Gipfelkreuz von Aufklebern befreit

Zugspitze: Gipfelkreuz schwebt zum Saisonstart zurück zum Gipfel

Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG startet am Freitag, 28. November 2025, in die Wintersaison – und mit ihr kehrt auch das frisch renovierte Gipfelkreuz an Deutschlands höchsten Punkt zurück. Nach der vollständigen Entfernung alter Aufkleber wurde das Kreuz neu vergoldet und zum Schutz vor zukünftigen Beschädigungen mit einer speziellen Schutzfolie versehen.

Das renovierte Gipfelkreuz steht nach seinem Transport per Helikopter wieder auf der Zugspitze und wird in seiner Vorrichtung montiert. Zuvor wurde es von Aufklebern befreit, restauriert und neu vergoldet.
© picture alliance / dpa / Peter Kneffel

Neu Neuvergoldung: Zugspitzgipfelkreuz glänzt wieder an Ort und Stelle

Im Laufe der Jahre haben Besucher unzählige Aufkleber auf dem Kreuz angebracht. Schicht um Schicht entstanden regelrechte" Jahresringe". Die Klebstoffe greifen die Oberfläche des Metalls an und beeinträchtigen die Struktur.

Für die aufwändige Renovierung wurde das Kreuz im November abmontiert und ins Tal geflogen. Die Aufkleber wurden komplett vom Kreuz entfernt und dieses anschließend neu vergoldet.

<p>Das renovierte Gipfelkreuz steht nach seinem Transport per Helikopter wieder auf der Zugspitze.</p>

Das renovierte Gipfelkreuz steht nach seinem Transport per Helikopter wieder auf der Zugspitze.

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Zugspitzbahn warnt: Bekleben des Gipfelkreuzes ist Sachbeschädigung

„Der Anblick eines verwaisten Gipfels ohne sein Wahrzeichen soll der Vergangenheit angehören“, betont Klaus Schanda, Vertriebs- und Marketingleiter der Bayerische Zugspitzbahn. Man wolle künftig deutlicher darauf hinweisen, dass das Bekleben des Kreuzes eine Ordnungswidrigkeit bzw. Sachbeschädigung darstelle. Ziel sei es, das Wahrzeichen nachhaltig zu schützen und zum 175. Jubiläum im August 2026 aufkleberfrei präsentieren zu können.

Für Besucherinnen und Besucher, die ihren Aufenthalt dennoch mit einem Sticker verewigen möchten, bleibt das zweite Gipfelkreuz in der Ausstellung der Gipfelstation weiterhin die offizielle und wetterunabhängige Alternative.

<p>Das renovierte Gipfelkreuz steht nach seinem Transport per Helikopter wieder auf der Zugspitze</p>

Das renovierte Gipfelkreuz steht nach seinem Transport per Helikopter wieder auf der Zugspitze

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Skigebiet an der Zugspitze: Saisonstart mit drei geöffneten Abfahrten

Zum Winterauftakt nimmt das Naturschneeskigebiet die Sonnenkar- und die Wetterwandeck-Sesselbahn in Betrieb. Drei angrenzende Abfahrten (Pisten 3, 7 und 8) stehen Skifahrenden auf rund 60 Zentimetern Naturschnee zur Verfügung. Auch für Fußgänger gibt es Angebote: Der Bereich rund um das Restaurant Sonnalpin ist geöffnet, ebenso die Familien- und Gletscherrodelbahnen. Das Iglu-Dorf soll ab dem 27. Dezember zugänglich sein.

Das Tagesticket für die Zugspitze kostet 69 Euro für Erwachsene. Im Rahmen der Familienermäßigung zahlen ein Erwachsener und zwei Kinder bis einschließlich 18 Jahren 120 Euro. Skifahrer profitieren zudem vom TwinTicket (zwei Tage innerhalb der Saison, gültig für Garmisch-Classic oder Zugspitze), das online 122 Euro kostet. Das benachbarte Skigebiet Garmisch-Classic soll am 13. Dezember in die neue Saison starten.

24 Paar Tourenski im ALPIN-Skitest 25/26
Die Ergebnisse des Tourenski-Test
24 Paar Tourenski im ALPIN-Skitest 25/26

Die Bedingungen für den Skitest 25/26 waren fordernd. Aber gute Ski müssen mit allen Verhältnissen zurechtkommen. Wir haben 24 Paar Tourenski bei allen möglichen Bedingungen getestet und sagen dir, welcher Ski wo seine Stärken hat.

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3 Kommentare

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Günther

Danke für die Entfernung der nervigen Aufkleber. Wenn ich alleine diese "Nett hier" Aufkleber sehen muss in unseren schönen Alpen, krieg ich Puls.

Micha

@Benedikt das wird das Problem nicht lösen. Selbst der Rückbau der Leiter nicht, dafür komnen zu viele Deppen das Höllental hoch. Wenn man schaut an welch exponierten Stellen im Gebirge mitlerweile Aufkleber hängen, fällt mir wenig ein, ausser vielleicht eine Kamera (mit KI) die dann in Echtzeit zu empfindlichen Strafen führt, wenn geklebt wird.

Benedikt Putz

Man sollte den Zugang von der Bergstation zum Gipfelkreuz entfernen oder versperren. Das ist die einzige Lösung die das Problem lösen wird. Wer wirklich rauf will, wird auch ein Stück runter gehen und außen rum rauf