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Gruselwissen

Spuk am Berg: Berggeister und mystische Wesen der Alpen

Klickt Euch durch die grusligen Gestalten aus den Bergen.
Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© picture alliance / Karl F. Schöfmann
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Berggeister und mystische Wesen der Alpen

Seit über 400 Jahren erzählen sich die Menschen die Sage des launischen Berggeistes Rübezahl, der im Riesengebirge leben soll. Er tritt in verschiedenen Erscheinungen auf: Mal als Riese, mal als Bewacher eines großen Bergschatzes, manchmal als Mönch oder Geist, um Menschen vom Weg abzubringen. Seinen Zorn zieht man auf sich, wenn man ihn mit dem Spottnamen "Rübezahl" ruft. Er selbst will als "Herrscher der Berge" angesprochen werden

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© AletschArena
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Berggeister und mystische Wesen der Alpen

Die Sage vom Rollibock, dem Gehörnten vom Großen Aletschgletscher, ist eine der ältesten des Wallis. Er ist ein schrecklicher und mächtiger Geist, der in Gestalt eines großen Bocks mit langen Hörnern und feurigen Augen erscheint. Fordert man ihn heraus oder macht ihn wütend, indem man der Natur und den Tieren bewusst Schaden zufügt, bricht er unter schrecklichem Getöse aus dem Gletscher hervor und zermalmt die Störenfriede. Retten kann sich dann nur, wer rechtzeitig eine Kapelle oder ein gesegnetes Haus aufsucht.

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© picture alliance / Chris Parker
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Der Zlatorog, ein Gamsbock mit goldenen Hörnern, ist eine slowenische Sagengestalt. Hoch oben am Triglav besaß er einen magischen Garten, wo er einen verborgenen Schatz hütete. Als ein Jäger versuchte, sich dieses Schatzes zu bemächtigen, erschoss er Zlatorog. Doch geschützt durch einen Zauber wuchs aus dessen Blut eine Blume, die ihm das Leben zurückgab. Daraufhin tötete Zlatorog den Jäger in rasender Wut, zerstörte den Garten und verschwand auf Nimmerwiedersehen.

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© Wikimedia Commons
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Eine im Alpenraum verbreitetet Sage ist die des Sennentuntschi oder Sennpoppa. Die männlichen Hirten auf den hochgelegenen Alpen basteln sich aus Langeweile eine weibliche Strohpuppe. Sie füttern sie, sprechen mit ihr und nehmen sie mit ins Bett. Vor der Alpabfahrt wird die Puppe lebendig und zwingt einen Sennen dazu bei ihr zu bleiben. Sie rächt sich für die an ihr begangenen Übeltaten der Hirten, indem sie dem Verbliebenen die Haut bei lebendigem Leib abzieht.

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© picture-alliance / R. Lichius
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Wanderer, die ein herrenloses Paar Schuhe um den Samerberg und die Hochries, in den Berchtesgadener Alpen oder im Brixental finden, sollten auf ihre Schritte achten – denn es besteht die Gefahr, auf eine Irrwurzel zu treten. Keine Geister im eigentlichen Sinn, sondern von bösen Geistern bewohnte Wurzeln. Menschen, die aus Unachtsamkeit auf sie treten, finden angeblich den Rückweg nicht mehr. Bei Nebel soll das schon vielen zum Verhängnis geworden sein.

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand
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Fast überall, wo Berge sind, gibt es Hexen-Sagen. Vor pechschwarzen Wetter- oder Gewitterhexen sollte man sich besonders in Acht nehmen. In den Alpen macht man sie für Steinschlag, Murenabgänge, Lawinen, Hagel und Unwetter verantwortlich. Bekannt sind die Schlernhexen aus Südtirol und die Wetterhexen vom Brünnstein. Mit ihren großen Besen kehren sie Steine und Geröll, die tosend ins Tal rauschen. Je nach Stärke des Gewitters erscheinen sie mal größer und mal kleiner.

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© picture alliance/ Matthias Balk
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Die unheimlichen Krampen oder Krampusse sind vor allem in Bayern, Österreich und Südtirol verbreitet. Sie haben ein zotteliges Fell, Hörner und Fratzen mit heraushängender Zunge. Um den Hals tragen sie schwere Glocken und in der Hand halten sie eine lange Rute. Sie treten meist am 5. Dezember in Begleitung des heiligen Nikolaus in Erscheinung und bestrafen böse Kinder. Im schlimmsten Fall packen sie diese in ihren großen Sack und nehmen sie mit.

Berggeister und mystische Wesen der Alpen
© picture alliance / akg-images
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Im europäischen Raum wird den zwölf Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag eine besondere Bedeutung zugemessen. Das Tor zur "anderen Seite" soll in dieser Zeit offenstehen und die Wiederkehr toter Seelen und geisterhafter Erscheinungen ermöglichen. In diesen oft stürmischen Winternächten, wo es in den Wäldern heult, kracht, ächzt und stöhnt, sprach man von der Wilden Jagd, die als Geisterheer durch die Lüfte zieht. Das Totenheer besteht aus den Seelen von Männern, Frauen, Kindern und auch Tieren, die einen gewaltsamen oder unglücklichen Tod gefunden haben. Alle, die die Wilde Jagd ansehen, riskieren, von ihr mitgezogen zu werden.

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