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Durch die Dachstein-Südwand über den Steinerweg
Los geht's zur Südwand des Dachstein! Deutlich zu erkennen sind das schräg in die Wandmitte ziehende Dachl, das Steinerband und die nach links hinauf führende Gipfelschlucht.
Drei Bergsteiger als Schattenriss vor der Wand – eindrucksvoll werden da die Dimensionen klar.
Vor der Querung ins Kar. Für die steilen Altschneefelder zum Einstieg braucht man oft Steigeisen.
Eine kurze Querung zum Beginn des Dachls. Noch liegen die Schwierigkeiten bei III.
Über Plattenschüsse mit kurzen Steilaufschwüngen erreicht man den Dachlgiebel. Trotz der mäßigen Schwierigkeiten ist die Kulisse imposant.
Am Pfeiler: Aufschwünge, Kamine und Absätze wechseln sich ab. Aber Vorsicht: Nicht zu früh ins Bändersystem einsteigen! Die Begehung des Salzburger Bandes ist eine beliebte Variante zum Originalweg.
Das Steinerband vermittelt den Übergang vom Pfeiler zur Gipfelschlucht. Die Passage ist moralisch nicht zu unterschätzen, denn: Der schwierigste Teil kommt erst noch!
Die Unterbrechungsstelle des Steinerbandes ist die Schlüsselstelle (V-). Man überwindet sie mit einem luftigen Spreizschritt.
Gipfelschlucht: Vor uns noch elf Seillängen bis IV .
Noch immer in der Gipfelschlucht, dann und wann rumpelt ein Stein. Vorsichtig bleiben!
Geschafft: Ausstieg am Westgrat, die Kletterei ist zu Ende, nur noch kurz am Grat bis zum Gipfel.
Das mächtige Gipfelkreuz am Dachstein: Seine Spitze ist 3.000 Meter hoch, der Fels allerdings nur 2.995 Meter.
Die Randkluft, bei wenig Schnee mitunter ein Balanceakt.
Über den Hallstätter Gletscher steigt man ein kurzes Stück ab – meist auf gut eingetretener Spur.
Schnell noch eine Schorle an der Seethalerhütte mit Blick zurück in die Wand.
Vor der Seethalerhütte leitet eine Pistenraupsensour direkt unter dem steilen Dirndl hindurch ..
... zur Bergstation der Dachstein-Süwandbahn am Hunerkogel. Erst hier ist die Tour wirklich zu Ende.
















