Beim Abseilen tödlich verunglückt: Kletterer bei Ruhpolding abgestürzt@(zwischenHeadlineTag)>
Der erfahrene Kletterer war am Samstagmorgen zum Solo-Klettern mit Selbstsicherung am Seil in den Klettergarten bei Ruhpolding aufgebrochen. Nachdem er am Nachmittag noch nicht wieder zurück war, machte sich die Lebensgefährtin des 58-Jährigen auf den Weg zur Wand. Dort stieß sie auf die Leiche des Mannes und setzte den Notruf ab.
Die Meldung über eine abgestürzte männliche Person ging gegen 14:40 Uhr bei der Einsatzzentrale der Polizei ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Bergwacht Ruhpolding und der Polizei konnte nur noch offiziell der Tod des Abgestürzten festgestellt werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Beamten davon aus, dass die Sturzverletzungen unmittelbar tödlich waren. Als Unfallursache vermuten die Rettungskräfte einen Fehler beim Abseilen, der einen Totalabsturz zur Folge hatte.
Im Einsatz stand die Bergwacht Ruhpolding mit neun Einsatzkräften und einem Notarzt. Die Lebensgefährtin und weitere Angehörige wurden vor Ort durch das Kriseninterventionsteam des BRK Traunstein betreut. Zur Unfallaufnahme waren vier Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe, zwei Streifen der Polizeiinspektionen Traunstein und Ruhpolding und ein Polizeihubschrauber vor Ort.
Die Alpine Einsatzgruppe der Bayrischen Grenzpolizei in Piding hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Kletterunfälle an den Drei Zinnen@(zwischenHeadlineTag)>
Auch an den Drei Zinnen in Südtirol haben sich am vergangenen Wochenende Kletterunfälle ereignet: Am Sonntagmorgen (31. August 2025) ist ein 53 Jahre alter Mann auf dem Normalweg zur Großen Zinne schwer verunglückt. Der Einheimische befand sich mit seinem Kletterpartner gerade zwischen Großer Zinne und Pyramide, als er am frühen Morgen etwa 15 Meter abstürzte. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen und ein Polytrauma.
Augenzeugen des Unfalls hatten sofort den Notruf abgesetzt, woraufhin Einsatzkräfte der Bergrettung und ein Notarztteam per Hubschrauber zu dem Kletterer geflogen wurden. Der Mann war bei Bewusstsein, hatte jedoch so schwere Verletzungen erlitten, dass ein umgehender Transport ins Krankenhaus erfolgen musste. Der unverletzte Seilpartner des Mannes wurde von anderen Bergsteigern zurück ins Tal begleitet.
Am Nachmittag desselben Tages stürzte ein Kletterer aus Spanien in der Nordwand der Westlichen Zinne ab. Gemeinsam mit einem Seilpartner hatte er die "Cassin" geklettert, wo er im Vorstieg den Halt verlor und abstürzte. Im Fallen prallte er gegen die Wand und verletzte sich dadurch schwer an der Schulter. Ein eigenständiger Rückzug aus der Wand war deshalb nicht mehr möglich. Die Bergrettung Hochpustertal sicherte den Verletzten und transportierte ihn nach der Erstversorgung per Hubschrauber ins Krankenhaus Innichen.
