bestieg als erste Frau alle&nbsp;14 Achttausender&nbsp;by fair means – also ohne Flaschensauerstoff. Im Alter von 23 Jahren erreichte sie ihren ersten 8000er – einen Vorgipfel des Broad Peak (8027 m) im Karakorum. 2012 erhielt Gerlinde Kaltenbrunner von der National Geographic Society die Auszeichnung „Explorer of the year“.</p>
© David Göttler/Amical Alpin
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Gerlinde Kaltenbrunner: *13.12.1970

Bestieg als erste Frau alle 14 Achttausender by fair means – also ohne Flaschensauerstoff. Im Alter von 23 Jahren erreichte sie ihren ersten 8000er – einen Vorgipfel des Broad Peak (8027 m) im Karakorum. 2012 erhielt Gerlinde Kaltenbrunner von der National Geographic Society die Auszeichnung „Explorer of the year“.

<p>In den Jahren 2000 bis zu ihrem Karriereende im Wettkampfsport 2006 wurde Ines viermal Eiskletterweltmeisterin und dreimal Siegerin des Gesamtweltcups. 2005 besiegte sie beim Eiskletterfestival in Ouray nicht nur die gesamte weibliche Konkurrenz, sondern auch die männliche Weltelite.</p>
© Rainer Eder
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Ines Papert: *5.4.1974

In den Jahren 2000 bis zu ihrem Karriereende im Wettkampfsport 2006 wurde Ines viermal Eiskletterweltmeisterin und dreimal Siegerin des Gesamtweltcups. 2005 besiegte sie beim Eiskletterfestival in Ouray nicht nur die gesamte weibliche Konkurrenz, sondern auch die männliche Weltelite.

<p>Trotz großer, und teilweise berechtigter Kritik, hat sich die Norwegerin Kristin Harila einen Platz in dieser Galerie verdient.&nbsp;</p><p>Um 10:45 Uhr Ortszeit am 27.07.2023 erreichten die 37-Jährige und ihr Team um den unterdessen&nbsp;verstorbenen Tenjen (Lama) Sherpa&nbsp;den Gipfel des K2 (8.611 m). Das Ziel, alle 14 Gipfel innerhalb von sechs Monaten über die Normalroute zu besteigen, hat die Norwegerin damit um knapp die Hälfte der Zeit unterboten. </p><p>In 92 Tagen (!) jagte sie von Achttausender zu Achttausender. Der ursprünglich angekündigte Verzicht auf Flaschensauerstoff gelang allerdings nicht.&nbsp;Dennoch&nbsp;eine&nbsp;Leistung,&nbsp;vor&nbsp;der&nbsp;wir&nbsp;unseren&nbsp;Hut&nbsp;ziehen.</p>
© Niklas Soderlund
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Kristin Harila

Trotz großer, und teilweise berechtigter Kritik, hat sich die Norwegerin Kristin Harila einen Platz in dieser Galerie verdient. 

Um 10:45 Uhr Ortszeit am 27.07.2023 erreichten die 37-Jährige und ihr Team um den unterdessen verstorbenen Tenjen (Lama) Sherpa den Gipfel des K2 (8.611 m). Das Ziel, alle 14 Gipfel innerhalb von sechs Monaten über die Normalroute zu besteigen, hat die Norwegerin damit um knapp die Hälfte der Zeit unterboten.

In 92 Tagen (!) jagte sie von Achttausender zu Achttausender. Der ursprünglich angekündigte Verzicht auf Flaschensauerstoff gelang allerdings nicht. Dennoch eine Leistung, vor der wir unseren Hut ziehen.

<p>Seit 2015 besteigen die <strong>"Cholitas Escaladores"</strong>, eine Gruppe indigener  Bolivianerinnen in traditionellen Gewändern (Melone, grellbunter Rock über  weißen Überröcken und lange schwarze Zöpfe), verschiedene Berge in Lateinamerika.  Viele von ihnen hatten jahrelang als Köchinnen und Gepäckträgerinnen für  ausländische Bergsteiger:innen gearbeitet. Ihre erste gemeinsame Tour führte sie auf  den 6088 Meter hohen Huayna Potosí nahe der Hauptstadt La Paz. Es folgten viele  weitere 6000er in der Cordillera Real und später der Aconcagua (6960 m) in  Argentinien. Seit 2017 führen die Cholitas auch Touristengruppen in die Berge ihrer  Heimat. Über ihre Expedition am Aconcagua kam 2019 der Dokumentarfilm "Cholitas" heraus.</p>
© picture alliance / MARCELO PEREZ DEL CARPIO
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Frauenpower auf Bolivianisch

Seit 2015 besteigen die "Cholitas Escaladores", eine Gruppe indigener Bolivianerinnen in traditionellen Gewändern (Melone, grellbunter Rock über weißen Überröcken und lange schwarze Zöpfe), verschiedene Berge in Lateinamerika. Viele von ihnen hatten jahrelang als Köchinnen und Gepäckträgerinnen für ausländische Bergsteiger:innen gearbeitet. Ihre erste gemeinsame Tour führte sie auf den 6088 Meter hohen Huayna Potosí nahe der Hauptstadt La Paz. Es folgten viele weitere 6000er in der Cordillera Real und später der Aconcagua (6960 m) in Argentinien. Seit 2017 führen die Cholitas auch Touristengruppen in die Berge ihrer Heimat. Über ihre Expedition am Aconcagua kam 2019 der Dokumentarfilm "Cholitas" heraus.

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