Lawinenunfall an der Tuferspitze (3097 m)@(zwischenHeadlineTag)>
Wie mehrere Südtiroler Medien übereinstimmend berichten, wurden am Flimjoch unterhalb der Tuferspitze (Ultental) vier Personen in der Abfahrt von einer Lawine überrascht. Ein Skitourengeher wurde teilverschüttet, eine weitere Tourengeherin wurde vollständig begraben.
Den beiden verbliebenen Gruppenmitgliedern gelang es, beide Verschütteten aus den Schneemassen zu befreien. Der alarmierte Notarzthubschrauber flog die Geretteten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus nach Meran. Für den Unfalltag war für das betroffene Gebiet und die Höhe Gefahrenstufe 2 ausgegeben.
Die Tuferspitze gilt als mittelschwerer Skitourenklassiker im hinteren Ultental. Der südseitige Anstieg über 1300 Höhenmeter ist besonders im Frühjahr ein beliebtes Ziel. Der letzte steile Abschnitt zum Flimjoch ist häufig lawinengefährdet.
Lawinenunfall in der Ortlergruppe@(zwischenHeadlineTag)>
Am gleichen Tag hatte sich in der Ortlergruppe ein ähnlicher Vorfall ereignet: Auf der Ortler-Südseite im Pejo-Tal wurde eine sechsköpfige Skitourengruppe am Monte Vioz (3545 m) von einer Lawine überrascht. Drei Personen wurden verschüttet, eine von ihnen erlitt schwere Verletzungen. Die Bergrettung konnte alle Verschütteten lebend bergen und ins Krankenhaus von Cles ausfliegen. Die unverletzten Mitglieder der Gruppe wurden von den Rettern ins Tal begleitet.
Für die Ortlergruppe war für den Unfalltag Gefahrenstufe 3 oberhalb von 2200 Metern ausgegeben. 1250 Höhenmeter und 8 Kilometer müssen ab der Hütte noch zurückgelegt werden. Der Monte Vioz wird meist vom Rifugio Cesare Branca über den Ghiacciaio dei Forni, den zweitgrößten Gletscher Italiens, bestiegen. Der Sommernormalweg führt vom südlich gelegenen Rifugio Vioz (3535 m), einer der höchsten Ostalpenhütten, in 20 Minuten zum Gipfel.


0 Kommentare
Kommentar schreiben