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zurück zu "Bergwacht setzt auf ABS"

ABS

30 Jahre ABS-Lawinenairbag

1989
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1989

Nachdem die Reaktionen bei der Vorstellung des ersten Lawinenairbags 1985 noch zurückhaltend ausgefallen waren, konnte ABS-Chef Peter Aschauer (im Bild) vier Jahre später einen ersten Marketing-Erfolg verbuchen: Der DAV Summit Club rüstet alle teilnehmenden Variantenskifahrer bei den "Ski-Plus Wochen" mit einer Erfindung aus.

Josef Hohenester
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Josef Hohenester

Der "Vater" des Lawinenairbags: Der Oberförster Josef Hohenester.

1989
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1989

Modell "ABS Plus" mit großem "Mono"-Airbag.

1990
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1990

"Das ABS besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit Zündsystem, fest damit verbundenem Luftsack (Ballon), praktischem Bag mit Halterung für Reservepatronen und dem Brust- und Sitzgurt (Typ 011). Das GEsamtgewicht beträgt 2,5 kg. Der Brustgurt ist stufenlos verstellbar, sodaß das ABS sowohl direkt über der Skikleidung wie auch über jedem Rucksack getragen werden kann." Werbetext für den "Avalanche Balloon Secutem" aus dem Jahr 1990.

1990
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1990

1990 wirbt der ABS-Erfinder und Gründer der ABS Peter Aschauer GmbH noch persönlich.

1994
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1994

Schon recht kompakt: Das Modell "Heli" aus dem Jahr 1994.

1995
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1995

Werbemittel aus dem Jahr 1995.

1995
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1995

Das renommierte Eidgenössische Institut für Schnee - und Lawinenforschung wird für umfangreiche Testserien gewonnen. Es folgt eine völlige Umstellung des Systems.

1995
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1995

Die Zeit des Einkammer-Airbags mit einem Volumen von 150 Litern ging 1995 zu Ende.

1996
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1996

Mit dem "Twinbag" präsentierte ABS ein neues System, das auf zwei seitlich angebrachten, beweglichen Airbags basierte. Die Neuerung sorgte für ein besseres Verhältnis von Volumen und Auftriebsfläche und unerreichtem dynamischen Auftrieb. Gleichzeitig konnte das Gewicht um gut 1 Kilogramm reduziert werden.

1996
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1996

Die neuen Zweikammer-Rucksäcke mit den Modellnamen "Spindrift" und "Glissad" wurden von Vaude entwickelt und gebaut.

1998
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1998

Deuter übernimmt die Fortentwicklung der ABS-Rucksäcke und verhilft dem System zu einem weiteren Durchbruch. Die Rucksäcke waren außerordentlich praxisorientiert, mit hohem Tragekomfort. Das Angebot wurde erweitert, so dass von Bags für die Variantenfahrer bis zum Tourenfahrer mit 50 Litern Packvolumen für jeden Einsatzbereich ein geeigneter Rucksack zur Verfügung stand.

2001
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2001

Werbeanzeige aus dem Jahr 2001.

2002
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2002

Dynafit übernimmt den Vertrieb der ABS-Rucksäcke weltweit.

2003
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2003

2003 wurde ein spezieller Freeride-Rucksack entwickelt. Das Modell war stark gewichtsreduziert und hatte durch eine neuartige Hüftgurtkonstruktion mit Neoprenflossen eine sehr enge Körperverbindung.

2008
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2008

Die "Vario-Line" kommt auf den Markt. Das zweiteilige System besteht aus der ABS "Base-Unit" mit dem integrierten ABS "Twin Airbag System" und den Zip-Ons (Packsäcke von diversen Herstellern) in verschiedenen Größen.

2009
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2009

Mit der "Wireless Activation", der funkgesteuerten Fernauslösung wird gemeinschaftliches Skifahren noch sicherer. So kann beispielsweise im Notfall einer aus der Gruppe die Airbags der anderen auslösen.

2010
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2010

Erstmals können Rucksäcke mit der immens leichten Carbonpatrone ausgestattet werden, die eine Gewichtsersparnis von knapp 50% bietet.

2012
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2012

Die Vario Base-Unit kann jetzt auch mit einem zertifizierten Rückenprotektor ausgestattet werden. Der Rücken der "Vario Base-Unit Protector Compatible" kann abgenommen und an dessen Stelle ein Softprotektor per Klettverschluss sicher integriert werden.

Die Firma
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Die Firma

ABS-Produktionsstätte in Gottfrieding. Hier werden derzeit jährlich gut 50.000 Systeme gefertigt und verbaut.

Funktionsweise
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Funktionsweise

Phase 1: Lawinenabriss Das ABS-System ist immer funktionsfähig. Kein Auf- und Entladen. Einfache, schnelle und zuverlässige Auslösung. Möglichkeit der Fernauslösung durch andere Personen. Freie Sicht und uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die ausgelösten Airbags behindern nicht bei Flucht- oder Ausweichmanövern. Phase 2: Lawinenabsturz Die Füllung der Gaspatrone bläst die Airbags auch bei hohem Schneedruck und kalten Temperaturen auf. Evtl. Beschädigungen eines ABS-Twinbags bedeuten keinen Totalausfall des Systems. Die beidseitige Anbringung der Twinbags stabilisiert den Körper und reduziert die gefährliche Rotation in der Lawine. Keine Schneeansammlung zwischen Kopf und Airbag. Phase 3: Lawinenauslauf Die Twinbags bilden mit dem Körper eine maximale Gleitfläche, die ein Einsinken in die Lawine verhindert und im Auslaufbereich ein Mitfl ießen mit der Lawine ermöglicht. Die seitliche Anbringung der Airbags nahe am Körpermittelpunkt begünstigt eine horizontale Lage. Die Gefahr des ...

Auslösesequenz
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Auslösesequenz

In drei Sekunden haben sich beide Airbags komplett mit Gas gefüllt.

2012
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2012

Kann zu Recht stolz auf seine Erfindung sein: Der 70-jährige Peter Aschauer mit einem "seiner" Rucksäcke.

2015
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2015

Die aktuelle Kollektion Winter 2014/15.

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