25. Mai 2025 | Aufsehenerregendes Video vom Gipfelgrat@(zwischenHeadlineTag)>
Die Gipfelwelle am Mount Everest flaut nach dem hektischen Andrang der vergangenen Tage bereits ab. Nachdem mehrere Expeditionsteam wieder in niedrigeren Camps bzw. dem Basislager angekommen waren, zirkulieren nun zahlreiche Videos in den sozialen Medien. Besonders viel Aufsehen erregen Aufnahmen des Rekordtags, an dem 135 Kunden mit ihren Guides den Gipfel erreicht hatten.
Die kurzen Filmschnippsel zeigen wartende Bergsteiger am Gipfelgrat, die sich offenkundig in der Todeszone weder vor- noch zurückbewegen können. Mit über 400 ausgestellten Genehmigungen und Hunderten von Sherpas, die die Gäste begleiteten, erlebte der Berg in der Tat wohl eine der geschäftigsten Saisons aller Zeiten.
20. Mai 2025 | 135 Bergsteiger erreichen an einem Tag Gipfel des Mount Everest!@(zwischenHeadlineTag)>
Am gestrigen Montag (19. Mai 2025) haben laut nepalesischem Tourismusministerium sage und schreibe 135 Menschen den Gipfel des Mount Everest erreicht. Und das sind noch längst nicht alle: In den kommenden Tagen werden zahlreiche weitere Teams am höchsten Punkt der Erde erwartet. Insgesamt haben heuer bereits über 200 Menschen den Gipfel erreicht, darunter die erste blinde Frau.
Für die nächsten Tage werden jedoch starke Winde und Sturmböen erwartet, die viele Expeditionen in den Hochlagern zum zwischenzeitlichen Rückzug zwingen könnten. Darunter auch Furtenbachs Xenon-Team, das sich laut letztem Bericht bereits in Lager 3 aufhält und am 21. Mai einen Gipfelversuch unternehmen will. Insgesamt hat das Team nur sieben Tage für die gesamte Expedition eingeplant.
Mit Hufen scharren auch die beiden Speedbergsteiger Tyler Andrews und Karl Egloff, die auf das Abflauen der Gipfelwelle warten – Andrews im Everest-Basecamp, Egloff im Bergsteigerdorf Lukla.
19. Mai 2025 | Vierter Toter vermeldet, Kenton Cool erreicht Gipfel zum 19. Mal@(zwischenHeadlineTag)>
Freud und Leid liegen wohl selten so nahe beieinander wie am höchsten Berg der Erde. Während der Brite Kenton Cool seinen 19. Gipfelerfolg am Mount Everest feiern konnte, wurde der zweite Tote der Saison unter ausländischen Bergsteigern am Everest vermeldet. Vergangene Woche war ein 45 Jahre alter Philippine am Berg ums Leben gekommen (siehe unten). Nun ist ein zweiter Todesfall hinzugekommen: Subrata Ghosh aus Westbengalen (Indien) war kurz unterhalb des Hillary Step verstorben, teilte die Himalayan Times mit. Zuvor hatte er noch gegen 14 Uhr mit seinem Guide den Gipfel erreicht.
Auf dem Weg nach unten kämpfte er jedoch mit Erschöpfung und Symptomen der Höhenkrankheit. Laut Bergführer Tamang weigerte sich Ghosh schließlich, weiter abzusteigen. Die Bergung und Überführung der Leiche ins Basislager sind laut Informationen von ExplorersWeb in die Wege geleitet.
16. Mai 2025 | Erster Toter der Saison am Mount Everest@(zwischenHeadlineTag)>
Der aus Nepal stammende Expeditionsanbieter Snowy Horizon Treks hat den Tod eines Kunden vermeldet. Der 45 Jahre alte Philippine Philipp Santiago II. starb am 14. Mai in Lager 4 bei den Vorbereitungen für seinen Gipfelversuch. Als wahrscheinliche Ursache benennt der Anbieter Höhenkrankheit.
Wie vom nepalesischen Tourismusministerium bekanntgegeben wurde, handelt es sich bei dem Toten offenkundig nicht um den ersten der Saison. Zwei Einheimische seien vor kurzem bereits im Krankenhaus in Kathmandu verstorben, nachdem sie aus unbekannten Gründen evakuiert werden mussten. Beide Männer waren für Expeditionsunternehmen tätig.
Dem vorangegangen war am vergangenen Freitag (9. Mai 2025) der erste Gipfelerfolg der Saison durch das Fixseil-Team von 8K Expeditions. Das darauf folgende kurze Schönwetterfenster hatte mehreren Teams von Nord- und Südseite am Sonntag einen Gipfelmoment ermöglicht. Unter den Ersten auf 8848 Metern befand sich u. a. der Brite Mitchell Hutchcraft, der in einem anspruchsvollen Triathlon zum Berg gelangt war.
Todesfall am Kangchendzönga @(zwischenHeadlineTag)>
Unterdessen vermeldete die "Himalayan Times" einen weiteren Todesfall vom Kangchendzönga. Dort ist eine 63-jährige Frau aus Frankreich auf einer Höhe von 7800 Metern verstorben. Auch hier gilt die Höhenkrankheit als wahrscheinliche Ursache. Eine weitere höhenkranke Person konnte gerettet werden.

