Bergunfall am Großglockner: Faustgroßer Griff ausgebrochen@(zwischenHeadlineTag)>
Eine polnische Dreierseilschaft mit laut Polizeibericht "gleichwertigem Ausbildungsstand" befand sich zum Unfallzeitpunkt im Aufstieg über den Stüdlgrat. Die Männer im Alter von 43, 40 und 26 Jahren kletterten bereits im oberen Drittel der Route, als dem Vorsteiger gegen 15:55 Uhr ein etwa faustgroßer Griff ausbrach und er daraufhin den Halt verlor.
Der 43-Jährige stürzte etwa zwei Meter ins Seil und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Seine Begleiter setzten umgehend die Rettungskette in Gang, woraufhin die Bergrettung per Hubschrauber ausrückte, den Verunfallten mittels Tau barg und zum Zwischenlandeplatz an der Stüdlhütte flog. Nach der dortigen Erstversorgung wurde der Verletzte ins Krankenhaus Lienz geflogen. Seine unverletzten Tourenpartner wurden von der Bergrettung im Tal abgesetzt.
Über den Stüdlgrat auf den Großglockner@(zwischenHeadlineTag)>
Der Stüdlgrat auf den Großglockner (3798 m) ist eine hochalpine Kletterei im III. Schwierigkeitsgrad. Sowohl im Aufstieg wie im Abstieg geht man zudem über Eis und Gletscher, sodass der Alpinist als Ganzes gefordert ist. Die Tour sollte besonders zeitlich nicht unterschätzt werden! An der Stüdlhütte findet man eine sehr informative und hilfreiche Infotafel, die konkrete Zeitangaben vorgibt. Wer am Grat (oder davor) merkt, dass man diese nicht einhalten kann: Umkehren.


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