Fels ausgebrochen: Kletterin ohne Zwischensicherung abgestürzt@(zwischenHeadlineTag)>
Die 30-Jährige befand sich zum Unfallzeitpunkt im Klettergarten Wildangerwand am Totenkirchl, wo sie gemeinsam mit sieben weiteren Personen einen Klettergrundkurs absolvierte. Gegen 14:10 Uhr beging die Deutsche gesichert die Route "Goinger Wandl", in der sich der Unfall ereignete.
Etwa sechs bis acht Meter über dem Standplatz verlor die Kletterin aufgrund eines ausgebrochenen Felsbrockens noch vor der ersten Zwischensicherung den Halt und stürzte bis zum Boden ab. Dort wurde sie von dem abgebrochenen Gesteinsstück getroffen. Laut Polizeibericht leistete eine zufällig anwesende Gebirgsjägergruppe der deutschen Bundeswehr umgehend Erste Hilfe.
Die Schwerstverletzte wurde laut Polizeiangaben nach der Erstversorgung mit dem Hubschrauber ins Klinikum Traunstein geflogen. Im Einsatz standen der NAH "C4", die Bergrettung St. Johann und Kirchdorf und die Alpinpolizei Kitzbühel.
Über das Klettern am Totenkirchl@(zwischenHeadlineTag)>
Die Wildangerwand ist ein bekannter und sehr frequentierter Klettergarten am Totenkirchl. Die überwiegend plaisirmäßig eingebohrten Touren bieten Schwierigkeiten für alle fast alle Schwierigkeitsgrade: Von IV bis VII+ reicht das Spektrum. Der kurze Zustieg vom Stripsenjochhaus macht das Gebiet zum idealen Ziel für Einsteigerkurse und Halbtagesunternehmungen.


5 Kommentare
Kommentar schreibenMan muss sich im klaren darüber sein, dass man, wenn man falsch aufkommt, schon 2m zuviel sein können, der Berg ist keine Playstation, sondern unbarmherzige Natur. Jeder Fehler zieht massive Konsequenzen nach sich.
In anderen Berichterstattungen ist von einer Höhe von 4-6m die Rede. So oder so, bei einer Sturzhöhe von 4-8m wird das wohl kaum über einem Stand passiert sein, sondern vom Boden weg. Dass der erste Stand max. 8 Meter über dem Boden ist, ist einfach komplett unlogisch und schlechte Berichterstattung.
Und als Antwort auf vorherige Kommentare: das nennt sich "Vorstieg" und am Fels ist es komplett normal dass die erste Sicherung auch mal weiter oben ist. Also ja, bis zum einhängen der ersten Exe ist man quasi free solo unterwegs und sollte sich sicher sein mit dem was man da tut.
Was war das für ein GRUNDKURS? Offensichtlich war die Verletzte NICHT gesichert - dafür hätte es ein Toprope gebraucht -, sonst wäre sie ja nicht vor Erreichen einer Zwischensicherung gestürzt?!
In der Pfalz wäre das mindestens gut gesichert!
Wieso befindet sich die erste Zwischensicherung acht Meter über dem Stand? Das ist schon aaaaaarg weeiiit.