Wechselnde Temperaturen, kürzere Tage, Schnee in höheren Lagen – mit dem fortschreitenden Jahr müssen Wandertour und Ausrüstung den Verhältnissen angepasst werden. So ist man gut vorbereitet und sicher in den Bergen unterwegs:
1. Tipp: Kürzere Tage berücksichtigen@(zwischenHeadlineTag)>
Während man im Juli noch um neun Uhr abends die Aussicht genießen kann, geht Ende September schon zwei Stunden früher die Sonne unter. Kürzere Touren senken das Risiko, sich im Dun-keln zu verlaufen oder zu verletzten. Außerdem wird es nachts sehr schnell kalt. Deshalb: Frühzeitig starten und eher kürzere Touren planen, um nicht in die Dunkelheit zu geraten.?Zudem wird es im Herbst nach Sonnenuntergang schnell kalt. Der Herbst ist eine sensible Phase für viele Arten. Deshalb besonders Rücksicht nehmen und nicht in der Dämmerung unterwegs sein.
Wichtig: Schafft mein seine Tourenplanung nicht einzuhalten, besser die Tour abbrechen und umdrehen, als in die Dunkelheit zu geraten.
2. Tipp: Warme Kleidung und passende Ausrüstung@(zwischenHeadlineTag)>
Auch auf Tagestouren sollte zusätzliche Kleidung eingepackt werden. Eine weitere warme Schicht, beispielsweise eine Fleecejacke, gehört ebenso in den Rucksack wie eine Mütze. Auch ein Ersatz-Shirt schadet nicht: Bei Nässe und starkem Wind kühlt man deutlich schneller aus. Sonnseitige Touren sind im Herbst angenehmer. Auf Nordseiten und in höheren Lagen kann schon mal Schnee liegen. Tipp: Mit dem Zwiebelprinzip kann man gut auf unterschiedliche Temperaturen, Wind und Wetter reagieren.
In schattigen?Bereichen und Waldstücken sind Wege wegen Laub oder Bodenfeuchtigkeit oft nass und rutschig. Stabile hohe Schuhe verringern die Gefahr des Umknickens und erleichtern das Treten von Stufen in Schneefeldern. Je nach Tour sogar Grödel, Steigeisen, Stöcke oder einen Pickel einpacken. Ergänzend zur normalen Wanderausrüstung wie Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Set,?Biwaksack/Rettungsdecke und Proviant, gehören im Herbst auch?Handschuhe, Mütze, Stirnlampe und Ersatzakku (Powerbank) mit in den Rucksack.
3. Tipp: Veränderte Wegverhältnisse@(zwischenHeadlineTag)>
In schattigen Bereichen sind Wege oftmals nass und rutschig, auch wenn der Boden "um's Eck" warm und trocken ist. Besondere Vorsicht beim Gehen in schattigen Bereichen ist daher wichtig – und natürlich gutes Schuhwerk.
Außerdem findet man in höheren Lagen vermehrt Schnee und vereiste Stellen. Wer hoch hinaus will, sollte die entsprechende Ausrüstung dabei haben (Gamaschen, evtl. Grödel bzw. Steigeisen) und über Bergerfahrung verfügen.
4. Tipp: Verhältnisse checken@(zwischenHeadlineTag)>
Große Temperaturunterschiede zwischen Tal und Berg gibt es in allen Jahreszeiten. Im Herbst herrscht oben aber oftmals schon Winter, während man unten noch im T-Shirt wandern kann. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Wetterbericht sowohl im Vorfeld der Tour und vor dem Start zu überprüfen.
Das Bergwetter liefert den täglichen Wetterbericht im Alpenraum. Dieser lässt sich nach Ort und Region filtern und zeigt den Trend für die nächsten Tage an. Zusätzlich bietet der Bergbericht einen guten Überblick über das Wetter im Alpenraum für das kommende Wochenende.
5. Tipp: Wetter und Bedingungen@(zwischenHeadlineTag)>
Im Herbst gibt es eine deutlich geringere Gewitterneigung in den Bergen. Dafür können zwischen Sonnen- und Schattenseiten erhebliche Temperaturunterschiede herrschen. Inversionswetterlage sorgen oft für Sonne am Berg und Nebel im Tal. Das sieht von oben großartig aus. Wenn man aber durch den Nebel wieder ins Tal steigt, muss man mit kalten Temperaturen, Nässe und Rutschgefahr rechnen.
6. Tipp: Darauf beim Hüttenbesuch achten@(zwischenHeadlineTag)>
Hütten in mittleren Höhenlagen haben oft bis Mitte Oktober oder sogar länger geöffnet. Hütten im Hochgebirge schließen bereits Mitte September. Genaue Öffnungszeiten können aber nach Wetter spontan abweichen. Im Zweifel vor Beginn der Tour telefonisch bei den Wirtsleuten?erkundigen.




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