In 19 Tagen durch die Wand@(zwischenHeadlineTag)>
Am 27. Dezember 2014 begannen Caldwell und Jorgeson ihr Werk am El Capitan. 19 Tage lang arbeiteten sich die beiden Spitzenkletterer die "Dawn Wall" hinauf, um ihren Traum von der ersten freien Begehung der als "unmöglich" geltenden Route endlich wahr werden zu lassen. Am 14. Januar 2015 erreichten die beiden schließlich den Gipfel des riesigen Fels-Monolithen El Capitan.
32 Seillängen an der fast 1000 Meter hohen Granitwand mit messerscharfem Gestein lagen hinter den beiden. Jorgensen und Caldwells Route weißt durchweg hohe Schwierigkeitsgrade auf, individuelle Seillängen werden mit einer Schwierigkeit bis zu 5.14d (UIAA: X+) bewertet. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, etwas zu vollenden, dem man sich jahrelang mit Haut und Haar verschrieben hat", sagte Kevin Jorgeson nach dem Triumph.
Hier haben wir zahlreiche Bilder des Projekts für euch gesammelt:
Eine neue Dimension des Freikletterns@(zwischenHeadlineTag)>
Auch Alexander Huber gratulierte aus der Ferne. Gegenüber Stefan Nestlers Blog sagte er: "Die Route ist mit Sicherheit die schwierigste alpine Felsroute weltweit. In dieser Hinsicht gibt’s nur eines zu sagen: Hut ab, großartige Leistung!"
Und Ueli Steck würdigte die Begehung in einem Interview mit der Online-Ausgabe der Basler Zeitung gar als "neue Dimension des Freikletterns."
Die Begehung geriet auch zum Medienspektakel. Die Netzgemeinde war bei der Pionier-Leistung der Kletterer live dabei. Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson mögen sich dem Geist der großen Yosemite-Pioniere aus den 1950er und 60er-Jahren verpflichtet fühlen, in Sachen Social Media posteten sie den Stand der Dinge mit Text, Bild und Video via Facebook, Twitter und Co. in die Welt.
In Deutschland berichteten neben "Bild", "FAZ" und "Spiegel" auch die "Tagesthemen" und die "Heute"-Nachrichten. Der prominenteste Gratulant kam aus dem Weißen Haus. Sein Name: Barack Obama.






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