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Bock auf Metall? Durch die Eisenzeit auf die Zugspitze
An der Station Riffelriß der Zahnradbahn auf die Zugspitze steigt man aus. Gegenüber des Banhnsteigs beginnt der Weg.
Den Weg Richtung Riffelscharte verlässt man auf ca. 1800 m. Trittspuren leiten nach oben, man gelangt zu alten Leitungen am Wandfuß.
An der Stütze der Sprengseilbahn legt man am besten den Gurt an.
Man quert eine Schuttrinne und erreicht den Anfang des markanten Bandes, das leicht ansteigend in Richtung der Seile der Zugspitzbahn (Westen) leitet.
Teilweise gibt es hier rostige Drahseilversicherungen. Am Ende des Bandes ist die „Schlüsselstelle“. Den Schraubenschlüssel, der dieser Stelle den Namen gab, hat leider irgendein Depp geklaut!
Im Kessel hinter der „Schlüsselstelle“ liegt recht viel Alteisen (langsam wird es weniger, weil jeder meint, etwas mitnehmen zu müssen). Ein in die Felsen gehauener Steig leitet in Richtung des großen Strahlers.
Ein Highlight der Route: Die Harakiri-Leiter wackelt ganz schön. Oberhalb befindet sich ein Bohrhaken.
Der große Strahler ist ein sehr markanter Punkt der Route und lädt zu einer Pause ein.
Kurz nach dem Strahler folgt eine der IVer-Stellen der „Eisenzeit“. Eine kurze, etwas brüchige Steilstufe. Wer sich hier schwertut, dreht lieber um
Die steile Passage ist etwa zehn Meter hoch und nicht sonderlich exponiert, da sich darunter ein Geröllbecken befindet
Die Tunnelfenster IV (2350 m) sind erreicht. Bis hierher führte beim Bahnbau der Weg, den die Arbeiter aufgestiegen sind. Hier oben gab es Schlafräume und eine Kantine.
Durch die Tunnel geht es ans Ende dieser Passage. Oberhalb des letzten Tunnelfensters beginnt der Kletterteil der Route.
Am letzten Fenster gibt es eine tolle Location zum Rasten. Direkt dahinter leitet eine Rampe nach oben.
Immer wieder findet man Bohrhaken (teils große Abstände), die zum leichteren Erkennen mit Schlingen versehen sind. Man geht insgesamt 4 SL immer leicht rechts aufsteigend
Nach einer Querung (III) folgt eine Stelle, an der man ein paar Meter absteigt. Danach leitet eine Rinne (Beginn IV–) ca. 45 m nach oben. Der Stand liegt versteckt hinter einem Köpfl.
Je nach Jahreszeit erblickt man hier das erste Mal die Sonne. Hinter der Rinne führen schotterige Bänder (vereinzelt Bohrhaken) in Richtung des großen Schuttfelds.
Die Schotterbänder weisen teilweise recht exponierte Passagen auf.
Im großen Schuttfeld hält man sich möglichst früh rechts. Wegspuren leiten weiter links entlang, da löst man aber Steinschlag für die nachfolgenden Seilschaften aus.
Entlang der auffällig glatten Wand steigt man auf (geschlagene Haken) und erreicht auf ca. 2580 m eine gut erkennbare Rinne nach rechts.
Ein riesiger Block wird talseitig (exponiert, Bohrhaken) umgangen.
Gleich nach dem großen Block zieht eine Rinne nach links hoch (III–). Nicht dem Schotterband weiter folgen. Die Rinne leitet an den Beginn der „Headwall“.
Über die Abschlusswand (Stellen III) in einer langen oder zwei kurzen Seillängen in die Scharte (2680 m) neben dem markanten Finger. Das ist das offizielle Ende der Route „Eisenzeit“.
Einige Meter unterhalb der Scharte befindet sich auf einem Köpfl talseitig der Abseilstand.
Entweder einmal abseilen (40 m, Vorsicht: Seil verhängt sich gerne) oder zweimal (Zwischenstand) abseilen.
Man erreicht den Klettersteig, der aus dem Höllental auf die Zugspitze führt.
Nun in ca. einer Stunde dem oft sehr überlaufenen Klettersteig auf den Gipfel der Zugspitze folgen.
Mit der Zugspitzbahn gelangt man gemütlich wieder zurück zum Parkplatz am Eibsee und damit zum Ausgangspunkt. Vorher informieren, wann die letzte Bahn fährt.


























