Eiskletterunfall in der Nordwand des Lüsener Fernerkogel: Das ist passiert@(zwischenHeadlineTag)>
Ein 29 Jahre alter Franzose und seine 25 Jahre alte Seilpartnerin aus Deutschland waren in die kombinierte Nordwand (WI IV+, M6) des Fernerkogel eingestiegen. Der Mann befand sich laut Polizeibericht gerade im Vorstieg der dritten Seillänge, als ihm etwa 25 Meter über dem letzten Standplatz ein Stein oder Eisbrocken ausbrach. Infolge stürzte er ins Seil, durch das sein Sturz gebremst wurde.
Während der gestürzte Vorsteiger keine Verletzungen erlitt, wurde die unter ihm stehende Alpinistin von dem ausgebrochenen Stein- oder Eisbrocken am Kopf getroffen. Trotz Kletterhelm erlitt sie Verletzungen unbestimmten Grades und konnte die Tour nicht mehr fortsetzen. Deshalb setzten die beiden einen Notruf ab.
Da eine Bergung durch den alarmierten Notarzthubschrauber wegen der widrigen Verhältnisse (Steilheit und Wind) nicht möglich war, wurde ein Flugretter bei der Seilschaft abgesetzt. Mit dessen Unterstützung konnten die Kletterer bis zum Wandfuß abgeseilt werden, wo sie vom Notarzthubschrauber geborgen werden konnten.
Über die Lüsener-Fernerkogel-Nordwand@(zwischenHeadlineTag)>
Die von Simon Messner und Philipp Brugger erstbegangene Mixed-Route in der Nordwand des 3298 m hohen Bergs ist nur etwas für erfahrene Alpinisten. Überhänge, Risse, Platten, Rinnen und das finale auf dem Nordgrat machen die Tour zum abwechslungsreichen, aber tagesfüllenden Programm. Insgesamt müssen 1800 Hm überwunden werden.

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