Die 8 gefährlichsten Berge der Welt: Gipfel mit hohem Risiko
Die Annapurna ist einer der gefährlichsten Berge der Erde. Vor allem ihre gewaltigen Schneeflanken sind berüchtigt: Dort gehen regelmäßig Lawinen ab und haben zahlreiche Expeditionen überrascht. Hinzu kommen komplizierte Routenführungen, häufige Wetterumschwünge und die enorme Höhe. Obwohl deutlich niedriger als die meisten Achttausender, gilt die Annapurna darum als risikoreicher.
Kaum ein Berg ist so ikonisch wie das "Horu". Seine markante Form lockt jedes Jahr Tausende Alpinisten und Schaulustige an. Die Kombination von ausgesetztem Gelände, komplexer Wegfindung und unterschätzten Schwierigkeiten führt immer wieder zu Unfällen. Aufgrund der vielen Besteigungsversuche zählt das Matterhorn zu den unfallträchtigsten Bergen der Welt.
Der höchste Berg der Alpen wirkt auf den ersten Blick zugänglich, zählt jedoch statistisch zu den gefährlichsten Gipfeln weltweit. Besonders auf der Normalroute über den Goûter-Grat stellt das berüchtigte Grand Couloir – auch Todescouloir genannt – ein erhebliches Risiko dar.Weil jedes Jahr Tausende den Berg besteigen wollen, treffen objektive Gefahren auf eine große Zahl von Alpinisten: eine Kombination, die den "König der Alpen" überaus gefährlich macht.
Der höchste Berg Nordamerikas ist berüchtigt für sein extremes Klima. Aufgrund seiner Lage herrschen am Gipfel oft Temperaturen von unter minus 40 Grad, begleitet von starken Winden. Die Höhe wird durch den niedrigen Luftdruck zusätzlich spürbar, sodass viele Alpinisten die Besteigung als ähnlich anstrengend beschreiben wie an Achttausendern. Stürme und Schlechtwetterperioden können Expeditionen tagelang festsetzen.
Der zweithöchste Berg der Erde gilt als der anspruchsvollste Achttausender. Er fordert auf nahezu der gesamten Route schwierige Kletterei in Fels, Eis und Schnee. Gefürchtet ist vor allem der sogenannte Flaschenhals (Bottleneck), eine Passage unter gewaltigen Seracs, die jederzeit abbrechen können. Stürme, eisige Temperaturen und die extreme Steilheit machen den K2 noch immer zu einer der größten Herausforderungen des Höhenbergsteigens.
Seine Nordwand ist legendär. Sie zählt zu den berühmtesten und gefürchtetsten Wänden der Alpinhistorie. Die fast 1800 Meter hohe Mauer ist extrem steil und anfällig für Steinschlag sowie Eisabbrüche. Zahlreiche tödliche Unfälle in den Anfangsjahren brachten ihr den Beinamen Mordwand ein. Heute ist ein objektiv sicherer Durchstieg nur mehr an wenigen Tagen pro Jahr möglich.
Der Cerro Torre ist vergleichsweise niedrig, zählt aber zu den schwierigsten Bergen der Welt. Seine nahezu senkrechten Granitwände werden von einer oft meterdicken Eiskappe gekrönt. Berüchtigt ist zudem das Wetter Patagoniens: Orkanartige Winde und plötzliche Wetterumschwünge lassen nur kurze Zeitfenster für eine Besteigung. Selbst Weltklasse-Kletterer benötigen hier nicht selten mehrere Anläufe.
Der "Schicksalsberg der Deutschen" trägt seinen düsteren Beinamen nicht ohne Grund. Bereits die frühen Expeditionen waren von Katastrophen geprägt: Insbesondere seine gewaltigen Flanken mit mehreren tausend Metern Höhe machen den Nanga Parbat bis heute zu einem ernstzunehmenden Ziel. Seine legendäre Rupalwand zählt zu den höchsten Fels- und Eiswänden der Welt.







