Einsätze an der Zugspitze: Bergwacht bei widrigen Bedingungen gefordert@(zwischenHeadlineTag)>
Am vergangenen Freitag ging gegen 18 Uhr der Notruf von der Zugspitze ein. Fünf Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt "in der unteren Hälfte des Höllental-Klettersteigs" und waren dort blockiert. Trotz Schnee und Eis in der Ferrata sowie einer zunehmenden Wetterverschlechterun war die Gruppe weiter aufgestiegen, bis es schließlich weder vor noch zurück ging.
Der alarmierte Hubschrauber RK2 konnte im ersten Anflug zwei Einsatzkräfte trotz des schlechten Wetters, tiefhängender Wolken und Niederschlag am "Bergl" auf Höhe des Höllentalferners absetzen. In einem zweiten Anlauf konnten zwei weitere Retter hinaufgebracht werden, danach verschlechterte sich die Witterung derart, dass keine weiteren Flüge mehr möglich waren.
Laut offiziellem Einsatzbericht konnte der Fußtrupp am Gletscher während des Aufstiegs die Blockierten nicht finden, die Gruppe befand sich in einem höhergelegenen Abschnitt des Klettersteigs. Auf dieser Grundlage wurde umgeplant und eine vom Gipfel kommende Rettung beschlossen, weshalb mehrere Einsatzkräfte mit der Bergbahn zur Zugspitze aufbrachen. Gegen 21 Uhr erreichten die Retter die entkräfteten Bergsteiger unweit der Irmerscharte, mittlerweile bei Schneesturm und klirrender Kälte.
Per Winde und Statikseilen konnten die leicht unterkühlten Personen sicher zum Gipfel begleitet werden, wo sie mit Wärmewesten versorgt wurden. Um 22 Uhr befanden sich Blockierte wie Einsatzkräfte allesamt auf der Zugspitze und konnten mit der Bahn sicher zurück ins Tal fahren. Gegen Mitternacht war der Einsatz für die 17 Retter beendet.
Appell der Bergwacht@(zwischenHeadlineTag)>
Die Bergwacht weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in höheren Lagen immer noch deutliche Schneemengen anzutreffen sind, die sehr gute alpine Kenntnisse sowie entsprechende Ausrüstung erfordern.



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