Der K2 gilt als der schwierigste 8000er. Schon viele Bergsteiger haben den Versuch, den zweithöchsten Berg der Welt zu besteigen, mit dem Leben bezahlt. Doch eine solche Katastrophe wie am vergangenen Wochenende hat sich auch an diesem gefürchteten Berg noch nie abgespielt: elf Menschen starben innerhalb weniger Stunden.
Eine Eislawine hatte den Alpinisten aus mehreren Ländernam vergangenen Freitag auf rund 8200 Metern Höhe den Rückweg abgeschnitten. Einen Tag später hatte eine zweite Lawine mehrere Bergsteiger mitgerissen, während sie nach Möglichkeiten für den Abstieg suchten.
Confortola ausgeflogen
Bis zuletzt musste man befürchten, dass ein 12. Todesopfer dazukommen könnte: Der Italiener Marco Confortola war in großer Höhe mehrere Tage auf sich alleine gestellt. Am Dienstag hatte Confortola ein etwa 5800 Metern Höhe gelegenes Basislager erreicht, schlechtes Wetter hatte eine Hubschrauberrettung aber verhindert.
Am Mittwoch jedoch gelang es, Confortola mit einem Militärhubschrauber auszufliegen, sagte der Sprecher der italienischen Botschaft in Pakistan. Confortola, der schwere Erfrierungen erlitt, soll in die Stadt Skardu geflogen und dort medizinisch untersucht. Drauf sei geplant, ihn mit dem ersten verfügbaren Flug in die pakistanische Hauptstadt Islamabad reisen.
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