Fall in Rinne

Vorarlberg: 54-Jähriger stürzt vor Wandergruppe in den Tod

Ein 54-jähriger Wanderer ist am 18. Juli 2025 bei einer Tour unweit des Zimbajoch tödlich verunglückt. Vor den Augen seiner Begleiter stolperte er und stürzte rund 100 Meter eine Rinne hinab.

Vorarlberg: 54-Jähriger stürzt vor Wandergruppe in den Tod
© IMAGO / Zoonar

Für Wanderer kommt nach Absturz jede Hilfe zu spät

Laut Polizeiangaben stolperte der Mann beim Abstieg vom Zimbajoch und stürzte rund 80 bis 100 Meter durch eine Felsrinne. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Polizeihubschrauber brachte den Verunglückten sowie seine Begleiter ins Tal.

Erst vor rund einem Monat war es am Zimbajoch zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Ein 50-Jähriger hatte auf rutschigem Untergrund den Halt verloren und war über einen steilen Grashang in eine Felsrinne gestürzt.

Überschreitung des Zimbajochs

Die Wanderung über die Sarotla Hütte zum Zimbajoch und weiter ins Nachbartal ist eine beliebte Überschreitung im Rätikon unweit der als "Montafoner Matterhorns" bekannten Zimba (2643 m). Die offiziellen und als mittelschwer deklarierten Wanderwege sind durchgehend markiert, Trittsicherheit ist für einige Passagen jedoch zwingend notwendig. Vor allem der Aufstieg zum Zimbajoch ist von beiden Seiten sehr steil und stellenweise drahtseilversichert.

Text von Thomas Harrer