In Bildern: Der Rinnkendlsteig am Königssee
Wir schweben mit 5 km/h geruhsam über den See, lauschen dem Trompetenecho an der Echowand und sehen wie die Wallfahrtskirche St. Bartholomä mit ihren bekannten roten Zwiebeltürmen und die imposante Watzmann-Ostwand immer weiter ins Blickfeld rücken.
Im Hintergrund die imposante Watzmann-Ostwand.
Da ist sie: die Watzmann-Ostwand, heute nicht unser Ziel.
Baden ist im Königssee übrigens erlaubt. Auch wenn die Temperatur selbst im Sommer "erfrischend" nie übersteigt.
Für geübte Bergwanderer ist der Rinnkendlsteig bei trockenen Verhältnissen ein großes Vergnügen.
Der Steig führt durch die steil abfallenden Wände des Watzmann hinauf zur Archenkanzel. Der Steig ist anstrengend und ausgesetzt, aber nie wirklich schwer. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber definitv vonnöten.
Unterwegs warten auch ausgesetzte Passagen auf den fortgeschrittenen Bergwanderer.
... und auch mehrere Holzleitern wollen begangen werden.
Den Namen hat der Steig übrigens von einem engen Graben, dem sogenannten Rinnkendl, der auch den Ausstieg aus dem Steig hinauf zur Archenkanzel darstellt.
Die Archenkanzel ist ein beliebter Aussichtspunkt, an dem der Königssee sich von seiner besten Seite präsentiert: als tiefblauer Fjord mit den Ausläufern des Hagengebirge, des Watzmann und des Steinernen Meer als Seitenkanten.
Über blühende Almwiesen geht es am Ende der Tour zur Kührointalm.
Die Kührointalm ist am Fuß des Watzmanns gelegen und bietet ein reichhaltiges Erfrischungsangebot vor dem finalen Abstieg zum Königssee.












