Auf Schneefeld ausgerutscht: Bergsteigerin am Hochkönig verletzt@(zwischenHeadlineTag)>
Die beiden laut Polizei gut ausgerüsteten Bergsteigerinnen im Alter von 30 und 33 Jahren waren am Morgen vom Arthurhaus zum Hochkönig aufgebrochen. Ihr Ziel war das am Gipfel gelegene Matrashaus, das sie über das Birgkar erreichen wollten. Gegen 11 Uhr querten sie auf einer Höhe von ca. 2100 Metern ein Altschneefeld, als eine der Frauen ausrutschte.
Die 33-Jährige stürzte etwa 30 Meter im felsdurchsetzten Gelände ab, wobei sie Verletzungen unbestimmten Grades erlitt. Ihre Begleiterin alarmierte umgehend die Rettungskräfte, die die Verunfallte nach der Erstversorgung ins Klinikum Schwarzach brachte. Ihre 30-jährige Begleiterin blieb unverletzt und konnte selbstständig ins Tal absteigen.
In hochalpinen Lagen müssen Wanderer und Bergsteiger noch immer mit Altschneefelder rechnen. Es ist deshalb derzeit noch sinnvoll, entsprechende Ausrüstung (wie Grödel) im Rucksack mitzuführen.
Durch das Birgkar auf den Hochkönig (2941 m)@(zwischenHeadlineTag)>
Der Anstieg über das Birgkar auf den Hochkönig ist eine anspruchsvolle und hochalpine Angelegenheit, dort bewegt man sich fast durchgehend im steinschlaggefährdeten Absturzgelände. "Das Birgkar ist ein alpiner Steig im Schrofengelände. Schotterbedeckte Felsplatten, auch im August oft noch steile Schneefelder, und große Steinschlaggefahr machen das Birgkar zum gefährlichsten Anstieg auf den Hochkönig. Fast die ganze Strecke befindet man sich im Absturzgelände, deshalb ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich", schreibt der Wirt des Matrashaus' auf seiner Webseite.
Dort findet sich auch die deutliche Warnung: "Ich rate grundsätzlich von einer Begehung des Birgkars ab!" Das Birgkar ist kein gesicherterter Klettersteig, ein Steinschlaghelm ist allerdings Pflicht! Ein alternativer, leichterer und landschaftlicher ebenso schöner Anstieg führt vom Arthurhaus zum Gipfel und retour.


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