George Everest: Vom jungen Kadetten zum führenden Vermessungsingenieur Britisch-Indiens@(zwischenHeadlineTag)>
Im Alter von 16 Jahren kam Everest als junger Kadett in die britische Kronkolonie Indien, die für ihn zur zweiten Heimat wurde. Aufgrund seiner mathematischen Fähigkeiten wurde er schon bald im Vermessungswesen eingesetzt, wo er als Geodät schnell eine herausragende Karriere machen sollte.
Mit nur 16 Jahren kam George Everest als Kadett in die britische Kolonie Indien, ein Schritt, der sein Leben bestimmen sollte. Seine außergewöhnlichen mathematischen Fähigkeiten machten ihn schon früh für das Vermessungswesen wertvoll. Schnell entwickelte sich Everest zum bedeutendsten Geodäten seiner Zeit.
1818 wurde er zum Assistenten von William Lambton berufen, dem Leiter der gewaltigen „Großen Trigonometrischen Vermessung Indiens“. Dieses Projekt hatte das Ziel, den gesamten indischen Subkontinent mit nie dagewesener Präzision zu kartieren. Nach Lambtons Tod im Jahr 1823 übernahm Everest die Leitung des Mammutprojekts und führte es über Jahrzehnte zum Erfolg.
Ehrungen, Adelstitel und ein Name, der in die Geschichte eingeht@(zwischenHeadlineTag)>
Für seine Leistungen als Surveyor General of India erhielt Everest höchste Auszeichnungen. Fünf Jahre vor seinem Tod wurde er sogar in den Adelsstand erhoben. Doch seine größte und bis heute bekannteste Ehrung verdankt er einem seiner Nachfolger: Andrew Scott Waugh.
Waugh schlug der Royal Geographical Society im Jahr 1856 vor, den bis dahin als "Peak XV" bezeichneten Himalaya-Gipfel "Mount Everest" zu nennen – als "ewiges Andenken an den Meister der präzisen geographischen Forschung". Der Vorschlag wurde angenommen, auch zur Freude des Namenspatrons selbst.
Als der Gipfel im 19. Jahrhundert erstmals vermessen wurde, gingen die britischen Vermesser von einer Höhe von 8840 Metern aus. Heute gilt offiziell eine Höhe von 8848 Metern. Je nach Messmethode variieren die Angaben leicht. Sicher ist: Der höchste Berg der Erde trägt seit 1865 den Namen eines Mannes, der ihn nie betreten und nie gesehen hat, aber dennoch für immer mit ihm verbunden bleibt.
Hier erfahrt ihr alles über Triumphe und Tragödien am höchsten Berg der Erde:


















2 Kommentare
Kommentar schreibenEverest gehört auch zu den Kolonialherren. Für mich gehört der Gipfel längst umbenannt! Diese Welt hat mehr verdient als Kolonialismus!
Der Mount Everest ist nicht der größte Berg der Welt!