Negativrekord auf der Zugspitze: So wenig Schnee wie zuletzt 1940@(zwischenHeadlineTag)>
Zwischen November und April fielen lediglich 264 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, dem sei übersetzt: das ist sehr, sehr wenig. Auf der Zugspitze etwa war im zuletzt im Jahr 1940 so wenig Schnee gemessen worden. Damit wird das Winterhalbjahr zu einem der niederschlagsärmsten der vergangenen zehn Jahre. Auch nicht der vergleichsweise feuchte Januar hatte dies noch ausgleichen können.
Diese Zahlen veröffentlichte vor wenigen Tagen das Bayerische Landesamt für Umweltschutz (LfU) mit Berufung auf die Stationsdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Niederschlagssumme für die Wintermonate 2024/25 bilanziert etwa sechs Prozent weniger als im langjährigen Mittel der Jahre 1971 bis 2000. Während im nördlichen Bayern vor allem der März negativ ins Gewicht fiel, war es am Alpenrand der April.
Zeitweilig nur 11 Zentimeter Schnee auf der Zugspitze@(zwischenHeadlineTag)>
Statt der ebenso erwarteten wie erhofften Auffüllung der Grundwasserspeicher durch Schmelzwasser und Niederschlag kam es zu Trockenperioden von bis zu 24 Tagen. Das macht sich auch in den Städten bemerkbar: München etwa hatte lediglich sechs Tage, an denen eine "Schneedecke" von mindestens einem Zentimeter gemessen werden konnte. Im Vergleich: Auf der Zugspitze auf knapp 3000 Metern lagen zeitweilig nur elf Zentimeter!
Und auch die mittlere Schneehöhe auf Bayerns höchstem Berg lag zwischen November und April bei lediglich 106 Zentimetern. Zuletzt war laut erfassten Daten der Winter des Jahres 1940 so schneearm ausgefallen. Eine beunruhigende Erkenntnis, die nichts Gutes für den (Berg)Sommer erahnen lässt.


2 Kommentare
Kommentar schreibenDer Übergang über den Gletscher / Randkluft wird vermutlich noch früher noch schwerer, weil die Kluft früher aufgeht.
Mancherorts kommt es zu vermehrtem Steinschlag, wenn keine helle schützende Schicht Sonnenstrahlen abhält.
Und die Wasserversorgung von Allem, was von Schmelzwasser abhängt, wird zum Problem.
Kann mir jemand erklären, was die Auswirkungen auf den "Bergsommer" sein sollen?