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zurück zu "Wann sollte man seine alte Kletterausrüstung erneuern?"

Achter, Bulin, Prusik ... die Liste ist lang!

Die wichtigsten Kletterknoten auf einen Blick

Die wichtigsten Kletterknoten auf einen Blick: Achter, Bulin, Prusik, HMS & Mastwurf, Sackstich, Ballonknoten, Schleifknoten, Affenfaust.
Der Achterknoten
© IMAGO / Zoonar
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Der Achterknoten

Der erste Knoten, den Fels- und Hochtourenaspiranten heute in jedem Grundkurs lernen ist der Achterknoten – und das alpenweit. Seinen Siegeszug trat er jedoch erst in den 1980er Jahren an, zuvor galten Spieren- und Sackstich als probate Mittel der Wahl.

Schon gewusst? Dreht man die Schlaufe beim Knüpfen ein drittes Mal, wird aus dem Achter- ein Neunerknoten.

Der doppelte Bulin
© IMAGO / Panthermedia
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Der doppelte Bulin

Der alte Klinsch "Achter oder Bulin" fällt zu häufig zugunsten des Achters aus. Dabei ist der doppelte Bulin oder auch doppelter Palstek formschön, elegant und vor allem nach einem Sturz leicht zu lösen.

Für viele ist das größte Manko sein emsiges Drehen und Wenden, das nicht selten die Lockerung und einen Schreck beim Eingebundenen nach sich zieht.

Schon gewusst? Der Name Palstek ist plattdeutsch für Pfahlstich.

Der Mastwurf
© IMAGO / Panthermedia
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Der Mastwurf

Knoten mit Geschichte! Der Halbmastwurf zur dynamischen Sicherung des Vorsteigers und der Mastwurf zur Selbstsicherung sind die beiden Klassiker des Alpinkletterns.

Der HMS geht wesentlich auf die Arbeit von DAV-Sicherheitsexperte Pit Schubert zurück. Aus einem Gespräch mit dem Schweizer Bergführer Werner Munter ging der einprägsame Name hervor, im Englischen heißt der Knoten deshalb "Munter Hitch".

Schon gewusst? Den HMS knüpften schon die Phönizier in der Schifffahrt.

Der Prusik
© picture alliance / Westend61
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Der Prusik

Ein weiterer Evergreen auf Hoch- und Klettertour ist der nach seinem Erfinder benannte Prusik-Knoten. Als klassischer Klemmknoten entwickelt zieht er sich unter Belastung zu und lockert bei Entlastung – ideal als Hintersicherung beim Abseilen oder bei der Spaltenbergung.

Schon gewusst? Auch beim Gärtnern ist der Prusik beliebt: Er ist eine ideale Lösung zum Fixieren von wuchernden Pflanzenästen.

Der Sackstich
© Markus Bärlocher/commons.wikimedia.org
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Der Sackstich

Der Sackstich ist ein richtiger Allrounder mit vielen Variationsmöglichkeiten. Ob Tropfen, Ring oder Schlaufe – der Sackstich hält, was er verspricht. Er ist gutmütig in der Kontrolle, verklemmt sich kaum und lässt sich jederzeit sehr gut lösen. Sogar das Verknoten unterschiedlich dicker Seile kann er ab!

Schon gewusst? Im amerikanischen Englisch heißt er European Death Knot, vollkommen zu Unrecht.

Die Affenfaust
© picture-alliance/dpa
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Die Affenfaust

Eine Affenfaust zu knoten, ist nicht gerade leicht. Habt ihr es geschafft, kann sie jedoch sehr nützlich sein: In einigen Klettergebieten wie dem Elbsandstein ersetzt sie Klemmkeile.

Schon gewusst? Das deutsche Bundeskriminalamt stuft eine beschwerte Affenfaust als Totschläger ein – Besitz und Führen verboten!

Der Schmetterlingsknoten
© Mher Hovsepian/commons.wikimedia.org
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Der Schmetterlingsknoten

Der Ballonknoten ist in – zumindest laut DAV! Erst vor kurzem wechselte der Verband seine offizielle Lehrmeinung auf Hochtour. Nicht mehr der formschöne Schmetterlingsknoten gilt als der sicherste Bremsknoten, sondern seine voluminöse und besser einschneidende Alternative.

Der Schleifknoten
© Markus Bärlocher/commons.wikimedia.org
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Der Schleifknoten

Wer schonmal einen Kurs in behelfsmäßiger Bergrettung absolviert oder am Standplatz beide Hände benötigt hat, ist mit dem Schleifknoten bestens vertraut. Er wird überaus erfolgreich zum Blockieren des Seils verwendet, z. B. bei einer HMS-Sicherung.

Schon gewusst? Der Schleifknoten wird unter Belastung geknüpft, d. h., wenn der Kletterer im Seil sitzt.

Der doppelte Spierenstich
© Markus Bärlocher/commons.wikimedia.org
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Der doppelte Spierenstich

Ein optisch ansprechender und sehr nützlicher Knoten ist der Doppelte Spierenstich, denn er ermöglicht das Zusammenknüpfen zweier Seile.

Vor allem die Kletterer erfreuen sich an ihm, haben sie dadurch doch die doppelte Länge zum Abseilen zur Verfügung. Ihre Armkraft müssen sie allerdings zum Lösen aufbringen – das geht nach Belastung zach.

Schon gewusst? Nur gleich starke Seile dürfen mit dieser Methode miteinander verbunden werden!

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