Drei Einsätze in zwei Tagen – fünf Menschen gerettet @(zwischenHeadlineTag)>
Den Auftakt machte am Maifeiertag ein Duo, das vom Schrecksee über den Jubiläumsweg Richtung Willersalpe unterwegs war. Unterhalb des Kugelhorns stoppte ein steiles Schneefeld ihren Weg – es ging weder vor noch zurück. Zwei Bergretter wurden mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 eingeflogen, sicherten die Wanderer und brachten sie per Winde sicher ins Tal.
Am darauffolgenden Brückentag meldeten sich zwei junge Frauen vom gleichen Höhenweg – dieses Mal in Gegenrichtung. Der Versuch, eine schneefreie Alternative zu finden, führte sie in wegloses Gelände. Auch hier war der Rückweg nicht mehr möglich, die Bergwacht zog erneut mit dem Rettungshelikopter aus und brachte beide sicher nach Hinterstein.
Am späteren Nachmittag dann der dritte Notruf: Eine Dreiergruppe war im Bereich des Himmeleck unterwegs, als ein Teilnehmer auf einem Schneefeld ausrutschte. Er kam im darunterliegenden Steilgelände zum Liegen – mit viel Glück nahezu unverletzt, aber körperlich und psychisch am Ende. Wieder half die Bergwacht gemeinsam mit einem Notarzt, der per Winde abgesetzt wurde. Der Betroffene wurde zur Kontrolle in die Klinik gebracht, seine Begleiter konnten den Abstieg eigenständig fortsetzen.
Bergwacht appelliert: Altschnee in den Hochlagen@(zwischenHeadlineTag)>
Die Bergwacht appelliert eindringlich an alle Wanderer und Bergsteiger, sich vor Touren über aktuelle Verhältnisse zu informieren. Oberhalb von etwa 1600 bis 1800 Metern sind vielerorts noch Altschneefelder vorhanden – besonders auf Nordseiten liegt teilweise noch eine geschlossene Schneedecke. Selbst beliebte Ziele wie der Schrecksee liegen derzeit noch unter Schnee verborgen.
"Wer sich in Altschneefeldern unsicher fühlt, sollte Touren in höheren Lagen besser noch ein paar Wochen aufschieben", so der klare Rat der Retter.




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